L'Osteria expandiert in Sachsen: Neueröffnungen in Chemnitz, Dresden und Leipzig

| Gastronomie Gastronomie

Die Restaurantkette L’Osteria hat ihre Präsenz in Sachsen ausgebaut und drei neue Standorte in Chemnitz, Dresden und Leipzig eröffnet. Für den kompletten Ausbau der neuen Restaurants zeichnete das Düsseldorfer Generalübernehmer Schwitzke Project verantwortlich.

Die Eröffnung in Chemnitz fand im Februar 2025 am Rosenhof statt. Auf einer Fläche von 475 Quadratmetern wurde der Innenausbau unter besonderen baulichen Bedingungen umgesetzt. Parallel zu den Vermieterarbeiten wie Fassaden- und Estricharbeiten realisierte Schwitzke Project den Innenausbau inklusive der Leitungsführungen. Im Back-of-House-Bereich eines typischen DDR-Plattenbaus waren rund 80 Durchbrüche in massivem Beton notwendig, die in enger Abstimmung mit Statikern realisiert wurden.

Anfang April öffnete in Dresden das vierte L’Osteria Restaurant seine Türen. In der Hauptstraße entstand auf 500 Quadratmetern ein neuer Standort, der Platz für italienische Küche bietet. Schwitzke Project führte den Ausbau innerhalb von 13 Wochen durch und übernahm dabei die Ausführungsplanung sowie die Koordination weiterer Partner für Küche, Lüftung und Kältetechnik.

Den Abschluss der Expansion bildete der Standort in Leipzig, der Ende Mai in den Höfen am Brühl eröffnete. Die 940 Quadratmeter große Fläche umfasst Restaurant- und Außenbereich. Die Bauzeit wurde auf Wunsch des Kunden verkürzt, um eine Eröffnung pünktlich zum Internationalen Deutschen Turnfest zu ermöglichen. Das Projekt wurde in nur neun Wochen realisiert, unter anderem durch Wochenendarbeiten und Nachtschichten.

Wolfgang Sigg, Geschäftsführer von Schwitzke Project, kommentierte die Herausforderungen der Projekte in einer Pressemitteilung: „Die enge Abfolge, die unterschiedlichen baulichen Voraussetzungen und das verkürzte Timing in Leipzig haben diese drei Projekte besonders spannend gemacht. Wir freuen uns über das anhaltende Vertrauen von L’Osteria und danken für die gute Zusammenarbeit. Unser Team hat erneut gezeigt, wie zuverlässig und lösungsorientiert wir auch unter Zeitdruck arbeiten.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Restaurant Somssi by Jihun Kim im Hotel Mandarin Oriental Mayfair in London hat den Betrieb eingestellt. Die Schließung erfolgte lediglich fünf Wochen, nachdem das Restaurant mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet worden war.

Mehr als 2.900 Betriebe gingen 2025 pleite – so viele wie seit über einem Jahrzehnt nicht. Steigende Kosten, sinkende Nachfrage und verändertes Konsumverhalten setzen Restaurants und Bars massiv unter Druck. Seit 2020 mussten mehr als 11.000 Betriebe aufgeben.

Die Althoff Collection präsentiert mit der „6 Hands Series“ eine neue Eventreihe, bei der drei Spitzenköche der Gruppe gemeinsam ein Sechs-Gang-Menü an drei Standorten inszenieren.

Der Guide Michelin hat seine nationale Auswahl 2026 für Österreich vorgestellt und bestätigt die Drei-Sterne-Liga in Wien. Mit 101 Sterne-Restaurants und zahlreichen Neuzugängen zeigen die Auszeichnungen die positive Entwicklung in der österreichischen Gastronomieszene.

Das Zwei-Sterne-Restaurant Ammolite im Europa-Park hat unter dem neuen Namen „House of Light“ nach einer Modernisierung wiedereröffnet. Küchenchef Peter Hagen-Wiest setzt weiterhin auf eine klassisch europäische Küche mit regionalem Fokus in einem neu gestalteten Ambiente.

Der neue Michelin Guide Frankreich & Monaco 2026 ist vorgestellt worden. Wie der Veranstalter mitteilt, wurde die Auswahl im Grimaldi Forum in Monaco präsentiert. Insgesamt umfasst die aktuelle Ausgabe 668 Sterne-Restaurants, darunter 31 Häuser mit drei Sternen, 84 mit zwei Sternen und 553 mit einem Stern.

Das Restaurant Noma hat einen Bericht zu Arbeitsbedingungen veröffentlicht. Hintergrund sind Vorwürfe gegen Küchenchef René Redzepi sowie eine breitere Debatte über Strukturen in der Spitzengastronomie.

Lieferando hat in Hamburg ihre Awards für das Jahr 2025 verliehen und dabei Infinity Sushi zum bundesweiten Gesamtsieger gekürt. Erstmals erhielten auch Unternehmen aus dem Lebensmittel- und Einzelhandel eigene Auszeichnungen in dem nutzerbasierten Ranking.

Die Caterer im Dehoga fordern für das Jahr 2026 umfassende wirtschaftliche Reformen und warnen vor zusätzlichen Belastungen durch die geplante Tierhaltungskennzeichnung. Neben dem Abbau von Bürokratie setzt sich der Verband für eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten ein.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland feiern im Jahr 2026 ihr 35-jähriges Bestehen und setzen mit dem Jubiläumsmotto „Genuss, der weitergeht“ verstärkt auf Nachwuchsförderung und soziale Projekte.