L’Osteria: Neues Konzept im ersten Restaurant

| Gastronomie Gastronomie

Nach einer sechsmonatigen Umbauphase hat L’Osteria den Standort ihres ersten Restaurants in Nürnberg unter dem neuen Namen „L’Osteria Numero Uno“ wiedereröffnet. Das im Jahr 1999 in der Pirckheimerstraße 116 gegründete Restaurant wurde kernsaniert und modernisiert. Ziel ist die Implementierung eines Konzepts, das sich primär auf das Außer-Haus-Geschäft sowie auf das Hauptprodukt Pizza konzentriert.

Die Neueröffnung markiert einen strategischen Schritt, um auf das veränderte Gästeverhalten zu reagieren. Die „L’Osteria Numero Uno“ ist das einzige Restaurant des Unternehmens, in dem dieses spezifische, auf die gegebenen räumlichen Bedingungen zugeschnittene Konzept erprobt wird.

Kleinflächiges Konzept optimiert für Abholung und Lieferung

Das neue Konzept ist speziell für das rund 15 Quadratmeter große Restaurant in Nürnberg maßgeschneidert. Der Fokus liegt auf Takeaway und Delivery. Für Gäste, die vor Ort speisen möchten, stehen lediglich 10 Sitzplätze zur Verfügung.

Die Speisekarte der „Numero Uno“ umfasst neben Pizza mit 45-Zentimeter-Durchmesser auch Lasagne, eine Auswahl an Salaten und Desserts sowie diverse Flaschengetränke. Die Produktpalette wurde gezielt darauf ausgerichtet, für Abholung und Lieferung geeignet zu sein.

Vollständig digitalisierter Bestellprozess

Ein wesentliches Element der Neuausrichtung ist die vollständige Digitalisierung der Abläufe. Der Bestell- und Bezahlprozess läuft über Self-Order-Terminals ab. Die Bezahlung erfolgt ausschließlich bargeldlos. Unverändert bleibt die Zubereitung der Speisen: Alle Produkte werden in der offenen Küche vor den Augen der Gäste zubereitet.

Strategische Neuausrichtung am historischen Standort

Das erste Restaurant in der Nürnberger Pirckheimerstraße wurde vor über 26 Jahren eröffnet und gilt als Ursprungsort der L’Osteria-Marke, die heute über 200 Restaurants in 10 Ländern betreibt. Nach einem ersten kleineren Facelift im Jahr 2011 wurde der Standort nun umfassend modernisiert und für die künftigen Anforderungen der Markengastronomie ausgerichtet.

Tobias Puder, Franchisenehmer der FR L’Osteria SE für den Großraum Nürnberg und Fürth, der das Restaurant 2017 übernahm, erklärte die Entscheidung zur Neuausrichtung: „Die erste L’Osteria in der Pirckheimerstraße ist ein ganz besonderes Restaurant. Hier fing alles an. In den vergangenen Jahren hat sich die Nachbarschaft und damit verbunden auch die Nachfrage beziehungsweise das Gästeverhalten verändert. Besonders während und nach der Coronapandemie haben unsere Gäste mehr Speisen zum Mitnehmen oder Liefern bestellt. Mit der Weiterentwicklung zur Numero Uno läuten wir nun eine neue Ära in der Pirkheimerstraße ein.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Döner ist in den vergangenen Jahren überall deutlich teurer geworden. Die Kunden hat das nicht abgeschreckt. Und insbesondere in Berlin zeichnet sich mancherorts bei den Preisen eine Trendwende ab.

Die Senkung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent führt zu stabilen Preisen in der Gastronomie. Aktuelle Daten zeigen, dass Betriebe die Entlastung vor allem nutzen, um gestiegene Kosten abzufedern. Knapp Dreiviertel der untersuchten Gastronomiebetriebe haben, laut einer Studie, ihre Preise, nach der Steueränderung, unverändert gelassen.

In einer Branche, die sich aktuell zwischen regulatorischen „Knüppeln in den Speichen“ und einer schleichenden „Dienstleistungs-Apathie“ aufreibt, ist eine klare Stimme seltener denn je. Wer den Newsletter der Frankfurter Mook Group abonniert, bekommt jedoch genau das: Eine regelmäßige Dosis intellektuelles Gastro-Adrenalin, serviert auf einem Bett aus radikaler Transparenz und kompromissloser Ästhetik.

In den Räumen des ehemaligen Restaurants Schwanen eröffnet am 7. März 2026 eine neue Wilma Wunder Filiale. Mit 180 Sitzplätzen und Fokus auf regionale Partner erweitert die Marke ihre Präsenz im Schwarzwald auf nunmehr 14 Standorte.

Wer Gast in einem Restaurant oder einer Gaststätte ist, muss dort auch kostenfrei die Toilette nutzen können. Etwas anderes gilt nur für Menschen, die ausschließlich zum Erleichtern eintreten.

Anzeige

Die moderne Gastronomie ist ein hochkompetitiver Markt, in dem Effizienz und ein herausragendes Gästeerlebnis über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Digitale Werkzeuge haben sich von einer optionalen Ergänzung zu einem unverzichtbaren Fundament für den reibungslosen Ablauf und nachhaltiges Wachstum entwickelt.

Die Globus Markthallen kooperieren mit dem südkoreanischen Marktführer TheBorn und eröffnen in Eschborn eine authentische Korean Kitchen. Damit erweitert das Unternehmen sein gastronomisches Profil um internationale Spezialitäten und setzt auf die hohe Nachfrage im Rhein-Main-Gebiet.

Mit der Eröffnung in der Düsseldorfer Kämmerei setzt La Maison du Pain sein neues Designkonzept um. Trotz hoher Nachfrage zum Start fokussiert sich das Unternehmen bereits auf die nächste Expansion in Hamburg.

Die Partnerschaft zwischen der Alten Oper Frankfurt und Kuffler bleibt langfristig bestehen: Nach einer Ausschreibung wurde der Gastronomie-Vertrag vorzeitig bis zum Jahr 2037 verlängert.

In Sachsen-Anhalts Kleinstädten hat mehr als jede dritte Kneipe seit 2010 dicht gemacht. Das das soziale Leben vor Ort leide darunter, kritisiert die Linken-Fraktion im Landtag.