Markus Stöckle plant neues Restaurant in Zürich

| Gastronomie Gastronomie

Der Koch Markus Stöckle will im Herbst 2026 ein neues Restaurant in der Zürcher Altstadt eröffnen. Das Lokal entsteht an der Glockengasse 7 im Kreis 1, wo früher das Restaurant Kaiser’s Reblaube ansässig war. Stöckle gehe das Projekt gemeinsam mit seiner Partnerin Elif Oskan an, berichtet der Gastroführer GaultMillau. Auch der Tages-Anzeiger hatte über einen Handelsregistereintrag an der Adresse berichtet.

Stöckle hatte sein Restaurant Rosi im Dezember 2025 geschlossen. Gegenüber dem Tages-Anzeiger hatte er damals erklärt, die Schließung sei nicht aus finanziellen Gründen erfolgt. Er habe Zeit für neue Projekte und Ideen gewinnen wollen und nach einem Standort im Zürcher Kreis 1 gesucht.

Neue Aktiengesellschaft verbindet Stöckle und Oskan mit der Adresse

Nach Recherchen des Tages-Anzeigers ist seit März 2026 eine neue Aktiengesellschaft mit dem Namen Kiki & Bouba im Handelsregister eingetragen. Als Adresse werde die Glockengasse 7 geführt. Zeichnungsberechtigt seien Markus Stöckle und Elif Oskan.

Oskan betreibt in Zürich das türkische Restaurant Gül, während Stöckle das Rosi acht Jahre lang führte. Auf Anfrage des Tages-Anzeigers hätten beide zunächst keine Einzelheiten zur neuen Gesellschaft oder zu dem damit verbundenen Restaurant nennen wollen.

GaultMillau berichtete am 7. Juli 2026 über die geplante Eröffnung und zitierte Stöckle mit den Worten, das neue Lokal solle „alles, nur kein ‹Rosi› werden“. Das Projekt werde gemeinsam mit Oskan entwickelt, während Stöckle selbst am Pass stehen werde.

Stöckle hält das genaue Konzept zunächst noch offen

Welche Ausrichtung das Restaurant erhalten soll, sei nach Angaben Stöckles noch nicht abschließend entschieden. „Ich bin zurzeit am Ideen sammeln und habe auch gewisse Prozesse schon angestossen – zum Beispiel alles, was mit Fermentation zu tun hat“, sagte er GaultMillau.

In die Gerichte sollten dem Bericht zufolge auch Anregungen aus Reisen einfließen, die Stöckle und Oskan in den vergangenen Jahren unternommen hätten. Stöckle erklärte dazu: „Ich möchte meiner Kreativität keine Grenzen setzen“. Nähere Angaben zur künftigen Speisekarte wolle er erst machen, wenn die Planungen weiter fortgeschritten seien.

Fest stehe nach dem Bericht von GaultMillau, dass das Restaurant mittags und abends öffnen solle. Derzeit laufe der Innenausbau. „Es gibt noch einiges zu tun“, wird Stöckle zitiert.

Früheres Kaiser’s Reblaube schloss bereits im Jahr 2021

An der Glockengasse 7 befand sich über Jahre das Kaiser’s Reblaube, das 2021 schloss. Anschließend sei die Lokalität unter anderem für zeitlich begrenzte Gastronomiekonzepte genutzt worden, berichtet der Tages-Anzeiger.

Die Liegenschaft gehöre der Sisa Immobilien des Dolder-Besitzers Urs E. Schwarzenbach. Dieser habe das Gebäude im Jahr 2006 gekauft.

Stöckle stammt aus dem Allgäu und führte das Rosi acht Jahre lang. Zuvor arbeitete er nach Angaben der Berichte im britischen Restaurant The Fat Duck bei Heston Blumenthal. Der Name der neuen Aktiengesellschaft Kiki & Bouba greife ein sprachwissenschaftliches Begriffspaar auf. Stöckle hatte die Begriffe gegenüber GaultMillau mit unterschiedlichen Geschmacks- und Aromeneindrücken verbunden.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Vergangenes Jahr wurde er mit einer Flasche im Gesicht verletzt, seitdem kämpft Kneipenwirt Simsit für mehr Sicherheit in seinem Viertel: Das Alkoholkonsumverbot, das er initiierte, zeigt Wirkung.

Pommes Freunde leitet eine weitere Phase der Expansion im österreichischen Markt ein. Nach der Eröffnung des ersten Standorts in Wien strebt das Unternehmen den Aufbau eines flächendeckenden Filialnetzes an. Pro Jahr sind etwa fünf Neueröffnungen vorgesehen.

Die Plattform Listflix hat die Verteilung von Dönerläden in deutschen Großstädten für das Jahr 2026 ausgewertet. Dabei zeigt sich eine ungleiche regionale Versorgungsdichte, wenn die Anzahl der Betriebe auf die jeweilige Einwohnerzahl bezogen wird.

Sodexo Deutschland übernimmt die gesamte Gastronomie und das Event-Catering im neuen DKB-Campus Upbeat in Berlin. Die Zusammenarbeit umfasst auf 35.000 Quadratmetern Fläche mehrere Gastronomiebereiche sowie Konferenzservices.

Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés und Eissalons in Baden-Württemberg haben im Juni 2026 real 7,2 Prozent weniger umgesetzt als ein Jahr zuvor. Im ersten Halbjahr lagen ihre preisbereinigten Umsätze 5,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Biertreber als Appetizer, Futter nach Geheimrezept: Auf Gut Karlshof leben die Ochsen, die bald auf der Wiesn verspeist werden. Warum einer Sebastian heißt - und wie seine Haut zur Schürze wird.

Frans Zimmer, bekannt unter dem Künstlernamen Alle Farben, tritt beim Festival Chefs in Town 2026 in Düsseldorf mit zwei kulinarischen Formaten an. Gemeinsam mit Florian Conzen und Mike Süsser gestaltet der Musiker ein Restaurant-Takeover sowie ein Angebot am Foodtruck.

Beim Auswärts-Essen kommt am Ende die Rechnung, und viele geben netten Bedienungen dann auch etwas mehr. Das geht nicht nur bar. Verbraucherschützer kritisieren «Design-Tricks» bei digitalen Optionen.

Die Eat Happy Group führt mit Mrs. Yumami eine neue Marke für koreanische Lebensmittel ein. Zum Start kommt Korean Style Fried Chicken in den Sorten Sweet & Spicy und Soy & Garlic in deutsche Supermärkte.

Lufthansa nimmt ab September fünf warme Speisen in das Onboard-Delights-Angebot auf. In der Economy Class können Passagiere unter anderem Currywurst von Dönninghaus und einen Cheeseburger von Hans im Glück vorbestellen.