Massive Vorwürfe gegen Bremer McDonald’s-Filialen

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Verschiedenen Medienberichten zufolge sollen langjährige Mitarbeiter in einigen Bremer McDonald’s-Filialen systematisch gemobbt worden sein. Zudem werde offenbar gegen die Hygienestandards verstoßen, so die Recherche von Radio Bremen und Panorama 3. Wie unter anderem der NDR berichtet, hätten sie mehrere Mitarbeiter getroffen, die alle eine ähnliche Geschichte erzählen würden. Eine von ihnen sei Swetlana Krause, die nach der Elternzeit quasi einen neuen Arbeitgeber hatte. Im September 2016 hatte Bernd Oude Hengel die Bremer Filialen als Franchisenehmer übernommen. 

Krause berichtet von einem veränderten Betriebsklima und verschiedenen Demütigungen, die sie in der Folge erlebt habe. Einem weiteren Mitarbeiter wurde fälschlicherweise vorgeworfen, Essen verschenkt zu haben. Zudem wurde Lohn zu spät bezahlt und eine Mitarbeiterin per Versetzung zur Kündigung gedrängt. Krankmeldungen würden darüber hinaus auch manchmal am Schwarzen Brett ausgehängt. Für die Gewerkschaft NGG ist das keine Überraschung. Es treffe viele Mitarbeiter in den Bremer Filialen, wie Moritz Steinberger laut NDR erklärte. Das sei ganz üblich. Besonders die langjährigen Mitarbeiter würden mit fadenscheinigen Begründungen gekündigt. Bei zehn Klageverfahren in den vergangenen Monaten gegen den Bremer Betreiber hätten sie keines verloren. 
 

Bernd Oude Hengel bestreitet die Vorwürfe allerdings. Er habe sich in der Vergangenheit von keinem Mitarbeiter getrennt, der nicht wegen Verstößen gegen die Pflichten aus dem Arbeitsvertrag abgemahnt wurde oder sich eines groben Vergehens schuldig gemacht habe, wie der Unternehmer schriftlich dem NDR versicherte. 

Zusätzlich zum Mobbing steht noch der Vorwurf der mangelnden Hygiene im Raum. Laut NDR machen einige Mitarbeiter dafür die ständige Personalnot verantwortlich. Doch auch dafür weist Hengel die Verantwortung von sich. Die Einhaltung sämtlicher Standards sei ein absolutes Selbstverständnis, so der Unternehmer. 


 

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