Das US-Arbeitsministerium hat in Franchise-Filialen von McDonald's in verschiedenen Bundesstaaten mehr als 300 Fälle von Kinderarbeit unter unerlaubten Konditionen aufgedeckt. In einem Fall in Louisville im US-Bundesstaat Kentucky seien zwei Kinder erst zehn Jahre alt gewesen, teilte das Ministerium mit. Gegen drei Betreiber verhängte es eine Strafe von insgesamt rund 212.000 Dollar.
Der Betreiber der McDonald's-Filialen in Louisville, der Unternehmer Sean Bauer, sagte dem Sender CBS News dazu bereits am Dienstag, die beiden Zehnjährigen hätten ihre Eltern während deren Nachtarbeit besucht. Ihre Anwesenheit in dem Teil des Restaurants sei von der Filialleitung nicht genehmigt gewesen. Und jegliche Arbeit, die sie dabei verrichtet haben könnten, hätten sie auf Anweisung ihrer Eltern getätigt. Dem Arbeitsministerium zufolge wurden die beiden nicht bezahlt und arbeiteten manchmal bis 02.00 Uhr morgens. Eines der beiden Kinder habe sogar eine Fritteuse bedient, was für Mitarbeiter unter 16 Jahren verboten sei.













