McDonald’s setzt ab 2024 in seinen Filialen auf künstliche Intelligenz

| Gastronomie Gastronomie

McDonald’s will seinen Ablauf in den Filialen optimieren und setzt ab 2024 auf künstliche Intelligenz. Dafür arbeitet der Fast-Food-Konzern künftig mit Google zusammen. Die KI soll allerdings nicht massenhaft Mitarbeiter ersetzen. Stattdessen sollen sie entlastet werden.

Wie genau McDonald’s die KI einsetzt, ist noch nicht bekannt. In einer Pressemitteilung heißt es, dass mit Hilfe der künstlichen Intelligenz Störungen erkannt und behoben werden sollen. Außerdem soll sie fundierte Tests ermöglichen und automatisierte Lösungen zur Verbesserung der Abläufe vorantreiben. Welche Auswirkungen der KI-Einsatz auf die Mitarbeiter haben wird, ist laut Branchenblatt „Golem“ noch unklar. McDonald’s erklärte, dass die KI „die Komplexität“ für die Mitarbeiter reduzieren und gleichzeitig „neue Erfahrungen“ für die Kunden geschaffen werden sollen. Dazu könnten auch KI-gestützte Bestellungen und Empfehlungen gehören. Außerdem kündigte das Fast-Food-Unternehmen an, dass die KI dazu beitragen soll, Lebensmittel durch Datenanalyse frischer und wärmer an die Kunden auszugeben.

Um die Initiative voranzutreiben, sollen weltweit in den Filialen modernisierte Hardware und Software eingesetzt werden. Außerdem sollen Dienste über die Google Cloud in Anspruch genommen werden, heißt es in dem „Golem“-Bericht.

Neben dem Einsatz der künstlichen Intelligenz sollen die McDonald's-Filialen künftig auch ein neues, einheitliches Betriebssystem erhalten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.

Laut YouGov ist der Anteil der Alkoholtrinker in Deutschland innerhalb von zehn Jahren von 78 auf 68 Prozent gesunken. Der Barmanager der Hamburger Skyline Bar 20up berichtet zugleich von steigender Nachfrage nach alkoholfreien Cocktails – ihr Anteil am Cocktailverkauf liege bei rund 30 Prozent.

Uber hat den Kauf der US-Cateringplattform ezCater für 2,3 Milliarden US-Dollar vereinbart. Mit der geplanten Übernahme soll Catering in das Angebot von Uber Eats eingebunden werden; der Abschluss steht noch unter Vorbehalt.

Die meisten Gourmetrestaurants seien weniger gefragt als noch vor einigen Jahren, erklärt Gusto-Gründer Markus Oberhäußer und verweist auf ein Überangebot an Fine-Dining-Konzepten. Zum Koch des Jahres kürt der Restaurantführer Sebastian Obendorfer vom Eisvogel in Neunburg vorm Wald.

True Food Kitchen hat ein Chapter 11-Verfahren beantragt und zwölf Restaurants geschlossen. Die US-Kette, an der Oprah Winfrey weiterhin beteiligt ist, betreibt noch 34 Standorte und plant einen gerichtlich beaufsichtigten Verkaufsprozess.