McDonald’s verbannt Plastikspielzeug aus den Happy Meals

| Gastronomie Gastronomie

Bis 2025 wird es bei McDonald’s weltweit nur noch nachhaltiges Spielzeug im Happy Meal geben. Durch die Initiative wird das Unternehmen im Vergleich zu 2018 den Anteil an Neuplastik im Happy Meal weltweit um 90 Prozent reduzieren. Bereits heute sind es verglichen zu vor drei Jahren 30 Prozent weniger Neuplastik.

Bücher, Spielkarten und weiteres nachhaltiges Spielzeug

«In unseren Restaurants in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein bieten wir seit 2019 als Geschenk im Happy Meal jeweils ein Buch zur Auswahl an», erklärt Heinz Hänni, Umweltmanager von McDonald’s Schweiz. «In diesem Jahr haben auch die Pokémon-Kartensets viele Kinderherzen erfreut. Und das freut auch die Natur, denn dies ist alles Spielzeug ohne Plastik.» 

Nicht nur beim Spielzeug, sondern auch bei den Verpackungen reduziert McDonald’s Schweiz den Plastikanteil kontinuierlich. Wie im Corporate Responsibility Report festgehalten, wird das Unternehmen bis 2025 80 Prozent des heute noch in den Verpackungen vorhandenen Plastiks reduzieren, sodass maximal noch 2 Prozent aller McDonald’s-Verpackungen aus diesem Rohstoff bestehen. Die Umstellung des McFlurry-Bechers ohne Plastikdeckel sowie der neue Frappé-Becher zeugen davon. Im Umwelt-Pilotrestaurant in Hendschiken (AG) sind die Verpackungen bereits heute zu 98 Prozent plastikfrei. Im nächsten Jahr werden diese neuen Verpackungen ohne Plastik bei McDonald’s schweizweit eingeführt. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sie brutzelt, sie duftet und sie macht satt – die Currywurst landet millionenfach in Kantinen und Imbissen und auf dem Teller oder in der Pappschale. Doch wie mag der Berliner seine Wurst? Und wie wird sie im Pott gegessen?

Der internationale JRE-Kongress in Köln versammelte rund 500 Branchenvertreter, um über die Zukunft der Gastronomie und nachhaltige Innovationen zu beraten. Neben der Verleihung der International Awards 2026 stand die Expansion des Netzwerks nach Südamerika im Fokus.

Eine aktuelle Umfrage belegt, dass Nachhaltigkeit für über 80 Prozent der Leser ein wichtiges Kriterium bei Kochbüchern darstellt. Während das gedruckte Buch die wichtigste Inspirationsquelle bleibt, gewinnen pflanzenbasierte Ernährung und umweltfreundliche Zutaten an Bedeutung.

Eine aktuelle Umfrage belegt die hohe Relevanz der Gastronomie am Muttertag, wobei über 40 Prozent der Deutschen einen Restaurantbesuch planen. Neben großen Familienfeiern gewinnen Trends wie Solo-Dining und erlebnisorientierte Angebote an Bedeutung.

Die Initiative Gerolsteiner WeinPlaces hat sechs neue Gastronomiebetriebe in ihr bundesweites Netzwerk aufgenommen und fördert künftig zudem die Ausbildung von Nachwuchskräften durch internationale Stipendien.

Unbekannte haben in München ein israelisches Restaurant angegriffen. Inwieweit die Tat einen antisemitischen Hintergrund hat, wird noch geklärt. Die Ermittler gehen «gewissen Anhaltspunkten» nach.

 

Kentucky Fried Chicken verkauft ein neues Gericht, die Dönervariante «Krispy Kebab». Moment mal, das ist doch unser Markenname, sagt eine Dönerkette. KFC betont: «Wir wollen keinen Beef.»

Das Berliner Restaurant Facil feiert sein 25-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumsprogramm ab Juli. Neben einem Podcast und speziellen Menüs stehen limitierte Kochkurse und eine Veranstaltung mit ehemaligen Weggefährten im Fokus der Feierlichkeiten.

Ruff's Burger expandiert weiter und übernimmt einen Standort in Bamberg. Ab Mai wird das ehemalige Burgerheart-Lokal unter neuer Flagge und modernisiertem Konzept fortgeführt.

Es darf gezapft und gefeiert werden auf dem Stuttgarter Frühlingsfest. Was macht die große Sause auf dem Cannstatter Wasen in diesem Jahr besonders? Was kostet das Bier? Und wann lohnt sich ein Besuch?