MChef liefert edles Essen per Kurier

| Gastronomie Gastronomie

Wer seinen Gästen statt Pizza vom Bringdienst lieber Rinderfilet an Barolojus mit Gemüsestreifen in Mangold und Kartoffel-Trüffel-Gratin serviert, werde laut Frankfurter Allgemeinen beim Online-Service MChef fündig. Der digitale Gourmet-Service liefert bislang aber nur in Nordrhein-Westfalen. Ab Januar soll das restliche Bundesgebiet folgen. Die Lieferung kommt dann per Kurier in Styropor-Kisten. Die Speisen darin sind mit Trockeneis gekühlt und müssen vom Kunden selbst aufgewärmt werden. 

Und genau das Erwärmen sei laut FAZ für viele potentielle Kunden der Haken. Damit die Speisen auch so aussehen und schmecken wie im Restaurant, werde ein sogenannter Dialoggarer benötigt. Dieser wird seit diesem Jahr von Miele angeboten und erwärmt die Lebensmittel durch elektromagnetische Wellen ohne einen Verlust der Konsistenz. Mit fast 8.000 Euro ist der Garer für die private Küche aber wahrscheinlich etwas teuer. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Restaurant Zum Heiligen Teufel hat bei den True Italian Awards 2026 drei Auszeichnungen gewonnen. Gleichzeitig wurden traditionsreiche Gastronomen und weitere kulinarische Konzepte der Hauptstadt geehrt.

Block House hat 2,5 Millionen Euro in die Modernisierung seines Restaurants Am Kröpcke in Hannover investiert. Der seit 1991 bestehende Standort erhielt unter anderem einen neu gestalteten Gastraum, neue technische Anlagen und eine modernisierte Küche.

Nach dem Brandunglück in der Silvesternacht in Crans-Montana überprüfte die Feuerwehr in Tschechien fast 800 Betriebe. Blockierte Notausgänge und fehlende Feuerlöscher sorgen für Alarm.

Auch in diesem Jahr verleiht der Bundesverband der Systemgastronomie wieder seinen Preis der Deutschen Systemgastronomie. Mit Mmaah!, 60 Seconds to Napoli und Goldies stehen drei unterschiedliche Konzepte im Finale.

Kurz vor dem Oktoberfest beschäftigt die Vergabe der Wiesn-Festzelte die Justiz. Ein Wirt fordert, dass München den Betrieb der großen Bierzelte europaweit ausschreibt. Das Bayerische Oberste Landesgericht verhandelt nun über die Frage, ob der traditionelle Ausschluss auswärtiger Wirte rechtens ist.

Das Kammergericht Berlin hat nach Angaben des Verbraucherzentrale Bundesverbands eine Trinkgeld-Klausel von Lieferando für unwirksam erklärt. Die Regelung schloss eine Erstattung auch dann aus, wenn das Restaurant die Bestellung stornierte und das Essen nicht ausgeliefert wurde.

Eine Studie der Universität Hohenheim untersucht anhand von rund 200 Tonnen Lebensmitteln für etwa 211.000 Mahlzeiten den Biodiversitäts-Fußabdruck der Hohenheimer Mensa. Die Herkunft der Zutaten spielt nach den Ergebnissen eine entscheidende Rolle.

Eine Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt unterschiedliche Kriterien bei der Auswahl von Restaurantgerichten. 29 Prozent der Befragten achten auf ausgewogene Ernährung, 14 Prozent bestellen Gerichte mit einem hohen Proteingehalt und 15 Prozent interessieren sich für Kalorienangaben.

Das Grand Resort Bad Ragaz und die Wassmer Family Group beenden im Februar 2027 ihre Zusammenarbeit. Damit endet auch das bisherige Konzept des mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneten Sven Wassmer Memories – die Restaurantstandorte will das Resort anschließend selbst weiterführen.

Sternekoch Sven Wassmer schließt das Drei-Sterne-Restaurant Memories im Grand Resort Bad Ragaz per Ende Februar 2027. Zusammen mit seiner Frau will er sich mehr um die Familie kümmern und künftig international beratend tätig sein.