Medien: Alfons Schuhbeck schließt sein „Fine Dining-Restaurant“

| Gastronomie Gastronomie

Wie die Restaurant Ranglisten berichten, ist das Sternerestaurant Alfons von Alfons Schuhbeck in München, seit Jahresbeginn geschlossen. Eine Anfrage des Portals, ob es sich um eine dauerhafte Schließung handle, ließ das Unternehmen unächst unbeantwortet. Der Abgang von Küchchef Kriegs ist sicher.

[Aktuell: Nach den Berichten über das „Aus“ seines Sternerestaurants „Alfons“ hat sich Alfons Schuhbeck nun zu Wort gemeldet. Demnach soll das Restaurant wieder an den Start gehen. Wann und mit welchem Team stehe aber noch nicht fest. Gerüchte über seine Finanzen kontert Schuhbeck direkt. Tageskarte berichtet]

Schuhbeck hatte das „Schuhbecks Fine Dining im Boettners“ am Platzl im Dezember 2016 eröffnet. Auf dem Internet-Auftritt von Schuhbeck ist das Restaurant unter „Gastronomie“ nicht auffindbar.

Küchenchef war Maurice Kriegs, der, nach einem Ausflug in die Drei-Sterne-Gastronomie, zuvor schon sechs Jahre lang bei Schuhbeck kochte. Kriegs ist inzwischen offenbar nach Österreich gegangen. Das postete der Koch vor fünf Tagen auf Instagram und bedankte sich bei Schuhbeck.

 

Mit dem Alfons hat sich seinerzeit das Angebot in den Südtiroler Stuben geändert: „Dort bieten wir dann ab dem Umbau im Februar eine Karte mit bayerischen und italienischen Speisen an“, sagte Schuhbeck seinerzeit. Das soll die Gäste ansprechen, die am Abend noch viel vorhaben. Und eben nicht stundenlang in einem Restaurant genießen wollen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.

Clara Schoper von der «Zephyr Bar» in München holt den Sieg beim renommierten Cocktailwettbewerb «Made in GSA». Ihr Drink scheint ein alter Bekannter: «Rum-Cola». Es sei jedoch ein Nachbau anno 2026.

Die Berliner Burgerkette Burgermeister expandiert nach Polen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben mindestens 20 Standorte innerhalb von drei Jahren und strebt mittelfristig einen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro an.

Das Hamburger Frühstückscafé kropkå von Katrin Koch hat die Aktion „Lokalhelden gesucht“ von VistaPrint und Cornelia Poletto gewonnen. Die Auszeichnung ist laut Veranstalter mit 20.000 Euro Preisgeld verbunden.

Schampusduschen verboten, Blasmusik schon eine Stunde früher und -mal wieder - Streit um die Zeltvergabe: Noch ist nicht mal Sommer, da zurrt München die Planung für die Wiesn im Herbst fest.

35 Jahre Jeunes Restaurateurs (JRE) Deutschland stehen nicht nur für kulinarische Entwicklung, sondern auch für den Wandel innerhalb der Spitzengastronomie. Warum diese heute mehr leisten muss als gutes Essen, erklärt Oliver Röder, Präsident der JRE-Deutschland.