Michelin vergibt wieder Sterne in Österreich

| Gastronomie Gastronomie

Am 21. Januar 2025 wird der Guide Michelin seine neue Restaurantauswahl für Österreich im Hangar-7 in Salzburg präsentieren. Die Veranstaltung, zu der die ausgewählten Spitzenköchinnen und Spitzenköche bereits eingeladen wurden, bringt diese mit nationalen sowie internationalen Medienvertretern zusammen, um die Spitzenleistung der österreichischen Gastronomie zu würdigen. Der Restaurantführer kehrt damit erstmals seit 2009 nach Österreich zurück. Zwischenzeitlich waren nur Wien und Salzburg Teil des City Guides.

Die Rückkehr des Guide Michelin leitet sich von der nationalen Tourismusstrategie Plan T ab, in der die nachhaltige Stärkung der Positionierung der Genuss- und Kulinarik-Destination Österreich verankert ist. Die Kooperation mit dem Guide ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen der Österreich Werbung, den Landestourismusorganisationen und der Branchenvertretung in der Wirtschaftskammer.

Der Guide Michelin wird also von der Tourismuswirtschaft subventioniert. Die Bewertungen sollen nur online erscheinen - ein gedruckter Guide für Österreich ist derzeit wohl nicht geplant. Die Restaurantführer Gault Millau und Falstaff, die bereits seit Jahrzehnten am österreichischen Markt tätig sind, erhalten keine finanziellen, staatlichen Zuwendungen. Sie durften ihre Bewertungen, die den französischen Testern wohl eine gute Informationsgrundlage liefern,  auf eigenes unternehmerisches Risiko erstellen. Die Tourismusstaatssekretärin Susanne Kraus-Winkler (ÖVP) hat sich für diese Vorgangsweise einen einstimmigen Beschluss aller Parteien im Parlament im Rücken.

Culinary Showroom

Rechtzeitig, um die kulinarische Exzellenz Österreichs auch international noch stärker in die Auslage zu stellen, präsentiert die Österreich Werbung gemeinsam mit den Landestourismusorganisationen den neuen "Culinary Showroom". Dieser wurde in Zusammenarbeit mit der Kommunikationsagentur tochter entwickelt. Die Kommunikationsplattform unterstützt mit Bild- und Videomaterial sowie Storys Österreichs kulinarische Vielfalt sowie die Kommunikation der gemeinsam erarbeiteten Kulinarik-Positionierung. Als gemeinsame Klammer aller nationalen sowie internationalen Kulinarik-Initiativen setzen die Tourismus-Marketer künftig den Claim #eatAUT ein.

Flankierend zur Michelin Guide Ceremony startet eine Vielzahl an kulinarischen Initiativen in den internationalen Märkten der Österreich Werbung. Von kulinarischen Events wie beispielsweise 4-Hands-Dinner mit österreichischen Gastköchen in der Schweiz oder der Teilnahme an der Berlin Food Week über gezielte Medienkooperationen im In- und Ausland bis hin zu thematischen Kampagnen. In Planung ist auch ein TV-Projekt in den Niederlanden. 


Zurück

Vielleicht auch interessant

Kentucky Fried Chicken hat im texanischen McKinney ein neues Konzeptrestaurant eröffnet, das als Testlabor für erweiterte Menüs und modernisierte Serviceprozesse dient.

Starbucks schließt rund 250 Filialen in den USA und Kanada, um das nordamerikanische Netzwerk zu restrukturieren. Durch die Reduktion unrentabler Standorte soll die operative Effizienz gesteigert werden. Die Kosten belaufen sich auf 300 Millionen US-Dollar.

Seit Freitag wird auf dem Wasen wieder kräftig getrunken, geschunkelt und gefeiert. Bei vielen Gästen auch mit Zigarette - obwohl es ein strengeres Nichtrauchergesetz gibt. Wie kann das sein?

Ein komplettes Mittagessen für nur einen Euro? Das lockt viele Studierende in Frankreich an - und sorgt für Überlastung bei den Mensen. Muss das Angebot bald eingeschränkt werden?

Auf dem Wasen herrscht in den kommenden 17 Tagen wieder so etwas wie Ausnahmezustand. Bis zum 11. Oktober wird nach dem traditionellen Auftakt um 16.00 Uhr auf dem zweitgrößten Volksfest der Welt in Stuttgart wieder getrunken, geschunkelt und gefeiert.

Der Tamworth Tap aus Staffordshire ist bei den Great British Pub Awards 2026 zum Pub des Jahres gekürt worden. Insgesamt wurden 17 Kategorien ausgezeichnet, darunter erstmals die Kategorie „Best Inn“.

Die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres 2026“ haben am Flughafen Frankfurt erstmals gemeinsam gekocht. In der FRALounge präsentierten sie ein Sechs-Gänge-Menü mit persönlichen Bezügen und unterschiedlichen kulinarischen Ansätzen.

Die Besucher am ersten Wiesn-Wochenende waren weniger aber internationaler als vor einem Jahr. Am Eröffnungssamstag machten ausländische Gäste rund 33 Prozent aus, am Sonntag gut 29 Prozent, wie eine Untersuchung von Handydaten ergab.

Von der Dorfwirtschaft bis zur Vorstadtkneipe: Lisa Lindhuber und Franzi Püschel erkunden für BR Puls die bayerische Wirtshauskultur. Im zweiten Instagram-Format „Die Foodlerin“ geht Marie Schwesinger kulinarischen Fragen aus Bayern nach.

Im Frankfurter Hochhauskomplex Four öffnet die neue Tagesbar The Graevenitz ihre Türen. Hinter dem Konzept stehen der Gastronom Maximilian Graf von Saurma und seine Geschäftspartnerin Sarah Korb.