Milano Vice expandiert weiter mit echten Läden

| Gastronomie Gastronomie

Das einst als virtuelle Marke gestartete Pizza-Konzept Milano Vice baut seine physische Präsenz in Berlin weiter aus. Mit der Eröffnung einer neuen Filiale in Moabit besetzt das Unternehmen erstmals einen Standort im Berliner Westen. Nach den bisherigen Standorten in Friedrichshain und Prenzlauer Berg stellt der Einzug in den Stadtteil Moabit den dritten eigenen Store des Unternehmens dar.

Strategischer Schritt in den Berliner Westen

Die Expansion in den Bezirk Mitte/Moabit ist Teil einer umfassenderen Wachstumsstrategie. Laut den Unternehmensgründern Rudolf Donauer und Dennis Murselovic fungiert das neue Objekt als Ausgangspunkt für eine Erschließung weiterer westlicher Stadtgebiete. „Der Store in Moabit markiert unseren ersten Schritt in den Westen Berlins und ist ein wichtiger Baustein unserer Expansion entlang des S-Bahn-Rings“, erklären die Geschäftsführer. Das Jahr 2026 wird von der Geschäftsführung als entscheidender Zeitraum für die weitere Entwicklung von Milano Vice eingestuft. In der Planung befinden sich bereits zusätzliche Standorte in den Ortsteilen Charlottenburg, Kreuzberg und Neukölln.

Gastraumkonzept und gestalterische Details

Die neue Betriebsstätte umfasst eine Fläche von 75 Quadratmetern. Das Raumkonzept sieht insgesamt zehn Sitzplätze vor, die sich auf den Innen- und Außenbereich verteilen. Gestalterisch setzt das Unternehmen auf eine Kombination aus industriellen und modernen Elementen. Dazu gehören eine freigelegte Backsteinwand sowie eine Spiegeldecke und Oberflächen in Marmor-Optik. Ein zentrales Element der Einrichtung ist ein großer Gemeinschaftstisch, der als zentraler Treffpunkt fungieren soll. Donauer und Murselovic bezeichnen Moabit aufgrund der dortigen Bevölkerungsstruktur als idealen Standort für ihr Konzept.

Offizielle Eröffnung mit Sonderaktion

Die Inbetriebnahme des neuen Standorts erfolgte am 17. Januar 2026. Zur Eröffnung kündigte das Unternehmen eine Verkaufsaktion an, bei der insgesamt 2026 Pizza-Slices zu einem Preis von jeweils einem Euro abgegeben wurden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Drei-Sterne-Restaurant Aqua im The Ritz-Carlton, Wolfsburg schließt im März 2026 nach über 25 Jahren. Spitzenkoch Sven Elverfeld setzt damit einen bewussten Schlusspunkt unter sein bisheriges Lebenswerk, während das Hotel eine gastronomische Neuausrichtung plant.

Die Maß auf der Wiesn wird jedes Jahr teurer. Das will der Bierbrauerpräsident ändern - und stattdessen Eintritt verlangen. Münchens Oberbürgermeister und der Wiesn-Chef halten dagegen.

Restaurant Brands International (RBI) verfolgt ambitionierte Ziele für den chinesischen Markt. Bis zum Jahr 2035 soll das Netzwerk von Burger King auf mehr als 4.000 Restaurants anwachsen.

Ein Drink zu viel oder schon ein Verbrechen? Warum die Dunkelziffer bei K.o.-Tropfen in Sachsen-Anhalt so hoch ist und wie Clubs versuchen, ihre Gäste vor unsichtbaren Angriffen zu schützen.

Mitchells & Butlers ist wieder mit zwei Standorten in der Hansestadt vertreten. Nach dem Auszug aus dem Alsterpavillon im Oktober 2025 wurde nun das ALEX am Rothenbaum offiziell eröffnet.

Das Berliner Sternerestaurant Bonvivant verfolgt konsequent seine Strategie der nachhaltigen Weiterentwicklung. Wie der Betrieb bekanntgab, wurde das gesamte kulinarische Angebot nun vollständig auf eine rein pflanzliche Basis umgestellt.

Das Gourmetrestaurant im Severin*s – The Alpine Retreat in Lech am Arlberg präsentiert mit Marius Pieper eine neue kulinarische Ausrichtung. Der 30-jährige Küchenchef fokussiert sich auf eine Kombination aus regionaler Verwurzelung und internationaler Küchentechnik.

Das Restaurant Berta in Berlin hat nach einer konzeptionellen Überarbeitung wieder seine Türen geöffnet. Unter der Leitung von Chefkoch Assaf Granit präsentiert der Betrieb eine israelisch inspirierte Küche, die osteuropäische Traditionen mit modernen Akzenten verbindet.

Die Vergabe der begehrten Standplätze auf dem Oktoberfest steht im Fokus einer Debatte in München. Eine Münchner Wirtsfamilie fordert durch ihre Bewerbung auf Brauerei-Standplätze die traditionelle Vergabepraxis heraus, während bereits dementierte Berichte über eine mögliche Einschaltung des Europäischen Gerichtshofs für Aufsehen sorgen.

Der Valentinstag entwickelt sich zunehmend zu einem der wichtigsten Umsatzbringer für die deutsche Gastronomie. Eine aktuelle Studie zeigt für 2026 eine steigende Reservierungsbereitschaft, neue Zielgruppen und klare Erwartungen an Service und Etikette.