„Mit traurigen Grüßen“: St. Emmeramsmühle im Englischen Garten stellt Betrieb ein

| Gastronomie Gastronomie

200 Jahre lang bot die St. Emmeramsmühle im Englischen Garten seinen Gästen typisch bayrische Kost. Jetzt stellt das Traditionslokal den Betrieb ein. Wirt Karl-Heinz Zacher verkündet das Aus per Aushang an den verschlossenen Türen und verabschiedet sich „mit traurigen Grüßen“. Wie es mit der Mühle weitergeht, ist noch unklar.

„Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir unseren Betrieb ab 2. März einstellen“, erklärt das Team der St. Emmeramsmühle per Aushang. „Die aktuellen Rahmenbedingungen durch Preisentwicklung, Energiekrise und vieles mehr lässt es nicht zu, dauerhaft nachhaltig und wirtschaftlich zu agieren.“ Besonders bitter: Karl-Heinz Zacher hatte das Lokal erst 2021 aufwendig renovieren lassen und Lüftung, Kühlräume, Heizung, Wasserrohre, Stromleitungen und eine neue Küche eingebaut.

 

Wie die Abendzeitung berichtet, soll Zacher gemeinsam mit den Eigentümern, der Sedlmeyer Grund und Immobilien AG, sowie mit der Brauerei Spaten/Franziskaner über 3,2 Millionen Euro investiert haben.

Wie es mit der Mühle weitergeht, ist noch nicht klar. Die Unternehmensgruppe Anheuser-Busch InBev, zu der Spaten und Franziskaner gehören, teilte der Zeitung mit, dass man aktuell mit den Betreibern in Gespräche sei.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wenige Wochen vor dem Oktoberfest muss die Stadt München kurzfristig einen neuen Betreiber für die Fläche der Münchner Stubn finden. Nach dem Rückzug von Alexander Egger läuft die Suche unter engem Zeitplan – ein möglicher Nachrücker steht bereits im Fokus.

Ministerpräsident Boris Rhein und DEHOGA Hessen haben in Bensheim die besten Dorfgasthäuser Hessens 2026 ausgezeichnet. Beide hoben die Bedeutung der Betriebe als Treffpunkte, Arbeitgeber und Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens in ländlichen Regionen hervor.

Frittenwerk hat sein 50. Restaurant in Deutschland eröffnet. Der neue Standort im Halle Leipzig The Style Outlets bietet rund 80 Sitzplätze und schafft etwa 20 Arbeitsplätze.

Der Michelin Guide ist erstmals in Neuseeland vertreten und markiert damit den offiziellen Start der Publikation in Ozeanien. Im Zuge der Premiere zeichneten die Inspektoren insgesamt 110 Restaurants in den vier Regionen Auckland, Wellington, Christchurch und Queenstown aus.

Das Regensburger Restaurant Storstad stellt seine kulinarische Führung neu auf. Mit Simone Kubitzek und Hella Eggers übernimmt eine Doppelspitze das Kommando in der Küche.

Ein Forschungsteam der Stanford University hat ein KI-Modell entwickelt, das Burger nach Geschmack, Nachhaltigkeit und Nährwert optimiert. Im Blindtest schnitten einzelne KI-Burger ähnlich gut oder besser ab als ein Big Mac. Ein öffentlich zugängliches Online-Werkzeug steht nun zur Verfügung, das personalisierte Burger-Rezepte erstellen kann.

Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.

Die britische Restaurantkette Loungers erwägt den Schritt auf den deutschen Markt. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben für die zweite Jahreshälfte 2026 die Suche nach einem ersten Standort.

Die Wirtschaftskammer Wien hat die Preisträger der diesjährigen Branchenpreise Goldener Schani und Goldene Jetti bekannt gegeben. Mit diesen Auszeichnungen werden Betriebe gewürdigt, die durch ihre Außenbereiche oder Freizeitkonzepte zur Attraktivität der Stadt beitragen.

Nach einem juristischen Krimi läuft nun der Oktoberfest-Aufbau. Wie auf Münchens größter Baustelle die Wiesn-Mini-Stadt wird – und was München-Besucher wissen müssen.