Mitchells & Butlers plant ALEX-Filiale in Weil am Rhein

| Gastronomie Gastronomie

Die ALEX-Kette geht am Jahresende mit ihrem 39. deutschen Betrieb an den Start. Standort ist die im September 2022 eröffnete Dreiländergalerie in Weil am Rhein, die im Ländereck Deutschland, Frankreich und der Schweiz liegt. 

Mit über 70 Geschäften und Dienstleistungsbetrieben sowie einem ausgedehnten Food-Court mit zwölf verschiedenen Gastro-Konzepten punktet das grenzübergreifende Shoppingziel am Europaplatz in Weil am Rhein auch durch seine verkehrsgünstige Lage. Diese macht es vor allem für viele Schweizer attraktiv, denn Basel ist nur 15 Minuten Trambahnfahrt entfernt und deren Endstation-Bahnhof liegt in direkter Nähe des Einkaufszentrums.

Die Mitchells & Butlers Germany GmbH hat mit dem Investor und Betreiber der Dreiländergalerie, der Cemagg Weil am Rhein GmbH & Co. KG, einen langjährigen Mietvertrag unterzeichnet und sich damit einen Platz im Ensemble der Dreiländergalerie gesichert: das dem Eingangsbereich des Centers unmittelbar vorgelagerte, freistehende Zollhaus.

Dieses im 19. Jahrhundert erbaute Zollgebäude, auch bekannt unter dem Namen Rebhus, hat eine wechselvolle Geschichte und steht heute unter Denkmalschutz. Sobald die Gebäudesanierung sowie der Anbau eines Wintergartens durch den Eigentümer abgeschlossen ist, wird ALEX mit dem Innenausbau beginnen. Bernd Riegger, Geschäftsführer der Mitchells & Butlers Germany GmbH, kalkuliert für sein Unternehmen mit einer Investitionssumme von über 1,7 Millionen Euro.

Bernd Riegger ist im 50 km entfernten Lauchringen aufgewachsen und hat sich mit dem neuen ALEX-Standort nicht zuletzt einen Herzenswunsch erfüllt. Er freut sich sehr über den Neuzugang in dem von ihm geleiteten Gastrounternehmen: "Die Lifestyle-orientierte Dreiländergalerie und deren hohe Kundenfrequenz bieten einen optimalen Rahmen für unsere emotionale, gastronomische Erlebniswelt. ALEX ist zwar ein System, dennoch wird jedes unserer Outlets individuell gestaltet und harmoniert in seinem Look perfekt mit dem Umgebungscharakter. Für uns hat daher die Schaffung einer Symbiose aus nostalgischem Zollhaus-Charme und zeitgemäßem Ambiente oberste Priorität.“


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Bristol Berlin hat am Kurfürstendamm das Restaurant Flaneur eröffnet. Die Brasserie bietet französisch geprägte Küche und verfügt über 120 Plätze im Innenbereich sowie 86 Terrassenplätze.

Das Hotel der Stern in Bad Hersfeld kündigt die Schließung des L’étable zum 2. Januar 2027 an und nennt fehlende Gäste als Grund. Küchenchef, Restaurantleiter und Mitarbeiter würden im Haus bleiben und an einem neuen gastronomischen Konzept mitarbeiten.

An einer Tankstelle in München kann man sich von einem Kochroboter Käsespätzle, Kaiserschmarrn oder eine asiatische Tom-Kha-Gai-Suppe kochen lassen. In etwa fünf Minuten bereitet der autonome Koch eine warme Mahlzeit zu.

Kneipe 80 eröffnet erstmals einen Standort außerhalb Bayerns. In Münster kooperiert die Münchner Marke mit dem Betreiber der Ausgehlocation Das Schaf. Am Tegernsee wird der saisonale Kiosk 80 zum Klub 80 in Rottach-Egern.

Nach dem dramatischen Einbruch der Besucherzahlen beim diesjährigen Cannstatter Wasen steht noch immer die Frage im Raum, wie es dazu kommen konnte. Beteiligte äußern offenbar unter vorgehaltener Hand die Vermutung, die Zahlen könnten in der Vergangenheit beschönigt worden sein.

32 Künstler und ein Vier-Gänge-Menü aus mehreren Restaurantküchen gehören zur neuen Europa-Park Dinner-Show „The Grand Club“. Die Veranstaltung ist für ausgewählte Abende vom 21. November 2026 bis zum 21. Februar 2027 angekündigt.

Seit vergangener Woche wurde nach einem Medienbericht spekuliert, dass Starbucks eine auf mexikanische Küche spezialisierte Restaurant-Kette kaufen könnte. Doch dazu kommt es nicht.

Rund 2,5 Millionen Gäste statt 4,2 Millionen im Vorjahr: Der Cannstatter Wasen endet mit deutlich geringeren Besucherzahlen. Wie die dpa berichtet, gehe auch der Bierkonsum weiter zurück. Veranstalter und Festwirte zeigen sich dennoch zufrieden.

Schwabinger Tor Bräu hat ein Wirtshaus im Andaz-Hotel in München eröffnet. Die angeschlossene Brauerei produziert seit 2025 und beziffert ihre mögliche Jahresproduktion auf bis zu 100.000 Liter Bier.

Weißer Trüffel gilt als wertvoll – nun macht ihm auch der Klimawandel zu schaffen. Die Delikatesse könnte nach Hitze und Dürre in diesem Sommer noch teurer werden. Experten hoffen auf den Spätherbst.