"Moto59 Foodgarage": Hamburgs ehemaliger "Cocktail-König" eröffnet neues Lokal

| Gastronomie Gastronomie

Hamburgs ehemaliger Cocktail-König (O-Ton Bild-Zeitung) Hubert Sterzinger eröffnet sein neues Lokal in den Räumlichkeiten des ehemaligen "SoHo Chicken" von Dirk Block. In der "Moto59 Foodgarage" will die Gastrolegende Sterzinger künftig eine "Fusion aus italienischer und amerikanischer Küche" servieren, wie er dem "Hamburger Abendblatt" verriet.

Auf der Karte stehen Pasta, neapolitanische Pizza, Salate und Gourmet-Burger. "Dazu werden wir Biere von Carlsberg wie Astra und Craftbeer anbieten, eine feine Auswahl an Weinen und Highballs", sagt Sterzinger der Zeitung. Und weiter: "Die Gäste werden passend zum Namen im Flair einer Motorradsport-Werkstatt empfangen. Ich freue mich sehr, dass wir jetzt hier in einer angesagten Gegend in meiner Lieblingsstadt Hamburg vertreten sind".

Sterzinger, der in den 80er Jahren mehrere erfolgreiche Cocktail-Bars in Hamburg betrieb, kennt sich mit Designkonzepten aus. Gemeinsam mit seinem Partner Mirco Cavallo leitet er das Architekturbüro "Superstudio21", mit dem er unter anderem einige der Ahoi-Restaurants von TV-Koch Steffen Henssler konzipiert und gestaltet hat. In der "Moto59 Foodgarage" am Eppendorfer Weg im Stadtteil Hoheluft-Ost finden künftig 130 Gäste gleichzeitig Platz. Das Lokal ist täglich ab 9 Uhr geöffnet.

Doch auch für das "SoHo Chicken" soll es weitergehen. Dirk Block, Sohn des Steak-House-Gründers Eugen Block, sucht derzeit einen neuen Standort. "Die Atmosphäre des bisherigen Standorts passt nach den konzeptionellen Veränderungen im Laufe der letzten acht Jahre nicht mehr zu unserem SoHo-Chicken-Konzept. Und wir sind der Meinung, dass es besser geeignete Lagen gibt", sagte er dem Abendblatt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.

Clara Schoper von der «Zephyr Bar» in München holt den Sieg beim renommierten Cocktailwettbewerb «Made in GSA». Ihr Drink scheint ein alter Bekannter: «Rum-Cola». Es sei jedoch ein Nachbau anno 2026.

Die Berliner Burgerkette Burgermeister expandiert nach Polen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben mindestens 20 Standorte innerhalb von drei Jahren und strebt mittelfristig einen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro an.

Das Hamburger Frühstückscafé kropkå von Katrin Koch hat die Aktion „Lokalhelden gesucht“ von VistaPrint und Cornelia Poletto gewonnen. Die Auszeichnung ist laut Veranstalter mit 20.000 Euro Preisgeld verbunden.

Schampusduschen verboten, Blasmusik schon eine Stunde früher und -mal wieder - Streit um die Zeltvergabe: Noch ist nicht mal Sommer, da zurrt München die Planung für die Wiesn im Herbst fest.

35 Jahre Jeunes Restaurateurs (JRE) Deutschland stehen nicht nur für kulinarische Entwicklung, sondern auch für den Wandel innerhalb der Spitzengastronomie. Warum diese heute mehr leisten muss als gutes Essen, erklärt Oliver Röder, Präsident der JRE-Deutschland.