Münchner Behörde: Zu wenig Bier in jedem dritten Wiesn-Maßkrug

| Gastronomie Gastronomie

Besucher des Oktoberfests in München haben in diesem Jahr offenbar besonders häufig zu wenig Bier in den Maßkrug eingeschenkt bekommen. Bei Stichproben der zuständigen Behörde, des Münchner Kreisverwaltungsreferats (KVR), sei in gut 31 Prozent ein sogenannter Unterschank festgestellt worden, teilte das KVR am Donnerstag mit. Zuerst hatte die Lokalzeitung «tz» über das Ergebnis berichtet.

Unterschank liegt demnach vor, wenn der Krug bis weniger als 15 Millimeter unter dem Eichstrich gefüllt ist, der die Menge von einem Liter anzeigt. Dies war beim vorigen Oktoberfest 2019 lediglich bei 18 Prozent, 2018 bei 14 Prozent der Proben der Fall gewesen. Für die diesjährigen Kontrollen hatte das KVR 825 Maß Bier ausgewertet.

Auch die Proben innerhalb des Toleranzbereichs waren demnach bei Weitem nicht immer komplett bis zum Eichstrich gefüllt: Lediglich bei gut 14 Prozent der Proben hatten die Prüfer den kompletten Liter serviert bekommen. Gegenüber der «tz» erklärte der Wirt des Armbrustschützenzelts, Peter Inselkammer, die Fehler damit, dass vielfach ungeübtes Personal das Bier eingeschenkt habe. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Taco Bell bereitet den Markteintritt in Polen vor. Die Eröffnung des ersten Standortes ist für das vierte Quartal 2026 geplant. Für die Umsetzung der Expansionspläne kooperiert die Marke mit dem Unternehmen AmRest

Warum professionelle Lebensmittelsicherheit gerade in der Bio-Gastronomie eine zentrale Rolle spielt, erklärt Dennis Gasper. Er ist zertifizierter Experte für Bio-Gourmet-Ernährung und Gesundheitsprävention und leitet seit 2024 die Küche im „Kesslers Walsereck“.

Eine Umfrage im Auftrag von OpenTable zeigt eine hohe Nachfrage nach Außengastronomie im Sommer 2026. Besonders Biergärten, Public Viewing und hundefreundliche Angebote beeinflussen laut den Daten die Restaurantwahl.

Sollen die Wiesn-Zelte wirklich europaweit ausgeschrieben werden? Mit einem entsprechenden Vorstoß sorgt ein Münchner Wirt für Wirbel. Im ersten Anlauf ist er gescheitert. Doch der Streit ist keineswegs beendet. 

Svea Marie Kropp aus dem Hamburger Hotel The Fontenay hat den Rudolf Achenbach Preis 2026 gewonnen. Das Finale des Nachwuchswettbewerbs fand in der Frankfurter Naxoshalle statt.

Die internationale Themenwoche „Türkische Küche“ ist mit einem Auftaktdinner für rund 120 Gäste in Berlin gestartet. Die Veranstalter nutzen die Initiative, um die kulinarische Tradition der Türkei und deren historische Entwicklung vorzustellen.

Die Vereinigung Jeunes Restaurateurs Deutschland feiert ihr 35-jähriges Bestehen. Das Netzwerk setzt neben dem internen Wissensaustausch verstärkt auf politische Präsenz im Deutschen Bundestag und die Förderung von Jugendprojekten.

Zum Mittagessen eine Currywurst mit Pommes und Mayo? Die einen finden das lecker, die anderen ungesund. Einer Statistik zufolge sank Jahr für Jahr das Interesse an diesem Klassiker-Gericht. Bis jetzt.

Ob Fischstäbchen, Rinderroulade oder Linsensuppe: In Zeiten des demografischen Wandels sieht sich der deutsche Tiefkühlkost-Caterer Apetito langfristig auf Wachstumskurs. Der Fachkräftemangel ist Rückenwind für das Tiefkühlgeschäft.

Im Frankfurter Zoo haben die Bauarbeiten für ein neues, barrierefreies Zoorestaurant begonnen, das Ende 2027 eröffnen soll. Das zweigeschossige Gebäude entsteht zentral am Spielplatz und wird auch für externe Veranstaltungen nutzbar sein.