„my Indigo“ und „Glorious Bastards“: Heiner Raschhofer schafft das Bargeld ab

| Gastronomie Gastronomie

Der Salzburger Gastronom Heiner Raschhofer schafft für seine beiden Restaurantketten „my Indigo“ und „Glorious Bastards“ die Bargeldzahlung ab. Seit Ende des Lockdowns sind in seinen 16 Restaurants nur noch Kartenzahlung oder Zahlungen per Handy-App erlaubt. Der Gastronom sieht darin nur Vorteile und möchte Vorreiter sein.

„Wir haben uns während des Lockdowns im Frühjahr Gedanken gemacht, wie wir bei reduziertem Geschäft die Prozesse optimieren können. Ein wesentlicher Teil dabei war der gesamte Zahlungsprozess", sagte Raschhofer laut Salzburg24.at. Für den Gastronomen sei der gesamte Zahlungsvorgang mit Bargeld nämlich extrem aufwändig und zeitintensiv gewesen. So hätten Angestellte und Vorgesetzte täglich viel Zeit mit dem Zählen des Geldes verbracht, oder Bargeld sei falsch rausgegeben worden. Sogar Falschgeld habe regelmäßig seinen Weg in die Kassen gefunden. Raschhofer spricht sogar von Einbrechern, die einige Male die Tresore in den Filialen herausgebrochen hätten. Mit dem neuen Bezahlsystem spare er nicht nur Zeit, sondern auch die Kosten für die Geldtransporte. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Das neue System bietet eine größtmögliche Sicherheit vor einer Infektion mit dem Corona-Virus.

„Das Thema bargeldloses Zahlen ist international am Kommen. Wir wollen hier in Österreich zu den Vorreitern zählen" sagte der Gastronom gegenüber der Zeitung und sieht sich bestätigt. Mittlerweile hätten sich die Gäste an das bargeldlose Zahlen gewöhnt.  Beschwerden gäbe es kaum noch.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein komplettes Mittagessen für nur einen Euro? Das lockt viele Studierende in Frankreich an - und sorgt für Überlastung bei den Mensen. Muss das Angebot bald eingeschränkt werden?

Auf dem Wasen herrscht in den kommenden 17 Tagen wieder so etwas wie Ausnahmezustand. Bis zum 11. Oktober wird nach dem traditionellen Auftakt um 16.00 Uhr auf dem zweitgrößten Volksfest der Welt in Stuttgart wieder getrunken, geschunkelt und gefeiert.

Der Tamworth Tap aus Staffordshire ist bei den Great British Pub Awards 2026 zum Pub des Jahres gekürt worden. Insgesamt wurden 17 Kategorien ausgezeichnet, darunter erstmals die Kategorie „Best Inn“.

Die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres 2026“ haben am Flughafen Frankfurt erstmals gemeinsam gekocht. In der FRALounge präsentierten sie ein Sechs-Gänge-Menü mit persönlichen Bezügen und unterschiedlichen kulinarischen Ansätzen.

Die Besucher am ersten Wiesn-Wochenende waren weniger aber internationaler als vor einem Jahr. Am Eröffnungssamstag machten ausländische Gäste rund 33 Prozent aus, am Sonntag gut 29 Prozent, wie eine Untersuchung von Handydaten ergab.

Von der Dorfwirtschaft bis zur Vorstadtkneipe: Lisa Lindhuber und Franzi Püschel erkunden für BR Puls die bayerische Wirtshauskultur. Im zweiten Instagram-Format „Die Foodlerin“ geht Marie Schwesinger kulinarischen Fragen aus Bayern nach.

Im Frankfurter Hochhauskomplex Four öffnet die neue Tagesbar The Graevenitz ihre Türen. Hinter dem Konzept stehen der Gastronom Maximilian Graf von Saurma und seine Geschäftspartnerin Sarah Korb.

Taco Bell hat die für den 24. September angekündigte Eröffnung seines Restaurants in Köln verschoben. Der Standort soll das erste öffentlich zugängliche Taco-Bell-Restaurant in Deutschland werden.

Die Mack-Gruppe plant mit Karls Erlebnis-Dorf in Elstal eine Fahrt durch fünf Erlebniswelten mit einem Drei-Gänge-Menü. Die Eröffnung ist für Sommer 2027 vorgesehen.

Anton Schmaus beendet den täglichen à-la-carte-Betrieb im Regensburger Restaurant Sticky Fingers. Künftig setzt das Konzept auf Events, geschlossene Feiern und Winzerabende. Zum Abschluss gibt es noch eine letzte große Party.