Nach Rückzug aus Russland: Fast-Food-Kette Rostic’s eröffnet in KFC-Filialen

| Gastronomie Gastronomie

Im November 2022 verkaufte der KFC-Mutterkonzern „Yum! Brands“ das Eigentum an den KFC-Restaurants, das Betriebssystem sowie die Master-Franchise-Rechte an die russische Firma Smart Service Ltd. (Tageskarte berichtete). Jetzt eröffnete in der ehemaligen KFC-Filiale in Moskau das erste Rostic’s-Restaurant.

Viel soll ich allerdings für die Kunden nicht ändern. Auch optisch erinnert Rostic’s noch immer an KFC, das mit mehr als 1.000 Filialen die größte Fast-Food-Kette Russlands war. Logo und Verpackung sind wie bei der US-Kette in Rot und Weiß gehalten – allerdings fehlt das ikonische Konterfei von Gründer Colones Harland Sanders.

„Unser Hauptziel ist es, so wenig Unbehagen wie möglich zu verursachen. Die Leute sollen einfach in die Welt eintauchen, die sie schon immer kannten“, sagte Ko-Geschäftsführer Konstantin Kotow der Zeitung RBK.

Wie die Zeitung Merkur berichtet, sollen zunächst die über 100 von Smart Service Ltd. betriebenen KFC-Standorte in Rostic‘s-Filialen umgewandelt werden.

„Yum! Brands“ ist nicht die einzige Gastro-Kette, die sich als Folge des Angriffskrieges auf die Ukraine aus Russland zurückgezogen hat. Zuvor hatten unter anderem Starbucks (Tageskarte berichtete) und McDonald´s (Tageskarte berichtete) dem Land den Rücken gekehrt. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.

Laut YouGov ist der Anteil der Alkoholtrinker in Deutschland innerhalb von zehn Jahren von 78 auf 68 Prozent gesunken. Der Barmanager der Hamburger Skyline Bar 20up berichtet zugleich von steigender Nachfrage nach alkoholfreien Cocktails – ihr Anteil am Cocktailverkauf liege bei rund 30 Prozent.

Uber hat den Kauf der US-Cateringplattform ezCater für 2,3 Milliarden US-Dollar vereinbart. Mit der geplanten Übernahme soll Catering in das Angebot von Uber Eats eingebunden werden; der Abschluss steht noch unter Vorbehalt.