Neuanfang: Sternekoch Bastian Falkenroth hat auf Sylt Fuß gefasst

| Gastronomie Gastronomie

Vor zwei Jahren hat der Düsseldorfer Sternekoch Bastian Falkenroth seine Zelte in der Landeshauptstadt abgebrochen und mit seiner Familie einen Neustart auf der Urlaubsinsel Sylt gewagt. Sein Restaurant „Goldgelb“, in der Fußgängerzone von Westerland, ist ein voller Erfolg. Nun eröffnet er in den Sylter Dünen ein weiteres Restaurant: Im „Mariana“ serviert Falkenroth künftig neapolitanische Pizza und ausgewählte Weine. Auch ein Feinkostladen mit edlen Weinen soll Mitte August eröffnet werden.

„Die nächsten zehn Jahre werden wir definitiv hier auf der Insel bleiben“, erklärt der gebürtige Aachner der WZ. Mit dem „Goldgelb“ hat Falkenroth bereits ein Restaurant mit außergewöhnlichem Konzept auf der Insel etabliert. Dort bietet er seinen Gästen „Essen das Spaß macht“ – unabhängig von der Tageszeit. Das bedeutet konkret: Zum Frühstück können die Gäste bereits ein Steak bestellen und am Abend serviert er auf Wunsch sogar Müsli. Um einen Stern gehe es ihm dabei nicht. „Ich möchte Gäste in Urlaubsstimmung verwöhnen. Hier ist es im Sommer ja von sechs Uhr morgens bis Mitternacht hell, meine Gäste sollen sich an keine Zeiten halten müssen“, erzählt er der Zeitung.

Bis November wird er ohne Pause durcharbeiten, um auch seine neuen Projekte erfolgreich an den Start zu bringen. Für 2022 hat er ebenfalls neue Ideen. Dabei will er seiner Philosophie treu bleiben: „Einfach lecker kochen.“  


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Seit eineinhalb Wochen wird gezapft und gefeiert auf dem Stuttgarter Frühlingsfest. Halbzeit. Wie kommt die große Sause auf dem Cannstatter Wasen an? Die Veranstalter legen die Zahlen offen.

Zwei Hotels am Schluchsee stellen die Kulinarik in den Mittelpunkt ihres Konzepts. Während die Mühle Schluchsee ihr Restaurant als eigenständiges Ziel positioniert, integriert der Auerhahn die Gastronomie in den gesamten Aufenthalt.

Die Zahl der Gastronomiebetriebe in Großbritannien sinkt kontinuierlich, wobei im ersten Quartal 2026 täglich mehr als drei Standorte aufgegeben wurden. Steigende Lohnkosten und steuerliche Belastungen setzen die Branche unter Druck.

Das Restaurant Heritage im Hamburger Hotel Le Méridien öffnet am 30. April nach einer technischen Modernisierung der Küchenbereiche wieder seine Türen. Neben einem aktualisierten Speisenangebot setzt der Betrieb künftig verstärkt auf neue Veranstaltungsformate.

In Hamburg ist der Genuss-Michel 2026 verliehen worden. Das Fischereihafen Restaurant wurde als Restaurant des Jahres ausgezeichnet, Herbert Seckler erhielt den Ehrenpreis für sein Lebenswerk.

McDonald's Deutschland nimmt Stellung zur angekündigten Klage der Deutschen Umwelthilfe bezüglich früherer Angaben zur Klimaneutralität. Das Unternehmen weist den Vorwurf der Verbrauchertäuschung zurück und verweist auf bereits erfolgte Anpassungen seiner Kommunikation.

In der Allianz Arena in München sind am 26. April die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres“ ermittelt worden. Wie der Veranstalter ROIKA Solutions GmbH mitteilt, qualifizierten sich vier Teilnehmer über den Live-Wettbewerb vor einer Fachjury, zwei weitere über einen Publikumsentscheid.

Im Ausland leben, das heißt viele Erfahrungen mit einer anderen Kultur zu machen. Ein Westfale brachte die Currywurst nach Nairobi – und musste dafür so manches kulinarische Hindernis überwinden.

Eigentlich hat Kenia perfektes Biergartenwetter. Man kann das ganze Jahr hindurch draußen sitzen. Den passenden Gerstensaft nach deutschem Reinheitsgebot gibt es mittlerweile auch.

Das Schlosshotel Münchhausen in Aerzen hat sein gastronomisches Konzept verändert. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde das neue Restaurant „1570 – Casual Fine Dining“ als Nachfolger des bisherigen Gourmetrestaurants „Hilmar“ eröffnet.