Neue Adresse für Fine-Dining: Das Staderer in Eichstätt eröffnet im Das Altmühltal

| Gastronomie Gastronomie

Das Gourmetrestaurant Staderer im Designhotel Das Altmühltal präsentiert unter der Leitung von Chefkoch Florian Vogel eine Küche, die sich auf Präzision, Produktfokussierung und Nachhaltigkeit konzentriert. Das Haus, errichtet von der Firmengruppe Martin Meier, versteht sich als architektonische und kulinarische Hommage an den Naturpark Altmühltal.

Im Herzen des Naturparks Altmühltal in Eichstätt hat mit dem Staderer ein neues Gourmetrestaurant eröffnet. Als kulinarisches Herzstück des Designhotels Das Altmühltal bietet es unter der Leitung von Chefkoch Florian Vogel eine Küche, die als Bühne für anspruchsvolles Handwerk und gelebte Haltung beschrieben wird.

Klare Haltung und Produktfokussierung

Die Philosophie von Florian Vogel konzentriert sich auf das Wesentliche. Er verfolgt einen reduzierten, präzisen und produktfokussierten Ansatz. Vogel betont: „Weniger ist oft mehr. Man muss nicht überall noch Blüten oder Knusper-Elemente hinzufügen. Ein gutes Gericht spricht für sich selbst.“

Die Menüs im Staderer sind klar komponiert und sollen durch kulinarische Finesse überzeugen, die auf Authentizität statt auf Effekthascherei setzt. Jedes Gericht soll einem roten Faden folgen. Im Fokus stehen dabei Produkte von ausgewählten Partnern, bevorzugt aus der Region. Für Vogel ist Regionalität jedoch kein Selbstzweck: „Nur weil etwas von hier kommt, ist es nicht automatisch gut. Entscheidend ist die Qualität.“

Als Beispiel für seine Handschrift wird die Altmühltaler Lachsforelle genannt – sanft bei 65 Grad gegart, mit Limettenöl mariniert, begleitet von einer Annabelle-Kartoffel und einer japanisch inspirierten Hollandaise, bei der Reisessig den Weißwein ersetzt.

Nachhaltigkeit als Selbstverständlichkeit

Das Thema Nachhaltigkeit ist für Chefkoch Vogel eine Selbstverständlichkeit, die sich durch die gesamte Küche zieht. Dies umfasst den bewussten Einsatz von Verpackungen, die vollständige Verwertung von Produkten und die Arbeit mit Mehrwegsystemen.

Begleitet werden die Kreationen von einer Weinkarte mit über 500 Positionen, die von großen Klassikern bis zu seltenen Raritäten reicht. Das Service-Team agiert dabei als Gastgeber im besten Sinne: offen, herzlich und aufmerksam.

Auch in der Küche legt Florian Vogel Wert auf eine klare Haltung. Dort herrsche ein respektvoller Umgang und Teamarbeit auf Augenhöhe: „Ohne mein Team bin ich nichts. Wir arbeiten auf Augenhöhe, mit Fokus, aber immer auch mit Freude.“ Die Mischung aus Perfektion und Menschlichkeit mache die Atmosphäre des Restaurants aus.

Architektur als Hommage an die Region

Das Staderer ist das kulinarische Herzstück des Hotels Das Altmühltal. Das Haus soll die Essenz der Region in Architektur, Atmosphäre und Gastlichkeit erlebbar machen, indem es italienisches Flair mit skandinavischer Klarheit verbindet.

Hinter dem Hotel steht die ortsansässige Firmengruppe Martin Meier, die das Haus 2020 errichtete und es heute gemeinsam mit den Mitgesellschaftern Vladimir und Sandra Saal führt. Für das architektonische Konzept ist der gebürtige Eichstätter Julius Reimann verantwortlich. Dieser ließ Formen, Farben und Materialien der umliegenden Landschaft in das Design einfließen – etwa durch die acht Meter lange Jura-Steinwand im Restaurant.

Das Das Altmühltal wird somit als Hommage an die Region beschrieben, deren kulinarischer Ausdruck das Staderer sei.

 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das weltberühmte Kopenhagener Restaurant Noma gastiert für 16 Wochen in Los Angeles. Für 1.500 US-Dollar bietet das Team um René Redzepi ein exklusives Menü mit regionalen Zutaten an, während die Einnahmen teilweise in soziale Projekte fließen.

Weißwurst im Krapfenmantel? Münchner Wirte wagen das Faschings-Experiment. Was drinsteckt, wie die Erfinder die erste Verkostung erlebten - und welche närrischen Kreationen es noch gab.

Das Amtsgericht Regensburg hat gegen den Gastronomen und Koch der Fußball-Nationalmannschaft, Anton Schmaus, eine Freiheitsstrafe von neun Monaten verhängt, die für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Betreiber mehrerer Regensburger Lokale Arbeitsentgelt vorenthalten und veruntreut hat.

Provokante Ansage aus Köln: Das Zwei-Sterne-Restaurant Ox & Klee erklärt das klassische Fine Dining für tot. Inhaber Daniel Gottschlich setzt ab sofort auf ein Konzept ohne Dresscode, bei dem Köche zu Kellnern werden und das Erlebnis die Etikette ersetzt.

Vom 19. Februar bis zum 8. März 2026 findet im Rheingau das 29. Rheingau Gourmet & Wein Festival statt. Zahlreiche hochkarätige Veranstaltungen sind bereits stark gebucht, für viele Events stehen nur noch wenige Plätze zur Verfügung. Wer sich einen Platz bei den begehrten Dinners, Lunches, Masterclasses oder den legendären Partys sichern möchte, sollte nicht zu lange warten.

Die US-Marke Texas Chicken kommt nach Deutschland. Mit der Eröffnung des ersten stationären Restaurants im saarländischen St. Wendel sowie der Inbetriebnahme einer Ghost Kitchen in Brandenburg erfolgt der offizielle Markteintritt des Unternehmens.

Die übergroße Mehrheit der Bundesbürger glaubt nicht daran, dass nach der Mehrwertsteuersenkung in der Gastronomie jetzt auch die Preise sinken. Dennoch will fast jeder Vierte künftig häufiger essen gehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Nürnberg Instituts für Marktentscheidungen. 

Der Lieferando Report 2025 analysiert die Bestellgewohnheiten in Berlin und zeigt, wie soziale Medien das Konsumverhalten steuern. Während die koreanische Küche und Smash-Burger Rekordzuwächse feiern, gewinnt der Non-Food-Sektor zunehmend an Bedeutung.

Der Getränkekonzern Diageo hat eine Preiserhöhung für Guinness Draught angekündigt. Branchenexperten und Pub-Betreiber warnen davor, dass es das erste Bier im Standard-Sortiment werden könnte, das in britischen Gastronomiebetrieben die Marke von 10 Pfund pro Pint erreicht.

Plex Coffee ist von München nach Frankfurt expandiert. Parallel setzt das Cafékonzept nach eigenen Angaben auf Künstliche Intelligenz, um interne Abläufe und die Mitarbeiterschulung zu organisieren.