Neue Regeln für Kölns Außengastronomie

| Gastronomie Gastronomie

Ab dem kommenden Jahr treten in Köln überarbeitete Regelungen für die Außengastronomie in Kraft. Diese sollen eine klarere Struktur für die Nutzung und Gestaltung von Außenflächen schaffen und gleichzeitig den öffentlichen Raum aufwerten.

Nach einem zweijährigen Abstimmungsprozess mit Gastronomievertretern, Bürgern sowie Organisationen wie DEHOGA und der IHK hat die Stadt Köln ein umfassendes Maßnahmenpaket entwickelt. Ziel dieser Leitlinien ist es, die Qualität der Außengastronomie zu sichern, Barrierefreiheit zu gewährleisten und den öffentlichen Raum nachhaltiger zu gestalten.

Was ändert sich konkret?

Die neuen Vorschriften regeln, welche Flächen für die Außengastronomie genutzt werden können, welche Größe diese haben dürfen und wie sie gestaltet sein müssen. Wichtige Schwerpunkte sind:

  • Barrierefreiheit: Die Nutzung der Flächen soll auch für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen problemlos möglich sein.
  • Verkehrssicherheit: Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer bleibt zentral.
  • Sozialgerechtigkeit: Die Interessen der Bürgerschaft sollen ebenso berücksichtigt werden wie die der Gastronomen.

Mehr als 70 Prozent der erarbeiteten Vorschläge wurden verbindlich beschlossen und sollen flächendeckend in Köln gelten. "Wir haben eine Lösung gefunden, die sowohl für die Gastronomie als auch für die Bürgerschaft und den öffentlichen Raum vorteilhaft ist", so Markus Greitemann, Beigeordneter für Planen und Bauen in Köln, laut t-online. 

Strengere Vorgaben und Übergangsfristen

Zu den wesentlichen Neuerungen gehört die Vorgabe, dass ab 2025 Gehwege eine Mindestbreite von 1,50 bis 1,80 Metern aufweisen müssen, um ausreichend Platz für Fußgänger zu gewährleisten. Für Genehmigungen, die 2024 erteilt wurden, sind Übergangsfristen geplant, damit Gastronomen Zeit haben, sich auf die neuen Anforderungen einzustellen. Nach Ablauf dieser Fristen müssen jedoch alle Flächen die neuen Standards erfüllen. Die endgültige Entscheidung über die Beschlussvorlage fällt der Kölner Stadtrat am 12. Dezember 2024. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.

Laut YouGov ist der Anteil der Alkoholtrinker in Deutschland innerhalb von zehn Jahren von 78 auf 68 Prozent gesunken. Der Barmanager der Hamburger Skyline Bar 20up berichtet zugleich von steigender Nachfrage nach alkoholfreien Cocktails – ihr Anteil am Cocktailverkauf liege bei rund 30 Prozent.

Uber hat den Kauf der US-Cateringplattform ezCater für 2,3 Milliarden US-Dollar vereinbart. Mit der geplanten Übernahme soll Catering in das Angebot von Uber Eats eingebunden werden; der Abschluss steht noch unter Vorbehalt.

Die meisten Gourmetrestaurants seien weniger gefragt als noch vor einigen Jahren, erklärt Gusto-Gründer Markus Oberhäußer und verweist auf ein Überangebot an Fine-Dining-Konzepten. Zum Koch des Jahres kürt der Restaurantführer Sebastian Obendorfer vom Eisvogel in Neunburg vorm Wald.

True Food Kitchen hat ein Chapter 11-Verfahren beantragt und zwölf Restaurants geschlossen. Die US-Kette, an der Oprah Winfrey weiterhin beteiligt ist, betreibt noch 34 Standorte und plant einen gerichtlich beaufsichtigten Verkaufsprozess.

Am 2. November verkündet der Michelin Guide Schweiz seine Restaurantauswahl für das Jahr 2026. Die Zeremonie findet dieses Jahr auf fast 1.500 Metern Höhe in Andermatt in den Schweizer Alpen statt.

Das Münchner Oktoberfest ist ein Millionen-Spektakel. Doch noch nie war so viel los wie in diesem Jahr. Von einer «Gute-Laune-Wiesn» spricht die Stadt - doch wo viel Licht ist, gibt es auch Schatten.

Paris führt das Streetfood-Ranking von Radical Storage vor Athen und Thessaloniki an. Die Untersuchung aus April 2026 vergleicht 6.897 Betriebe und berücksichtigt unter anderem Anbieterdichte, Preise und Bewertungen.