Neue Wiesn-Pacht bringt weniger Geld

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Mit der neuen Umsatzpacht für die Wiesnwirte hat sich die Stadt München offenbar ordentlich verkalkuliert. Das Wirtschaftsreferat hatte eigentlich mit 8,6 Millionen Euro gerechnet, stattdessen wurden nur 6,9 Millionen eingenommen. In diesem Jahr soll die Umsatzpacht deutlich steigen – und damit wohl auch der Preis für das Wiesnbier, wie die Süddeutsche bereits vermutete.

Das Büro von Wiesn-Chef Josef Schmid wollte die Zahlen allerdings nicht bestätigen. Christian Schottenhamel, Vize-Sprecher der Wiesnwirte, hatte da weniger Bedenken: Er kenne die genauen Zahlen nicht, aber es gebe wohl eine Differenz zwischen der Schätzung der Stadt und der Realität. Die Wiesnwirte seien schon vor einem Jahr von niedrigeren Zahlen ausgegangen, man habe ihnen aber wohl nicht geglaubt.

Der Stadtrat hatte die Umsatzpacht vor einem Dreivierteljahr beschlossen. Zuvor bezahlten die Wirte für ihre Zelte eine Gebühr nach Quadratmeterbedarf. Ihre genauen Umsätze blieben jedoch ein Geheimnis, das in der Öffentlichkeit bereits zu wilden Spekulationen führte.

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