Neuer VIP-Hotspot an der Alster? Grill Royal kommt nach Hamburg

| Gastronomie Gastronomie

Das Nobellokal Grill Royal ist in Berlin längst eine Institution. Jetzt bekommt der Promi-Hotspot auch einen Ableger in Hamburg. Dort zieht das Restaurant an die Binnenalster. Ab Winter 2022/23 sollen auf 1.000 Quadratmetern Fleischgerichte und Meeresfrüchte serviert werden. Mit Blick auf den Jungfernstieg und das Hotel Vier Jahreszeiten.

Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, zieht das Grill Royal in das alte Kontorhaus am Ballindamm 17. Hier sollen bereits in ein paar Monaten die Gäste ein- und ausgehen, wenn es nach Unternehmer Stephan Landwehr geht. „Wir werden Ende 2022/Anfang 2023 einen Grill Royal in der wunderschönen Stadt Hamburg eröffnen. Die rund 1.000 Quadratmeter große Fläche wird bereits ausgebaut“, sagte er gegenüber der Zeitung. „Wir haben eine ideale Lage und unsere Gäste schauen aus dem Fenster über die Alster auf das Hotel Vier Jahreszeiten.“

Landwehr, der 2007 bereits das Grill Royal an der Friedrichstraße in Berlin eröffnete, bekommt diesmal auch prominente Unterstützung. Fritz Keller, der von 2019 bis 2021 Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) war, schließt sich ihm als Gesellschafter an. Der Funktionär führt bereits das Weingut Franz Keller sowie das Feinschmeckerrestaurant Schwarzer Adler am Kaiserstuhl, das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. Geschäftsführer des Grill Royal soll Frederik Schade werden, wie die Hamburger Morgenpost berichtet.

Ob der Hamburger Ableger ebenso ein VIP-Hotspot werden wird wie das Berliner Original, bleibt abzuwarten. Hier speisten schon Stars wie Leonardo DiCaprio, Hugh Grant oder Claudia Schiffer.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Michelin Guide hat elf verbreitete Irrtümer rund um Sterne, Inspektoren und Bewertungsverfahren aufgegriffen. Die Organisation erläutert dabei ihre Kriterien für die Auszeichnung von Restaurants und die Arbeitsweise ihrer Prüfer.

Das Berliner Zwei-Sterne-Restaurant Facil startet zum 25-jährigen Jubiläum eine sechsteilige Podcastreihe mit Reiner Veit. Das Audioformat beleuchtet ab dem 24. Juni 2026 die Geschichte und die personelle Kontinuität des Gastronomiebetriebs.

Bei den Frankfurter Gastro Talent Awards 2026 wurden Liv Geller als Kochtalent und Mihail Zaiat als Bartalent ausgezeichnet. Die Veranstaltung kehrte nach einer dreijährigen Pause als Teil des Rahmenprogramms der Michelin-Gala zurück.

Am Dienstag gibt der Guide Michelin in Frankfurt am Main die neuen Sterne für Deutschland bekannt. Bereits eine Woche zuvor hatte der Restaurantführer zehn neue Bib-Gourmand-Auszeichnungen veröffentlicht.

Starbucks Korea hat nach einem Werbe-Skandal sämtliche der über 2.000 Filialen in Südkorea vorzeitig geschlossen. Die Cafés wurden am Nachmittag dichtgemacht, damit Mitarbeiter an einer verpflichtenden Geschichtsschulung teilnehmen können.

Der Dresdner Historiker Andreas Rutz sieht Restaurants, Kneipen und gemeinsames Essen als wichtige Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens. Zugleich beobachtet er einen Wandel der Esskultur durch Fast Food, To-go-Angebote und veränderte Lebensgewohnheiten.

Der Wirt Alexander Egger bleibt bei einer Klage gegen die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest erneut erfolglos. Das Verwaltungsgericht wies seinen Eilantrag ab. Das letzte Wort ist aber nicht gesprochen.

Lidl hat in Dundonald bei Belfast seinen ersten Pub eröffnet. Hintergrund sind besondere Regelungen des nordirischen Alkoholrechts, die dem Discounter den Verkauf alkoholischer Getränke in einer Gaststätte ermöglichen.

Die Zelte für das Münchner Oktoberfest können trotz eines Gerichtsstreits aufgebaut werden. Das Bayerische Oberste Landesgericht lehnte den Eilantrag eines Wirtes ab, wonach die Betreiber zweier Festzelte zunächst nicht zur Wiesn zugelassen werden sollten.

Partner für Berlin hat zum 30-jährigen Jubiläum der Berliner Meisterköche die Nominierungen für das Jahr 2026 verkündet. Eine Jury wählte aus rund 150 Vorschlägen die Finalisten in sechs Kategorien aus, deren Gewinner im November gekürt werden.