Neues Betriebsrestaurant für Reemtsma in Hamburg eröffnet

| Gastronomie Gastronomie

Vor wenigen Tagen ist das neue Betriebsrestaurant von Reemtsma in Hamburg an den Start gegangen. In der ehemaligen Marzipanfabrik, der neuen Wirkungsstätte von Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH, werden rund 400 Essensteilnehmer täglich versorgt. Geplant und umgesetzt wurde das Konzepot von Profi-tabel Resultants.

Betrieben von Aramark Deutschland, setzt das neue Konzept auf Servicequalität und digitale Innovation. Langes Anstehen gibt es hier nicht, da das Essen einfach per App vorbestellt werden kann. Zusätzlich gibt es eine Bestellstehle im Empfangsbereich, an der externe Gäste oder Kurzentschlossene vor Ort ihre Bestellung aufgeben können. Bezahlt wird digital oder mit Karte. Bargeld wird hier nicht angenommen. 

Die Bestellung wird dann vor Ort mit dem ausgewähltem Sitzplatz verbunden und digital kommuniziert. Das Essen wird den Gästen am Tisch serviert und auch wieder abgeräumt. So soll das Konzept, in dessen Zentrum einen Barista-Bar steht, eine optimierte Nettopausenzeit für die Mitarbeitenden garantieren. „Wir freuen uns, mit unserem neuen Digital-Dining-Konzept die Betriebsgastronomie zu revolutionieren. Mit unserem intelligenten System können wir Prozesse deutlich optimieren und unseren Gästen ein noch besseres Erlebnis bieten“, sagt Arnd Rune Thomas, Vorsitzender der Geschäftsführung von Aramark.

„Mit der innovativen App 'Mein Aramark Restaurant' haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jetzt die Möglichkeit, ihr Essen bequem und ortsunabhängig auszuwählen und vorzubestellen. Das Speisenangebot unseres Betriebsrestaurants wird digital und bebildert dargestellt. So kann man nicht nur aus verschiedenen Hauptgerichten wählen, sondern sich beispielsweise auch Salate nach eigenen Vorlieben zusammenstellen“, erklärt Michaela Pax, Head of People & Culture Communication, Place and Planet bei Imperial Brands PLC. Nach der Bestellung kann der Gast direkt über die App bezahlen. Alternativ steht im Restaurant ein Terminal zur Verfügung, an dem direkt vor Ort bestellt werden kann. Das System garantiert einen reibungslosen und planbaren Ablauf – sowohl für die Gäste als auch für das Küchenteam.

Das digitale Konzept von Aramark orientiert sich nicht nur an den Gästen, sondern bietet auch dem Küchenteam eine Optimierung der Arbeitsabläufe und des Ressourceneinsatzes durch bessere Planbarkeit. „Wir sehen in diesem Konzept eine zukunftsweisende Ergänzung für die Betriebsgastronomie. Durch die Vorbestellung ist eine frische und gleichbleibende Qualität der Speisen gewährleistet, während die Wartezeiten für die Gäste auf ein Minimum reduziert werden“, ergänzt Markus Riehl, Leiter IT bei Aramark. Zudem schafft das Konzept durch den effizienten Verzicht auf Ausgabetheken und den Kassenbereich mehr Fläche für den Gastraum.

Nachdem Profi-tabel Resultants bereits die Interimslösung für Reemtsma plante, ging es im Anschluss direkt an die Gestaltung und Umsetzung für das Betriebsrestaurant in der Marzipanfabrik.  Auch das Corporate Design von Reemtsma spiegelt sich in der Architektur und im Gastraum wider.  

In einen LinkedIn-Post schrieben die Profi-tabel Resultants: „Ebenso ein großes Dankeschön an Reemtsma für das Vertrauen und an alle projektbeteiligten Firmen für die konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit. Gemeinsam haben wir einen modernen Ort geschaffen, an dem sich Mitarbeiter wohlfühlen und genießen können!“

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Michelin Guide hat elf verbreitete Irrtümer rund um Sterne, Inspektoren und Bewertungsverfahren aufgegriffen. Die Organisation erläutert dabei ihre Kriterien für die Auszeichnung von Restaurants und die Arbeitsweise ihrer Prüfer.

Das Berliner Zwei-Sterne-Restaurant Facil startet zum 25-jährigen Jubiläum eine sechsteilige Podcastreihe mit Reiner Veit. Das Audioformat beleuchtet ab dem 24. Juni 2026 die Geschichte und die personelle Kontinuität des Gastronomiebetriebs.

Bei den Frankfurter Gastro Talent Awards 2026 wurden Liv Geller als Kochtalent und Mihail Zaiat als Bartalent ausgezeichnet. Die Veranstaltung kehrte nach einer dreijährigen Pause als Teil des Rahmenprogramms der Michelin-Gala zurück.

Am Dienstag gibt der Guide Michelin in Frankfurt am Main die neuen Sterne für Deutschland bekannt. Bereits eine Woche zuvor hatte der Restaurantführer zehn neue Bib-Gourmand-Auszeichnungen veröffentlicht.

Starbucks Korea hat nach einem Werbe-Skandal sämtliche der über 2.000 Filialen in Südkorea vorzeitig geschlossen. Die Cafés wurden am Nachmittag dichtgemacht, damit Mitarbeiter an einer verpflichtenden Geschichtsschulung teilnehmen können.

Der Dresdner Historiker Andreas Rutz sieht Restaurants, Kneipen und gemeinsames Essen als wichtige Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens. Zugleich beobachtet er einen Wandel der Esskultur durch Fast Food, To-go-Angebote und veränderte Lebensgewohnheiten.

Der Wirt Alexander Egger bleibt bei einer Klage gegen die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest erneut erfolglos. Das Verwaltungsgericht wies seinen Eilantrag ab. Das letzte Wort ist aber nicht gesprochen.

Lidl hat in Dundonald bei Belfast seinen ersten Pub eröffnet. Hintergrund sind besondere Regelungen des nordirischen Alkoholrechts, die dem Discounter den Verkauf alkoholischer Getränke in einer Gaststätte ermöglichen.

Die Zelte für das Münchner Oktoberfest können trotz eines Gerichtsstreits aufgebaut werden. Das Bayerische Oberste Landesgericht lehnte den Eilantrag eines Wirtes ab, wonach die Betreiber zweier Festzelte zunächst nicht zur Wiesn zugelassen werden sollten.

Partner für Berlin hat zum 30-jährigen Jubiläum der Berliner Meisterköche die Nominierungen für das Jahr 2026 verkündet. Eine Jury wählte aus rund 150 Vorschlägen die Finalisten in sechs Kategorien aus, deren Gewinner im November gekürt werden.