Noma-Chef René Redzepi eröffnet Burger-Restaurant POPL

| Gastronomie Gastronomie

Spitzenkoch René Redzepi eröffnet ab dem 3. Dezember sein eigenes Burger-Restaurant POPL. Bereits im Frühjahr hatte er das Noma in ein Burger-Pop-up verwandelt. Auf der Karte stehen neben Bio-Rindfleischburgern von Freilandrindern aus dem Wattenmeer-Nationalpark, auch vegetarische und vegane Burger aus fermentierter Quinoa.

„Es ist eine ziemlich große Veränderung und ein großer Moment für mich“, sagte Redzepi gegenüber dem Guardian. Er habe keine Ahnung, wie es auf lange Sicht funktionieren werde. Dabei scheint das Risiko gering zu sein, denn laut der Zeitung wurden ihm die Burger im Frühjahr beinahe aus den Händen gerissen. 2.400 Burger soll er täglich verkauft haben und dabei in fünf Wochen mehr Gäste bedient haben, als in sechs Jahren Noma. Das neue POPL soll zwar einfacher, bescheidener und günstiger sein als das exklusive Noma, doch der Chefkoch will mit denselben organischen Zutaten, kreativen Techniken und Liebe zum Detail arbeiten, wie schon in den vergangen 17 Jahren.
 

Die Speisekarte des POPL (vom lateinischen Wort „populus“ also „Menschen“), wurde im Vergleich zum Frühjahr leicht erweitert. Redzepi und sein Team servieren einen Cheeseburger, einen Hamburger, einen veganen Burger und einen vegetarischen Burger. Die Preise liegen bei 20 Euro pro Burger bzw. 15 Euro für Take-away. Als Beilagen gibt es in Rinderfett gebackene Bratkartoffeln, einen Salat mit Buttermilch- und Rosendressing, Krautsalat, Gurken und fermentierte Chilis.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Kentucky Fried Chicken hat im texanischen McKinney ein neues Konzeptrestaurant eröffnet, das als Testlabor für erweiterte Menüs und modernisierte Serviceprozesse dient.

Starbucks schließt rund 250 Filialen in den USA und Kanada, um das nordamerikanische Netzwerk zu restrukturieren. Durch die Reduktion unrentabler Standorte soll die operative Effizienz gesteigert werden. Die Kosten belaufen sich auf 300 Millionen US-Dollar.

Seit Freitag wird auf dem Wasen wieder kräftig getrunken, geschunkelt und gefeiert. Bei vielen Gästen auch mit Zigarette - obwohl es ein strengeres Nichtrauchergesetz gibt. Wie kann das sein?

Ein komplettes Mittagessen für nur einen Euro? Das lockt viele Studierende in Frankreich an - und sorgt für Überlastung bei den Mensen. Muss das Angebot bald eingeschränkt werden?

Auf dem Wasen herrscht in den kommenden 17 Tagen wieder so etwas wie Ausnahmezustand. Bis zum 11. Oktober wird nach dem traditionellen Auftakt um 16.00 Uhr auf dem zweitgrößten Volksfest der Welt in Stuttgart wieder getrunken, geschunkelt und gefeiert.

Der Tamworth Tap aus Staffordshire ist bei den Great British Pub Awards 2026 zum Pub des Jahres gekürt worden. Insgesamt wurden 17 Kategorien ausgezeichnet, darunter erstmals die Kategorie „Best Inn“.

Die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres 2026“ haben am Flughafen Frankfurt erstmals gemeinsam gekocht. In der FRALounge präsentierten sie ein Sechs-Gänge-Menü mit persönlichen Bezügen und unterschiedlichen kulinarischen Ansätzen.

Die Besucher am ersten Wiesn-Wochenende waren weniger aber internationaler als vor einem Jahr. Am Eröffnungssamstag machten ausländische Gäste rund 33 Prozent aus, am Sonntag gut 29 Prozent, wie eine Untersuchung von Handydaten ergab.

Von der Dorfwirtschaft bis zur Vorstadtkneipe: Lisa Lindhuber und Franzi Püschel erkunden für BR Puls die bayerische Wirtshauskultur. Im zweiten Instagram-Format „Die Foodlerin“ geht Marie Schwesinger kulinarischen Fragen aus Bayern nach.

Im Frankfurter Hochhauskomplex Four öffnet die neue Tagesbar The Graevenitz ihre Türen. Hinter dem Konzept stehen der Gastronom Maximilian Graf von Saurma und seine Geschäftspartnerin Sarah Korb.