Nordsee setzt nach Testphase flächendeckend auf veganen „Visch“

| Gastronomie Gastronomie

Seit dem 6. April gibt es bei Nordsee das Backfisch-Baguette und Fisch & Chips in allen deutschen und österreichischen Restaurants auch ohne Fisch. Die beiden Gerichte sind in der „plant-based“ Variante „Backvisch-Baguette“ bzw. „Visch & Chips“ nach einer sechswöchigen Testphase jetzt auch mit veganer Remouladensauce erhältlich. Aktuell haben alle Filialen den Snack Bereich geöffnet. 

„2021 steht bei Nordsee ganz im Zeichen einer breitangelegten Produktoffensive, um unser Portfolio noch attraktiver zu machen und weitere, auch jüngere Zielgruppen für uns zu gewinnen. Wir sind mit unseren beiden Klassikern, dem Backfisch und Fish & Chips als plant-based Variante gestartet. Diese beiden neuen Produkte wurden gemeinsam mit dem niederländischen Start-up Novish entwickelt, das sich als Pionier auf dem Gebiet von pflanzlichen Fischersatzprodukten positioniert. Nach einer sehr erfolgreichen Testphase, die von einer starken Nachfrage geprägt war, können wir den Trend bestätigen, dass sich eine steigende Zahl an Konsumenten zunehmend bewusster ernähren möchte und Alternativen zu den bisherigen Ernährungsgewohnheiten aktiv sucht. Mit unseren beiden neuen pflanzenbasierten Produkten können wir insbesondere Flexitariern und jetzt auch Veganern eine köstliche Alternative bieten“, erklärt Carsten Horn, CEO Nordsee.

Carsten Horn führt zu den weiteren Plänen aus: „Im erstem Schritt fokussieren wir uns jetzt auf den nationalen Roll-out. Parallel dazu sprechen wir mit Novish über weitere, innovative Produkte, um unseren Nordsee-Fans mehr Vielfalt zu bieten und natürlich noch mehr neugierige Menschen von unserem Angebot zu begeistern.“

Die beiden Fisch-Alternativen bestehen aus natürlichen Zutaten, ohne Verwendung von Sojabohnen und ohne künstliche Zusatzstoffe wie beispielsweise Geschmacksverstärker, Farb- und Konservierungsstoffe. Es werden drei Arten von Grundmassen verarbeitet, die in veränderlichen Teilen aus Proteinen von Reis, Weizen und Hülsenfrüchten bestehen. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In Hamburg ist der Genuss-Michel 2026 verliehen worden. Das Fischereihafen Restaurant wurde als Restaurant des Jahres ausgezeichnet, Herbert Seckler erhielt den Ehrenpreis für sein Lebenswerk.

McDonald's Deutschland nimmt Stellung zur angekündigten Klage der Deutschen Umwelthilfe bezüglich früherer Angaben zur Klimaneutralität. Das Unternehmen weist den Vorwurf der Verbrauchertäuschung zurück und verweist auf bereits erfolgte Anpassungen seiner Kommunikation.

In der Allianz Arena in München sind am 26. April die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres“ ermittelt worden. Wie der Veranstalter ROIKA Solutions GmbH mitteilt, qualifizierten sich vier Teilnehmer über den Live-Wettbewerb vor einer Fachjury, zwei weitere über einen Publikumsentscheid.

Im Ausland leben, das heißt viele Erfahrungen mit einer anderen Kultur zu machen. Ein Westfale brachte die Currywurst nach Nairobi – und musste dafür so manches kulinarische Hindernis überwinden.

Eigentlich hat Kenia perfektes Biergartenwetter. Man kann das ganze Jahr hindurch draußen sitzen. Den passenden Gerstensaft nach deutschem Reinheitsgebot gibt es mittlerweile auch.

Das Schlosshotel Münchhausen in Aerzen hat sein gastronomisches Konzept verändert. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde das neue Restaurant „1570 – Casual Fine Dining“ als Nachfolger des bisherigen Gourmetrestaurants „Hilmar“ eröffnet.

In den Streit um Markenrechte an einem Kebab-Gericht kommt Bewegung zwischen einer Bielefelder Dönerkette und dem US-Anbieter Kentucky Fried Chicken. «KFC hat sich entschuldigt und gesagt, das haben sie alles nicht gewollt, und das sei nur ein Zufall gewesen», sagte der Chef der Bielefelder Firma Krispy Kebab.

Georg Strohmeyer feiert sein 10-jähriges Jubiläum als Küchenchef im Hotel Zugspitze in Garmisch-Partenkirchen. Der Wahl-Bayer spricht im Interview unter anderem darüber, wie er auf neue Ideen zu seinen regionalen Kreationen kommt. Tipps für Hobbyköche hat er auch auf Lager.

Am 30. April eröffnet im Westfield Hamburg-Überseequartier das Restaurant Elemente mit lateinamerikanischem Schwerpunkt. Das Projekt verbindet unter anderem internationale Grillkunst mit Hamburger Architekturgeschichte.

Beim internationalen Kongress der Jeunes Restaurateurs in Köln wurde Frédéric Morel aus Münster zum Koch des Jahres gewählt. Die Veranstaltung brachte rund 500 Branchenvertreter aus 21 Ländern am Rhein zusammen.