Österreich: Raststättenbetreiber Rosenberger pleite

| Gastronomie Gastronomie

Der österreichische Autobahn-Raststättenbetreiber Rosenberger ist in die Insolvenz gerutscht. Betroffen sind 17 Raststätten und 600 Arbeitsplätze. Laut österreichischer Arbeiterkammer warten hunderte Beschäftigte auf ihre Novemberlöhne und Weihnachtsgelder.

Der Standard berichtet, dass auch ein größerer Lieferant nicht bezahlt werden konnte. Der Verein Creditreform beziffert die Verbindlichkeiten mit rund 12 Millionen Euro. Jetzt hat das Unternehmen einen Insolvenzantrag mit dem Ziel gestellt, die Raststättengruppe zu sanieren, Arbeitsplätze zu sichern und eine Lösung für den Fortbestand der Rosenberger-Gruppe zu ermöglichen.

Das 1972 von Heinz J. Rosenberger gegründete Unternehmen kämpf schon seit einiger Zeit mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Der Standard berichtet, dass  schon vor einem Jahr eines Nachlasses der Banken bedurfte, um Rosenberger am Leben zu erhalten. In den vergangenen viereinhalb Jahren türmten sich insgesamt 13 Millionen Euro Schulden auf, weiß ebenfalls der Standard zu berichten. Rosenberger will jetzt auch mit Hilfe der Lieferanten und die Insolvenz meistern.

Die Rosenberger-Unternehmensgruppe besteht aus der Rosenberger Tankstellen GmbH und der Rosenberger Restaurant GmbH, die jeweils 100-prozentige Töchter der Rosenberger Holding sind. Die drei Gesellschafter der Rosenberger Holding GmbH sind nach Unternehmensangaben Jiang Haiping, Liu Xudon und Liu Wen-Yi. Die Betriebe der Marke Landzeit des Gastronomen Wolfgang Rosenberger stehen in keinem Zusammenhang mit den Rosenberger-Betrieben und sind nicht betroffen. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Bristol Berlin hat am Kurfürstendamm das Restaurant Flaneur eröffnet. Die Brasserie bietet französisch geprägte Küche und verfügt über 120 Plätze im Innenbereich sowie 86 Terrassenplätze.

Das Hotel der Stern in Bad Hersfeld kündigt die Schließung des L’étable zum 2. Januar 2027 an und nennt fehlende Gäste als Grund. Küchenchef, Restaurantleiter und Mitarbeiter würden im Haus bleiben und an einem neuen gastronomischen Konzept mitarbeiten.

An einer Tankstelle in München kann man sich von einem Kochroboter Käsespätzle, Kaiserschmarrn oder eine asiatische Tom-Kha-Gai-Suppe kochen lassen. In etwa fünf Minuten bereitet der autonome Koch eine warme Mahlzeit zu.

Kneipe 80 eröffnet erstmals einen Standort außerhalb Bayerns. In Münster kooperiert die Münchner Marke mit dem Betreiber der Ausgehlocation Das Schaf. Am Tegernsee wird der saisonale Kiosk 80 zum Klub 80 in Rottach-Egern.

Nach dem dramatischen Einbruch der Besucherzahlen beim diesjährigen Cannstatter Wasen steht noch immer die Frage im Raum, wie es dazu kommen konnte. Beteiligte äußern offenbar unter vorgehaltener Hand die Vermutung, die Zahlen könnten in der Vergangenheit beschönigt worden sein.

32 Künstler und ein Vier-Gänge-Menü aus mehreren Restaurantküchen gehören zur neuen Europa-Park Dinner-Show „The Grand Club“. Die Veranstaltung ist für ausgewählte Abende vom 21. November 2026 bis zum 21. Februar 2027 angekündigt.

Seit vergangener Woche wurde nach einem Medienbericht spekuliert, dass Starbucks eine auf mexikanische Küche spezialisierte Restaurant-Kette kaufen könnte. Doch dazu kommt es nicht.

Rund 2,5 Millionen Gäste statt 4,2 Millionen im Vorjahr: Der Cannstatter Wasen endet mit deutlich geringeren Besucherzahlen. Wie die dpa berichtet, gehe auch der Bierkonsum weiter zurück. Veranstalter und Festwirte zeigen sich dennoch zufrieden.

Schwabinger Tor Bräu hat ein Wirtshaus im Andaz-Hotel in München eröffnet. Die angeschlossene Brauerei produziert seit 2025 und beziffert ihre mögliche Jahresproduktion auf bis zu 100.000 Liter Bier.

Weißer Trüffel gilt als wertvoll – nun macht ihm auch der Klimawandel zu schaffen. Die Delikatesse könnte nach Hitze und Dürre in diesem Sommer noch teurer werden. Experten hoffen auf den Spätherbst.