Österreich: Schönbrunn Group eröffnet Fürstenkarussell Bistro & Café

| Gastronomie Gastronomie

Die Schönbrunn Group hat das Fürstenkarussell Bistro & Café im denkmalgeschützten Fürstenstöckl eröffnet. Die neue gastronomische Einrichtung ist Teil des strategischen Entwicklungsprojekts „Hietzinger Areal“, das auf eine Stärkung des Angebots für Familien ausgerichtet ist.

Strategische Weiterentwicklung des Areals

Mit der Eröffnung erweitert die Schönbrunn Group das historische Gesamterlebnis rund um Schloss Schönbrunn. Die Initiative folgt der positiven Entwicklung bereits bestehender familienorientierter Attraktionen: Das Kindermuseum Schloss Schönbrunn verzeichnete im Jahr 2024 eine Besucherzahl von rund 108.000 Gästen.

Klaus Panholzer, CEO und Geschäftsführer der Schönbrunn Group, unterstrich bei der Eröffnung die unternehmerische Notwendigkeit des Projekts: „Als eigenwirtschaftlich geführtes Unternehmen ohne öffentliche Fördermittel ist es unser Auftrag das Areal von Schönbrunn laufend weiterzuentwickeln und damit den langfristigen Erhalt des kulturellen Erbes zu sichern. Mit dem Fürstenkarussell Bistro & Café und dem historischen Karussell schaffen wir nicht nur neue Angebote, die historisch stimmig und zugleich familienfreundlich sind, sondern setzen auch einen Meilenstein im Projekt ‚Weiterentwicklung Hietzinger Areal‘.“

Gastronomie im denkmalgeschützten Fürstenstöckl

Das Bistro & Café wurde im denkmalgeschützten Fürstenstöckl unter Berücksichtigung strenger denkmalpflegerischer Vorgaben realisiert, um die historische Authentizität mit den Anforderungen eines modernen Gastronomiebetriebs zu verbinden. Die Gestaltung erfolgte durch das Architekturbüro Wehdorn Architekten Ziviltechniker GmbH.

Das Familien-Bistro verfügt über eine Innenfläche von 49 Quadratmeter und einen angeschlossenen Gastgarten von 64 Quadratmeter. Das gestalterische Konzept integriert sich in das Umfeld des UNESCO-Welterbes und bietet laut den Architekten einen idealen Rückzugsort für Familien.

Architekt Manfred Wehdorn, Geschäftsführer der Wehdorn Architekten Ziviltechniker GmbH, kommentierte die Umsetzung: „Die Aufstellung des Karussells und die Errichtung eines Familien-Bistros sind Teil der städtebaulichen Entwicklung des westlichen Areals im Park von Schönbrunn mit dem Schwerpunkt ‚Kinder‘. [...] Unsere gestalterische Vorgabe war demgemäß ‚ein bürgerliches Wohnzimmer‘ aus vergangener Zeit mit allen Annehmlichkeiten der Gegenwart zu schaffen.“

Die Speisekarte des neuen Standorts richtet sich primär an Familien mit Kindern. Sie umfasst verschiedene Pinsa Variationen, Gulaschsuppe, Chicken Wings, Chili con Carne, Spaghetti Bolognese, Bratwurst mit Pommes sowie kleinere Snacks, Kaffee, Kuchen und hausgemachte Limonaden.

Historisches Karussell folgt 2026

Namensgebend für das Bistro ist ein historisches Karussell aus dem Jahr 1903, das ursprünglich Teil des Böhmischen Praters war und restauriert wurde. Es befindet sich direkt vor dem Gastgarten des Bistros. Die Inbetriebnahme des Karussells für die Gäste wird voraussichtlich ab Frühjahr/Sommer 2026 erfolgen und ergänzt das Familienangebot der Schönbrunn Group.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mit Beginn des Jahres 2026 tritt die dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen auf sieben Prozent in Kraft. Gastronomische Betriebe müssen ihre Abrechnungssysteme rechtzeitig umstellen und spezifische Vorgaben bei der Trennung von Speisen- und Getränkeumsätzen sowie bei Pauschalangeboten umsetzen. Was Gastgeber jetzt umsetzen müssen.

Ab dem 1. Januar 2026 gilt für Speisen in der Gastronomie dauerhaft der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent. Bundestag und Bundesrat haben die entsprechende Änderung des Umsatzsteuergesetzes im Dezember 2025 beschlossen. Für gastronomische Betriebe ergibt sich daraus ein unmittelbarer Handlungsbedarf. Was Gastronomen jetzt beachten müssen.

Mehr Tempo, weniger Bürokratie: Berlin will die Gründung von Gaststätten erleichtern. Der Senat setzt dabei auf Digitalisierung und neue Regeln für Außengastronomie.

Für Zwei-Sterne-Köchin Rosina Ostler ist ein perfekt inszenierter Teller die «Erweiterung der Stimme des Kochs». Der Küchenchefin vom «Alois» in München ist die Gestaltung genauso wichtig wie der Geschmack. Die wichtigsten Regeln für den perfekten Teller.

Mild und leicht süßlich schmeckt das Fleisch der Nager laut Kennern. Rasant breiten sich die invasiven Tiere vielerorts in Schleswig-Holstein aus. Ein Caterer im Norden serviert jetzt Nutria-Braten.

Weniger Restaurantbesuche, kleinere Bestellungen und schließende Betriebe belasten die Gastronomie. DEHOGA-Schatzmeister Gereon Haumann hofft auf Weihnachten und den Jahreswechsel.

Viele Restaurants und Imbissstuben zeigen bei der Kartenzahlung auf dem Lesegerät inzwischen Vorschläge für bestimmte Trinkgeldbeträge an - und stoßen damit bei vielen Gästen auf Ablehnung.

Der HelloFresh Trend Report 2025 analysiert die Kochgewohnheiten der Deutschen und zeigt eine wachsende Offenheit für internationale Gerichte bei gleichzeitigem Festhalten an Klassikern.

Die Hamburger Trattoria Cuneo ist mit der 22. Walter-Scheel-Medaille geehrt worden. Die Auszeichnung würdigt die Verdienste des Hauses um die europäische Genusskultur und hebt gleichzeitig die historische Bedeutung des deutsch-italienischen Anwerbeabkommens hervor.

Die Gastronomie in Deutschland verzeichnete im Oktober 2025 einen realen Umsatzrückgang von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Zudem korrigierte das Statistische Bundesamt die Werte für den Monat September nach unten.