Oktoberfest-Plakat 2026: Wiesn-Embleme im Farbenrausch

| Gastronomie Gastronomie

 Riesenrad, Frauentürme, eine Tuba für die Blasmusik, eine Maß Bier und eine Breze - das alles in einem knallbunten Farbenrausch durcheinandergewirbelt: Das offizielle Plakat für das diesjährige Münchner Oktoberfest vereint kubistisch-expressionistisch verwoben die typischen Erkennungszeichen der Wiesn. Der Festleiter und Wirtschaftsreferent Christian Scharpf (SPD) stellte das in einem Wettbewerb ermittelte Motiv des Grafik-Designers Florian Huber vor. Dynamisch, modern, emotional – so charakterisierte die Jury Hubers Motiv. 

Anleihen bei Stil von Lyonel Feininger

Die Entscheidung insbesondere unter den letzten drei Bewerbern sei nach lebhaften Diskussionen gefallen - «ein Beleg für die Qualität der zur Wahl stehenden Entwürfe», berichtete Scharpf. Letztlich habe Hubers Entwurf überzeugt, der an den Stil von Lyonel Feininger erinnere. «Er verbindet gekonnt Tradition und Moderne, lenkt mit seiner leuchtenden Farbigkeit den Blick auf sich und weckt echte Emotionen beim Betrachten des Kunstplakats.»

Das Wirtschaftsreferat lobt alljährlich einen Wettbewerb für das Motiv aus. Es soll nicht nur für die Wiesn werben, sondern wird auch den offiziellen Sammler-Maßkrug der Stadt sowie zahlreiche weitere Produkte zieren. 

Schon im Publikumsvoting auf Platz zwei 

In diesem Jahr wurden 129 Entwürfe hochgeladen, von denen es 88 in das Online-Publikumsvoting schafften. Die Top 30 Motive wurden dann der Jury vorgelegt - ohne Informationen zu den Künstlerinnen und Künstlern sowie zum Ergebnis des Online-Votings. Hubers Entwurf hatte es schon im Publikumsvoting auf Platz zwei geschafft. 

Alle, die einen Plakatentwurf gemäß den technischen und inhaltlichen Vorgaben hochgeladen hatten, konnten teilnehmen, professionelle Designer ebenso wie Autodidakten. 

Den zweiten Platz belegte der Entwurf des Münchners Karl-Roland Hefter, den dritten das Motiv von Philipp Dauer aus München. Für den ersten Platz gibt es 2.500 Euro sowie 5.000 Euro Lizenzhonorar, für den zweiten Platz sind es 1.250 Euro und für den dritten Platz 500 Euro. 

Das Oktoberfest, das als größtes Volksfest der Welt gilt, findet vom 19. September bis zum 4. Oktober auf der Münchner Theresienwiese statt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Fünf Schließungen statt zehn: Die Hygienebilanz der Gastronomie in Sachsens großen Städten fällt besser aus als im Vorjahr. Doch Mängel fanden die Kontrolleure weiterhin häufig.

Kaum ist die Trauerfeier für die 40 Todesopfer des Infernos von Crans-Montana vorbei, rücken die Ermittlungen gegen den Barbetreiber in den Mittelpunkt. Die Staatsanwaltschaft sieht Fluchtgefahr.

Die Bremer Innenstadt erhält einen neuen gastronomischen Zuwachs. Am 9. Januar 2026 eröffnet in der Martinistraße 58 ein Standort der schwedischen Kette Pincho Nation. Die Ansiedlung des Unternehmens wird durch die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH im Rahmen des Programms City UpTrade finanziell unterstützt.

Im Januar essen viele Menschen weniger Fleisch oder trinken weniger Alkohol. Manche verzichten gleich ganz und setzen auf Trends wie Veganuary oder Dry January. Was sagt die Gastro zu der Entwicklung?

In den USA sieht sich McDonald’s mit rechtlichen Konsequenzen konfrontiert. Kunden werfen dem Unternehmen vor, Verbraucher durch die Vermarktung des „McRib“-Burgers über die tatsächliche Beschaffenheit des verwendeten Fleisches zu täuschen.

Die Gastronomie steht vor einer große Transformation. Anpassung an den Klimawandel, Fachkräfteknappheit, Digitalisierung und Automatisierung sorgen dafür, dass neue Technologien in die Küchen einziehen, Ressourcen geschont und weniger Menschen benötigt werden. Fünf Planer des FCSI sprechen über ihre Visionen und Erwartungen für die Küche der Zukunft. 

McDonald's Deutschland erweitert sein Angebot dauerhaft um die neue Plattform Veggie. Seit Anfang Januar ergänzen fünf neue vegetarische Produkte, darunter Burger, Wraps und Salate, das Sortiment der Schnellrestaurantkette.

Eine aktuelle Auswertung von Sodexo für das Jahr 2025 zeigt den Wandel in deutschen Betriebskantinen. Neben Klassikern wie Currywurst und Bolognese bestimmen zunehmend Bowls, internationale Gerichte und pflanzenbasierte Konzepte den Speiseplan.

Die aktuelle Konjunkturumfrage der IHK Nord zeigt Licht und Schatten im norddeutschen Tourismus: Während das Gastgewerbe einen deutlichen Stimmungsumschwung erlebt, blickt die Reisewirtschaft zunehmend besorgt auf die schwache Inlandsnachfrage und steigende Kosten.

Vor dem verheerenden Brand mit 40 Todesopfern im Schweizer Skiort Crans-Montana sind in der betroffenen Bar jahrelang keine Brandschutzkontrollen durchgeführt worden. Das hat der Präsident des Gemeinderats, Nicolas Feraud, mitgeteilt.