Riesenrad, Frauentürme, eine Tuba für die Blasmusik, eine Maß Bier und eine Breze - das alles in einem knallbunten Farbenrausch durcheinandergewirbelt: Das offizielle Plakat für das diesjährige Münchner Oktoberfest vereint kubistisch-expressionistisch verwoben die typischen Erkennungszeichen der Wiesn. Der Festleiter und Wirtschaftsreferent Christian Scharpf (SPD) stellte das in einem Wettbewerb ermittelte Motiv des Grafik-Designers Florian Huber vor. Dynamisch, modern, emotional – so charakterisierte die Jury Hubers Motiv.
Anleihen bei Stil von Lyonel Feininger
Die Entscheidung insbesondere unter den letzten drei Bewerbern sei nach lebhaften Diskussionen gefallen - «ein Beleg für die Qualität der zur Wahl stehenden Entwürfe», berichtete Scharpf. Letztlich habe Hubers Entwurf überzeugt, der an den Stil von Lyonel Feininger erinnere. «Er verbindet gekonnt Tradition und Moderne, lenkt mit seiner leuchtenden Farbigkeit den Blick auf sich und weckt echte Emotionen beim Betrachten des Kunstplakats.»
Das Wirtschaftsreferat lobt alljährlich einen Wettbewerb für das Motiv aus. Es soll nicht nur für die Wiesn werben, sondern wird auch den offiziellen Sammler-Maßkrug der Stadt sowie zahlreiche weitere Produkte zieren.













