Oktoberfeste auf „Malle“: Mit Lederhose und Dirndl gegen die Pleite

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«O'zapft is» auf Mallorca. Gleich zwei Oktoberfeste sorgen dieser Tage auf des Deutschen liebster spanischer Insel für Stimmung. Während das Fest im Pueblo Espanyol im Westen der Inselhauptstadt Palma bereits etwas Tradition hat und zum neunten Mal stattfindet, wurden am späten Freitagabend erstmals auch in der «Briten-Hochburg» Magaluf die Fässer angezapft. Bei der kurzfristig organisierten Veranstaltung versuchen Hoteliers und Gastronomen mit Lederhose und Dirndl, mit Brezeln und knusprigen Hendln die negativen Folgen der Thomas-Cook-Pleite abzufedern.

Die betroffenen Unternehmer wollten mit dieser und weiteren Aktionen zwölf Tage nach dem Insolvenzantrag des britischen Reisekonzerns vermeiden, die Winterpause vorverlegen und die Mitarbeiter früher entlassen zu müssen, hatte die Regionalzeitung «Diario de Mallorca» geschrieben. Während es aber am Freitag im Pueblo Espanyol hoch her ging, hielten sich in Magaluf westlich von Palma die Besucherzahl und die Einnahmen zunächst in Grenzen. Dort will man aber bis zum Abschluss des Events am nächsten Sonntag (13. Oktober) die Wende schaffen. Ziel ist es, unter anderem Touristen aus Deutschland und Spanier aus anderen Regionen des Landes auf die Insel zu locken.

Ein Hotelier und ein Gastronom am sogenannten Ballermann, der von deutschen Besuchern beherrschten Party-Meile an der Playa de Palma, sagten der Deutschen Presse-Agentur, man beobachte die Aktionen in Magaluf und erwäge ähnliche Maßnahmen. (dpa)


 

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