Oldenburg feiert den Grünkohl

| Gastronomie Gastronomie

Oldenburg feiert den Beginn der Grünkohlsaison. An langen Tischreihen auf dem Rathausmarkt lassen sich die Besucherinnen und Besucher den Grünkohl schmecken, wie die Stadt mitteilte. Zum Auftakt der Saison wird traditionell am ersten Sonntag im November das Fest «Hallo Grünkohl» gefeiert. 

„Hallo Grünkohl“ gilt als die einzige Veranstaltung, bei der Grünkohl in all seinen Facetten probiert und erlebt werden kann. Von traditionellen Gerichten über vegane Kreationen und Grünkohl-Burger bis hin zu Smoothies, Antipasti, Bagels und Sushi ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auch für ungewöhnliche Genussmomente ist gesorgt: Grünkohl-Gin mit und ohne Alkohol, als Cocktail zubereitet oder als Grüner Anton, das Bier mit Grünkohl.

Die Veranstaltung ist aber nicht nur ein kulinarisches Erlebnis. Der Botanische Garten informiert über das Züchtungs- und Forschungsprojekt zur Sorte „Oldenburger Palme“ sowie über ein neues Projekt zum ökologischen Grünkohlanbau. Das OLantis Huntebad bietet eigene Grünkohl-Wellnessprodukte an.

Ein Rahmenprogramm rundet den Grünkohl-Sonntag ab. Moderiert wird die Veranstaltung von Roland Kanwicher, der das Publikum mit Einblicken und unterhaltsamen Momenten durch den Nachmittag führen wird. Der Seemanns Chor Oldenburg sorgt mit Shantys und humorvollen Döntjes für musikalisches Vergnügen. Erstmals gibt es ein Grünkohl-Bingo mit Preisen rund um das Oldenburger Kultgemüse.

Bei diesem kulinarischen Event erwartet die Besucher ein Grünkohlerlebnis mit vielfältiger Auswahl: Abel & Gerdes Catering serviert die klassische Variante als auch ein Grünkohl-Curry mit Süßkartoffeln und Datteln. Die Alte Burg präsentiert den innovativen Grünkohl-Gin sowie alkoholfreie Alternativen und passende Tonic-Sets sowie Cocktails. Bastwöste & Co. verwöhnt mit Grünkohl-Gin-Spritz, Grünkohlsandwich und feinem Grünkohlpesto, das auch im Sortiment für zu Hause zu finden ist. Für Heißgetränke sorgt das Coffee-Bike, die frischeKISTE ist mit Grünkohl-Smoothies vor Ort und informiert über den Bio-Lieferservice.

Die Holzofenbäckerei Ripken verkauft Grünkohl-Bagel, und im Foodtruck der Kaiserküche Oldenburg stehen Grünkohlburger sowohl mit als auch ohne Fleisch auf der Speisekarte. Vom klassischen Grünkohl bis hin zu veganen Varianten versorgen die Fleischereien Meerpohl und Bartsch die hungrigen Gäste. Moto Kitchen überrascht mit außergewöhnlichen Grünkohl-Sushi-Kreationen. Ganz eigene Akzente setzen die Ols Brauerei mit ihrem Bier „Grünen Anton“ und der Ratskeller Oldenburg mit seiner Variante des traditionellen Grünkohls. Highlights der anderen Art präsentiert die OTM mit dem Oldenburger Grünkohlbarometer, einer Fotobox und diversen Grünkohl-Fanartikeln. Und die Nordwest-Zeitung lädt ein, den Podcast „KOHLTASTISCH“ kennenzulernen und Teil der Sonderfolge „Hallo Grünkohl“ zu werden.

"Die Eröffnung der Grünkohlsaison ist in Oldenburg nur mit Unterstützung der Wirtschaft möglich. Wir sind stolz auf die Zusammenarbeit mit unseren treuen und neuen Partnern“, sagt Silke Fennemann, Geschäftsführerin der OTM. 
„Dank dieser Unterstützung können wir auch in diesem Jahr wieder eine Grünkohl-Saisoneröffnung auf die Beine stellen, die Tradition und Genuss verbindet. Von Anfang an tragen die Partner des StadtMarketing Oldenburg mit ihrem Engagement und ihrer Leidenschaft dazu bei, dass diese beliebte Veranstaltung zu einem jährlichen Highlight für Einheimische und Gäste wird", ergänzt Silke Fennemann, Geschäftsführerin der OTM.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.

Clara Schoper von der «Zephyr Bar» in München holt den Sieg beim renommierten Cocktailwettbewerb «Made in GSA». Ihr Drink scheint ein alter Bekannter: «Rum-Cola». Es sei jedoch ein Nachbau anno 2026.

Die Berliner Burgerkette Burgermeister expandiert nach Polen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben mindestens 20 Standorte innerhalb von drei Jahren und strebt mittelfristig einen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro an.

Das Hamburger Frühstückscafé kropkå von Katrin Koch hat die Aktion „Lokalhelden gesucht“ von VistaPrint und Cornelia Poletto gewonnen. Die Auszeichnung ist laut Veranstalter mit 20.000 Euro Preisgeld verbunden.

Schampusduschen verboten, Blasmusik schon eine Stunde früher und -mal wieder - Streit um die Zeltvergabe: Noch ist nicht mal Sommer, da zurrt München die Planung für die Wiesn im Herbst fest.

35 Jahre Jeunes Restaurateurs (JRE) Deutschland stehen nicht nur für kulinarische Entwicklung, sondern auch für den Wandel innerhalb der Spitzengastronomie. Warum diese heute mehr leisten muss als gutes Essen, erklärt Oliver Röder, Präsident der JRE-Deutschland.