Online-Voting beim Metro Preis für nachhaltige Gastronomie 2022 startet

| Gastronomie Gastronomie

Renthof Kassel, burghotel ahead mit dem Restaurant place to V und Wilhelms im Wälderhaus: Die drei finalen Betriebe für die Vergabe des Metro Preises für nachhaltige Gastronomie 2022 stehen fest. Ab morgen kann die Öffentlichkeit per Online-Voting für ihr Lieblingskonzept stimmen. Die Gewinnerinnen und Gewinner des Preises werden auf einer Preisverleihung in Düsseldorf verkündet. Zusätzlich vergibt Metro dieses Jahr einen Sonderpreis für ein „Urbanes Gastro-Experiment“, der an das Lobe Lokal nach Berlin geht.

Vom 1. März bis zum 18. Juni 2022 konnten sich engagierte Gastro-Unternehmen mit ihren nachhaltigen und kreativen Konzepten online um den Preis bewerben. In einer ersten Vorauswahl hat eine Fachjury drei Gastrobetriebe für das Finale bestimmt – diese stehen nun über die Metro-Website für eine weitere Abstimmungsrunde bereit. Interessierte können vom 30. September bis zum 14. Oktober über ihre Stimmabgabe entscheiden, wie die Podiumsplätze final vergeben werden und damit, wer den diesjährigen Preis gewinnt.

Diese drei Betriebe stehen zur Wahl:

ahead burghotel mit dem Restaurant place to V– Das klimapositive und nachhaltige Hotel mit seinem rein veganen und ökologischen Restaurant „place to V“ befindet sich inmitten des UNESCO Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe Brandenburg. Es überzeugt mit einem ganzheitlichen, ansprechenden Konzept, so die Beurteilung der Jury. Man spüre, dass den Inhabern und Mitarbeitenden das Thema Nachhaltigkeit ernst sei und hier zukunftsgerichtet gedacht und agiert werde. Auch die Kommunikation nach außen sei transparent und ansprechend, so wird z. B. der C02-Wert jedes Gerichts auf der Speisekarte ausgewiesen. Eine fünf Hektar große Außenfläche mit Streuobstwiese und Kräutergarten ermöglicht zudem frisch weiterverarbeitete Produkte auf die Teller zu bringen.

Renthof Kassel – Seit seiner Neueröffnung im Juni 2017 beherbergt der Renthof Kassel ein modernes Stadthotel inmitten alter Gemäuer mit exklusiver Gastronomie. Vom Keller bis in den Dachboden, vor allem aber auf den Tellern der Gäste, verfolgen die Inhaber dabei ein konsequent nachhaltiges Konzept. Beispielsweise wird auf Produkte aus Übersee verzichtet, dafür setzen sie auf regional produzierte Lebensmittel und Getränke, auf eine saisonale Speisekarte und ein durchdachtes Abfallmanagement, um Lebensmittelverschwendung gezielt zu vermeiden. Hier ist ein Gastronomiebetrieb geschaffen worden, der in allen Bereichen und konsequent ein nachhaltiges Konzept umsetzt, so die Bewertung der Jury.

Wilhelms im Wälderhaus – Der Wille etwas zum Positiven verändern zu wollen und der Umgang mit den Mitarbeitenden steche hier besonders hervor und sei sehr inspirierend, findet die Fachjury. Zudem sei von Anfang an über alle Bereiche hinweg – vom Thema Einkauf bis hin zur Energieversorgung – ganzheitlich gedacht worden. Ein insgesamt rundes Konzept, das überzeugt. Dazu gehört beispielsweise auch der Koch am Buffet, der Speisen ggf. frisch nachkocht, statt Speisereste in Kauf zu nehmen. Zudem werden Lebensmittel eingeweckt und fermentiert, um Abfälle zu vermeiden. Auch werden die Menüs gemeinsam im Team entwickelt und die Auszubildenden sind sehr gut integriert.

Öffentlichkeit wählt Siegerbetrieb

Alle drei Betriebe stellen sich ab sofort mit persönlichen Portraits auf der METRO Website vor. Die Öffentlichkeit hat somit die Möglichkeit sich selbst ein Bild zu machen und für das Konzept zu stimmen, welches sie am meisten überzeugt. Die Verkündung der finalen Platzierung eins bis drei erfolgt nach Auswertung des Online-Votings im Rahmen einer Preisverleihung in Düsseldorf.

Sonderpreis „Urbanes Gastro-Experiment“ für das Lobe Lokal

Neben den drei Erstplatzierten hat die Jury zudem einen Sonderpreis an das „Lobe Lokal Lobe Block“ aus Berlin vergeben. Das Lokal ist ein Kleinod in der Großstadt und vereint in seinem Konzept die Felder Ökologie, Ökonomie und Soziales mit detailverliebter Konsequenz, so die Begründung der Jury.

Weitere Informationen zum METRO Preis für nachhaltige Gastronomie gibt es hier.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei den Uber Eats Awards 2026 wurden durch ein öffentliches Online-Voting 16 Betriebe als Bundesland-Gewinner für das Halbfinale ermittelt. Eine Jury um Sternekoch Tim Raue kürt im Finale in Berlin den Sieger des mit 40.000 Euro dotierten Titels.

Das Gastronomiekonzept The Dawn eröffnet einen neuen Standort mit 250 Sitzplätzen auf dem Dach des Kalle Neukölln in Berlin. Neben ganztägigem Frühstück setzt der Betrieb auch auf kulturelle Veranstaltungen.

Das Berlin Food Network ist mit rund 100 Gästen in der Hauptstadt gestartet. Der neue Verein will Akteure der gesamten Food-Branche vernetzen, ihre Sichtbarkeit erhöhen und sie auch bei politischen Terminen vertreten. Eine GRW-Förderung für den weiteren Aufbau ist bereits bewilligt.

Das britische Gastronomieunternehmen Loungers expandiert erstmals nach Deutschland und eröffnet im Oktober einen Standort in Essen-Rüttenscheid. Unter dem Markennamen Southville wird das Konzept für den deutschen Markt angepasst.

Frank Buchholz übergibt sein Mainzer Bootshaus zum 1. September an das Gastronomieunternehmen Cuisyn. Küchenchef Lucas Kriesel und Betriebsleiter Slim Ennakhla bleiben im Restaurant und übernehmen Verantwortung für den Betrieb.

Hackbällchen in Tomatensoße im Sternerestaurant: Das Berliner Nobelhart & Schmutzig serviert Polpette nach einem Familienrezept. Das Gericht ist Teil der Reihe „Wir kochen Heimat“.

Die schwedische Gastronomiekette Pincho Nation kündigt für 2027 die Eröffnung eines neuen Standorts in Lübeck an. Das Unternehmen mietet dazu ein denkmalgeschütztes Bürgerhaus in der Innenstadt und setzt seine Expansion in Norddeutschland fort.

Die Berliner Traditionsmarke Rogacki soll zunächst mit einem Kochbuch zurückkehren. Die Crowdfunding-Kampagne stößt auf LinkedIn auf überwiegend positive Reaktionen. Eine Wiedereröffnung des Stammhauses zum Jubiläum 2028 bleibt ein weitergehendes Ziel.

Was im Sommer 2011 mit einem einzigen Restaurant an der Linzer Promenade begann, ist heute ein Netzwerk von 17 Restaurants in ganz Österreich geworden. Anlässlich des Jubiläums lud L'Osteria Österreich nun zu einer Feier an genau jenen Ort, an dem alles begann.

Waschbär mit Rotwein-Preiselbeersoße? In Weimar schafft ein Kochkurs für Jäger neue Geschmackserlebnisse. Was beim Zubereiten und bei der Kontrolle des Fleisches besonders zu beachten ist.