Paulaner-Gastro-Starthilfe: Knapp 4,2 Millionen Liter Freibier für die Gastronomie

| Gastronomie Gastronomie

Die Paulaner Brauerei-Gruppe unterstützt die Gastronomie mit 4.176.646 Litern Gratisbier. Die Brauereie legte vor ein paar Wochen einen Grundstock von einer Million Liter. Für jeden verkauften Kasten Bier im Handel kam ein Liter für die Gastronomie dazu. Jetzt werden 4,2 Millionen Liter ausgeliefert.

„Eine Aktion mit einer verständlichen und einfachen Mechanik und einem Ergebnis, das allen unseren Gastronomiepartner bei der Wiederöffnung hilft, war unser Ziel“, sagt Andreas Steinfatt, zuständiger Geschäftsführer für die Gastronomie national in der Paulaner Brauerei Gruppe. „Ich freue mich zu sagen, das haben wir geschafft. Eine Gratis-Lieferung Bier, die etwa fünf Prozent der 2019 bezogenen Menge ausmacht, ist unbürokratische Unterstützung, die ankommt. Das zeigen uns die vielen positiven Reaktionen unserer Wirte.“

Alle Tochterbrauereien der Paulaner Brauerei Gruppe -Paulaner, Hacker-Pschorr, Fürstenberg, Chiemseer, Auer Bräu, Thurn und Taxis, Weißbierbrauerei Hopf, Hoepfner und Schmucker – liefern seit Anfang Juli das gesammelte Freibier an sämtliche Gaststätten, Bars und Wirte in ganz Deutschland aus. Nach einem bestimmten Schlüssel bekommen alle Partner der Brauerei Gruppe anteilig ihre Liter zugewiesen.

Stimmen zur Gastro-Starthilfe-Aktion der Paulaner Brauerei Gruppe

Thomas Linke vom Arzbacher Hof aus Wackersberg (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) ist von der Aktion begeistert: „Das Freibier hilft uns natürlich ungemein bei der Wiedereröffnung und ist ein starkes Zeichen der Verbundenheit zwischen Brauerei und Gastwirten.“

„Die ‚Gastro-Starthilfe‘ ist eine sensationelle Idee. Sie ist unbürokratisch und in bestem Sinne geeignet, um unsere Branche zu unterstützen. Wir waren sehr überrascht und haben überhaupt nicht damit gerechnet, dass Paulaner mit Hilfe der Verbraucher ein so großzügiges Paket für uns Wirte schnürt. Nach zwei Monaten Lockdown war es Balsam für die Seele, als die Lieferung in unseren Gastronomien Paulaner's an der Schlachte und Paulaner’s im Wehrschloss ankam“, sagt Roland Koch, geschäftsführender Gesellschafter der Gastro Consulting SKM.

Über die Gastro-Starthilfe-Aktion
Paulaner, Hacker-Pschorr, Fürstenberg, Chiemseer, Auer Bräu, Thurn und Taxis, Weißbierbrauerei Hopf, Hoepfner und Schmucker – alle Marken und Tochterbrauereien der Paulaner Brauerei Gruppe beteiligten sich an der Solidaritätsaktion. Für den April, in dem Lieblingsbiergarten und Co. schon geschlossen waren, haben die Brauereien symbolisch eine Million Liter Freibier als Grundstock festgelegt. Für jeden verkauften Kasten Bier und Biermischgetränke im Handel kam 1 Liter für die Gastronomie dazu. So waren es am 30. Juni dem Ende der Aktion 4.176.646 Liter für die Gastronomen.

Alle Informationen zur „Gastro-Starthilfe-Aktion“ inkl. dem finalen Stand und den teilnehmenden Brauereien sind auf der Website www.GastroStarthilfe.de zu finden.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Michelin Guide hat elf verbreitete Irrtümer rund um Sterne, Inspektoren und Bewertungsverfahren aufgegriffen. Die Organisation erläutert dabei ihre Kriterien für die Auszeichnung von Restaurants und die Arbeitsweise ihrer Prüfer.

Das Berliner Zwei-Sterne-Restaurant Facil startet zum 25-jährigen Jubiläum eine sechsteilige Podcastreihe mit Reiner Veit. Das Audioformat beleuchtet ab dem 24. Juni 2026 die Geschichte und die personelle Kontinuität des Gastronomiebetriebs.

Bei den Frankfurter Gastro Talent Awards 2026 wurden Liv Geller als Kochtalent und Mihail Zaiat als Bartalent ausgezeichnet. Die Veranstaltung kehrte nach einer dreijährigen Pause als Teil des Rahmenprogramms der Michelin-Gala zurück.

Am Dienstag gibt der Guide Michelin in Frankfurt am Main die neuen Sterne für Deutschland bekannt. Bereits eine Woche zuvor hatte der Restaurantführer zehn neue Bib-Gourmand-Auszeichnungen veröffentlicht.

Starbucks Korea hat nach einem Werbe-Skandal sämtliche der über 2.000 Filialen in Südkorea vorzeitig geschlossen. Die Cafés wurden am Nachmittag dichtgemacht, damit Mitarbeiter an einer verpflichtenden Geschichtsschulung teilnehmen können.

Der Dresdner Historiker Andreas Rutz sieht Restaurants, Kneipen und gemeinsames Essen als wichtige Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens. Zugleich beobachtet er einen Wandel der Esskultur durch Fast Food, To-go-Angebote und veränderte Lebensgewohnheiten.

Der Wirt Alexander Egger bleibt bei einer Klage gegen die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest erneut erfolglos. Das Verwaltungsgericht wies seinen Eilantrag ab. Das letzte Wort ist aber nicht gesprochen.

Lidl hat in Dundonald bei Belfast seinen ersten Pub eröffnet. Hintergrund sind besondere Regelungen des nordirischen Alkoholrechts, die dem Discounter den Verkauf alkoholischer Getränke in einer Gaststätte ermöglichen.

Die Zelte für das Münchner Oktoberfest können trotz eines Gerichtsstreits aufgebaut werden. Das Bayerische Oberste Landesgericht lehnte den Eilantrag eines Wirtes ab, wonach die Betreiber zweier Festzelte zunächst nicht zur Wiesn zugelassen werden sollten.

Partner für Berlin hat zum 30-jährigen Jubiläum der Berliner Meisterköche die Nominierungen für das Jahr 2026 verkündet. Eine Jury wählte aus rund 150 Vorschlägen die Finalisten in sechs Kategorien aus, deren Gewinner im November gekürt werden.