Peter Pane führt Bewertungsvergleich von 67 Gastronomiemarken an

| Gastronomie Gastronomie

Peter Pane belegt im Gäste-Index für das dritte Quartal 2026 von Better Reply den ersten Platz. Für den Vergleich von 67 Marken der Systemgastronomie wertete der Anbieter nach eigenen Angaben 297.078 Google-Bewertungen aus dem Zeitraum vom 1. Juli bis zum 30. September 2026 aus. Peter Pane erreicht 80 Punkte, gefolgt von Hans im Glück mit 76 und L’Osteria mit 72 Punkten.

Auf Platz vier folgt Haferkater mit 71 Punkten, auf Platz fünf Schweinske mit 69 Punkten. Abacco’s Steakhouse und Burgermeister teilen sich mit jeweils 68 Punkten Platz sechs. Wilma Wunder erreicht mit 67 Punkten Platz sieben, Miss Pepper und Block House belegen mit jeweils 66 Punkten gemeinsam Platz acht.

Den neunten Platz teilen sich 60 Seconds to Napoli, Cotidiano, Enchilada und Mmaah mit jeweils 63 Punkten. Burgerheart folgt mit 60 Punkten auf Platz zehn. Durch die geteilten Platzierungen umfassen die ersten zehn Rangplätze insgesamt 15 Marken.

etter Reply berücksichtigt Erlebnis, Konsistenz und Antworten auf Kritik

Der Index gewichte den Bereich Erlebnis mit 60 Prozent, erläutert Better Reply. Dafür werde der Anteil positiver Aussagen zu Essen, Service, Wartezeit, Sauberkeit, Preis-Leistung und Ambiente ermittelt. Die Themen flössen mit festen Gewichten des jeweiligen Segments ein.

Weitere 20 Prozent entfielen auf die Konsistenz. Dieser Wert erfasse den Erlebniswert des schwächsten Zehntels der Standorte einer Marke. Standortwerte würden abhängig von der Bewertungszahl vor der Berechnung an den Markendurchschnitt angenähert. Der Dialog gehe ebenfalls mit 20 Prozent ein und verbinde die Antwortquote auf Kritik mit der inhaltlichen Qualität der Antworten.

Burgermeister erreicht mit 86 Punkten den höchsten Erlebniswert aller 67 untersuchten Marken. Bei der Konsistenz kommt die Marke auf 79 Punkte, beim Dialog auf zwei Punkte. Peter Pane erzielt in diesen Bereichen 83, 76 und 77 Punkte. Nach Angaben von Better Reply beantworte Peter Pane 95 Prozent der Kritiken mit einem oder zwei Sternen, Burgermeister drei Prozent.

Längere Wartezeiten gehen mit einem höheren Anteil schlechter Bewertungen einher

Für zwölf Marken im Segment Quick Service weist Better Reply bei mehr als zehn Minuten angegebener Wartezeit einen mittleren Anteil von 63 Prozent Bewertungen mit einem oder zwei Sternen aus. Bei bis zu zehn Minuten seien es 16 Prozent.

Der Vergleich beruhe auf 5.711 Bewertungen mit mehr als zehn Minuten und 30.602 Bewertungen mit höchstens zehn Minuten Wartezeit. Eine Wartezeitangabe liege für 27,6 Prozent der untersuchten Bewertungen vor; sie sei freiwillig.

Bei Beschwerden über hohe Preise enthielten im Mittel der Marken noch 25 Prozent der betreffenden Bewertungen vier oder fünf Sterne. Bei Kritik an unfreundlichem Personal seien es fünf Prozent. Als „verziehen“ bezeichne der Anbieter Kritik, wenn der Gast dennoch vier oder fünf Sterne vergebe.

Gleiche Sternedurchschnitte verdecken unterschiedliche Anteile von Bewertungen mit einem Stern

Block House und Pizza Hut erreichen dem Bericht zufolge jeweils einen Sternedurchschnitt von 4,3. Der Anteil der Ein-Stern-Bewertungen liege bei Block House jedoch bei 5,6 Prozent und bei Pizza Hut bei 11,4 Prozent. Grundlage seien 2.511 beziehungsweise 2.759 Bewertungen.

Die Antwortquote auf Kritiken mit einem oder zwei Sternen beziffert Better Reply im Mittel je Marke auf 34 Prozent. Von den 67 Marken beantworteten 26 weniger als zehn Prozent dieser Kritiken, 15 dagegen mindestens 90 Prozent. Für diese Auswertung seien mindestens 14 Tage alte Bewertungen berücksichtigt worden.

Zwölf Marken erhalten wegen unzureichender Standortdaten keinen Ranglistenplatz

Die ursprüngliche Datenbasis umfasse 297.169 Google-Bewertungen zu 69 Marken an 7.714 Standorten. Davon hätten 67 Marken genügend Bewertungen für einen Indexwert. Einbezogen seien Systemgastronomie-Marken mit mehr als fünf Standorten, ausgenommen Bäckereien.

Zwölf Marken würden wegen unzureichender Daten zur Konsistenz nicht gerankt. Ihre Werte beruhten ausschließlich auf Erlebnis und Dialog und seien mit den übrigen nicht direkt vergleichbar. Unterschiede unter zwei Indexpunkten seien laut Better Reply nicht belastbar. Grundlage seien ausschließlich Google-Bewertungen.

Den detaillierten Rechenweg sowie die Gewichte und Schwellen stellt Better Reply nach Angaben im Bericht auf Anfrage bereit.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Rund 2,5 Millionen Gäste statt 4,2 Millionen im Vorjahr: Der Cannstatter Wasen endet mit deutlich geringeren Besucherzahlen. Wie die dpa berichtet, gehe auch der Bierkonsum weiter zurück. Veranstalter und Festwirte zeigen sich dennoch zufrieden.

Schwabinger Tor Bräu hat ein Wirtshaus im Andaz-Hotel in München eröffnet. Die angeschlossene Brauerei produziert seit 2025 und beziffert ihre mögliche Jahresproduktion auf bis zu 100.000 Liter Bier.

Weißer Trüffel gilt als wertvoll – nun macht ihm auch der Klimawandel zu schaffen. Die Delikatesse könnte nach Hitze und Dürre in diesem Sommer noch teurer werden. Experten hoffen auf den Spätherbst.

Die Gastronomische Akademie Deutschlands hat Drei-Sterne-Koch Christian Bau auf der 78. Frankfurter Buchmesse mit der Goldenen Feder für sein Buch „Paris–Tokio“ ausgezeichnet. Im Rahmen des Wettbewerbs vergab die Jury insgesamt 61 Preise an Verlage und Autoren.

Daniel Craig hat sich einem Bericht der „Times“ zufolge am Londoner Pub „Horseshoe“ beteiligt. Mit zwei Geschäftspartnern wolle der frühere James-Bond-Darsteller das Lokal in Clerkenwell zunächst renovieren lassen.

Klaus Rader, Co-Gründer von L'Osteria, kommt auf Mallorca bei einem Autorennen ums Leben. Die Unfallursache ist unklar. Die Veranstalter sagen nach dem Unfall das Ereignis ab.

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.