Puristisch und regional: Valentin Rottner eröffnet Waidwerk 

| Gastronomie Gastronomie

Valentin Rotter hat das Restaurant „Waidwerk“ im fränkischen Traditionsgasthaus Rottner eröffnet. Gemeinsam mit Sous Chef Andreas Kröckel bereitet er seinen Gästen „puristische und geschmacklich intensive Menükompositionen“. 

Seinen Küchenstil beschreibt der 29-jährige Franke und Jäger als traditionell und nachhaltig. Das klingt zunächst unspektakulär. Durch den Einsatz internationaler Produkte hingegen öffnet sich die regional bestimmte Küche der ganzen Welt. Gespeist wird in modern eingerichteten und farblich abgestimmten Räumen – im Kontrast zu den bestehenden Gaststuben des Hauses. 

Valentin Rottner absolvierte seine Ausbildung im Wirsberger Sternerestaurant „Alexander Herrmann“. Seine anschließenden Wanderjahre führten ihn an den „Söl’ring Hof“ in Rantum auf Sylt, ins Munkmarscher „Fährhaus“ und nach Bergisch Gladbach ins „Schloss Lerbach“ – allesamt mit je zwei Sternen versehen.

In seiner aktuellen Ausgabe nominiert das Magazin Feinschmecker den 29-jährigen Nürnberger für den Aufsteiger des Jahres 2018

Auch Valentin Rottner ist der Sohn des Jeunes Restaurateurs-Gründungsmitglieds Stefan Rottner und wird auf der Herbsttagung seine Kochjacke und das JRE-Schild aus den Händen des Vorstands in Empfang nehmen können.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Compass Group-Tochter Food Affairs entwickelt im neuen Leipziger Quartier Neo eine rund 3.000 Quadratmeter große Markthalle mit internationaler und regionaler Gastronomie. Das Konzept soll als zentraler Treffpunkt in der Innenstadt etabliert werden.

Der Bundesverband der Systemgastronomie hat die Jury für den Branchenpreis 2026 vorgestellt und die Bewerbungsfrist bis zum 4. Mai verlängert. Die unabhängige Runde bewertet Konzepte aus der Branche, die im September in München ausgezeichnet werden.

Das neue Frankfurter Hotel Kennedy 89 hat sein Restaurant Eighty Nine eröffnet, das levantinische Küche mit regionalen Einflüssen kombiniert. Unter der Leitung von Küchenchef Philipp Grosser setzt der Betrieb auf gemeinschaftliche Speisekonzepte und regionale Partnerschaften.

Der aktuelle Fitness-Check für die österreichische Gastronomie weist eine leichte Umsatzstabilisierung aus, die jedoch primär auf Preiserhöhungen basiert. Hohe Mitarbeiterkosten und Frequenzen unter dem Vorkrisenniveau belasten die Branche weiterhin.

Die Gastro-Marke Gustavo Gusto hat, gemeinsam mit dem Automatenhersteller Stüwer, ein neues Vertriebsmodell vorgestellt. Wie das Unternehmen mitteilt, soll der sogenannte „Gustavomat“ als automatisierter Pizzaautomat künftig den Verkauf von Tiefkühlpizza rund um die Uhr ermöglichen.

Nach dem angekündigten Markteintritt von Taco Bell werden erste konkrete Ausbaupläne bekannt. Laut Medienberichten sind unter anderem mindestens 15 Standorte in Bayern vorgesehen.

Die Burgermeister-Gruppe hat nach eigenen Angaben mit der Eröffnung ihres 30. Standorts einen weiteren Expansionsschritt vollzogen. Der neue Betrieb befindet sich in München und wurde am 12. April 2026 in der Türkenstraße eröffnet, wie das Unternehmen mitteilt.

Wie Restaurantbetreiber die Mindestlohnerhöhung auf 13,90 Euro 2026 in ihrer Preiskalkulation richtig berücksichtigen – mit konkreten Methoden, Faustregeln und Kommunikationstipps für faire Preise.

Im Wuppertaler Luisenviertel bietet das Restaurant „Al Moudyaf“ nach Berichten von Talzeit und Bild regelmäßig kostenlose Mahlzeiten für Bedürftige an. Betreiber Ahmad Daoud bewirtet demnach auch Gäste ohne Geld und stellt ihnen eine Speisekarte ohne Preise zur Verfügung.

Bei den Halbfinals des Rudolf Achenbach Preises 2026 sind nach Angaben der Veranstalter insgesamt sechs Nachwuchsköche für das Finale ermittelt worden. Die Wettbewerbe fanden in Düsseldorf, Fulda und Osnabrück statt. Insgesamt 24 Auszubildende nahmen daran teil, nachdem sie zuvor aus mehr als 70 Bewerbern ausgewählt worden waren.