Reinigung des Oktoberfests 2025: Müllmenge steigt deutlich

| Gastronomie Gastronomie

Das Baureferat der Stadt München hat die Bilanz der Straßenreinigung rund um das Oktoberfest 2025 veröffentlicht. Der Betrieb erforderte demnach wieder einen umfangreichen Einsatz der Straßenreinigung. Sonderschichten waren insbesondere beim Einzug der Wiesnwirte und dem Trachtenumzug nötig. Der reguläre Hochbetrieb auf dem Gelände startete jede Nacht ab circa zwei Uhr morgens. Ziel war es, das gesamte Festgelände pünktlich bis acht Uhr morgens in einwandfreiem Zustand zu präsentieren.

Steigende Müllbilanz im Vergleich

Die Gesamtmenge des gesammelten und abtransportierten Mülls verzeichnete auf dem Festgelände sowie im Straßenumfeld eine deutliche Zunahme gegenüber dem Vorjahr.

Auf dem eigentlichen Festgelände wurden 93 Tonnen Müll zusammengekehrt und abtransportiert. Im Jahr 2024 waren es 72 Tonnen.

Im Anschluss an das Festgelände wurde täglich das Straßenumfeld gereinigt. Hier fielen etwa 55 Tonnen Müll an. Im Vorjahr wurden im Umfeld 36 Tonnen gemeldet.

Personal, Technik und Ressourcen

Für die nächtlichen Einsätze waren pro Nacht bis zu 30 Mitarbeiter im Einsatz, unterstützt durch ein großes Aufgebot an technischem Gerät. Tagsüber wurden auf dem Festgelände – soweit die Besucherströme dies zuließen – ein Elektrofahrzeug und eine Kleinkehrmaschine eingesetzt.

Für die Säuberung der Verkehrsflächen auf dem Festgelände betrug der gesamte Wasserverbrauch rund 1.750 Kubikmeter.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Analyse zeigt deutliche regionale Preisunterschiede bei Aperol Spritz in der deutschen Gastronomie. Während der bundesweite Durchschnittspreis im Vergleich zu 2025 um knapp fünf Prozent stieg, zahlen Gäste im Norden und in Essen am meisten.

Die Jeunes Restaurateurs veranstalten eine Benefizveranstaltung auf der Terrasse über dem Kurhaus Baden-Baden. Der Erlös fließt in die JRE-Deutschland Foundation, um Projekte zur Ernährungsbildung von Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg zu finanzieren.

Ein US-Franchisenehmer von Pizza Hut fordert mehr als 100 Millionen US-Dollar Schadensersatz. Hintergrund sind Vorwürfe gegen das KI-System Dragontail, das laut Klage zu Problemen bei Lieferzeiten und Kundenzufriedenheit geführt haben soll.

Das geplante Restaurant von Spitzenkoch Thomas Bühner im Westfield Hamburg-Überseequartier wird nicht eröffnet. Nach Angaben des Kochs zog sich ein wichtiger Investor kurzfristig aus dem Projekt zurück.

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.

Clara Schoper von der «Zephyr Bar» in München holt den Sieg beim renommierten Cocktailwettbewerb «Made in GSA». Ihr Drink scheint ein alter Bekannter: «Rum-Cola». Es sei jedoch ein Nachbau anno 2026.