Restaurant Maerz beendet Betrieb im Hotel Rose zum Jahresende

| Gastronomie Gastronomie

Das Restaurant Maerz in Bietigheim-Bissingen wird zum 31. Dezember 2026 an seinem bisherigen Standort schließen. Wie die Betreiber Benjamin, Christian, Stephanie und Annabell Maerz laut einer Mitteilung bekanntgaben, wurde die Entscheidung, den Pachtvertrag nicht zu verlängern, bereits im vergangenen Jahr getroffen. Nach Angaben des Unternehmens war eine weitere Zusammenarbeit unter den aktuellen Bedingungen nicht mehr möglich. Zudem wurde laut Mitteilung deutlich, dass die langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten für den Betrieb an diesem Standort begrenzt sind.

Mitteilung erfolgte laut Betreibern ungeplant

Die Inhaber erklärten in ihrem Schreiben, dass die öffentliche Bekanntgabe zu diesem Zeitpunkt nicht beabsichtigt war. Ursprünglich sei geplant gewesen, die Entscheidung zu einem selbst gewählten Zeitpunkt und persönlich zu kommunizieren. Dieser Schritt wurde dem Unternehmen jedoch nach eigenen Angaben vorweggenommen. In der Folge rechnet das Team des Maerz damit, die aktuelle gastronomische Auszeichnung durch einen Stern voraussichtlich bereits im Juni zu verlieren. Statistisch gesehen entziehen namhafte Gastronomieführer ihre Prädikate häufig, wenn eine Standortschließung oder ein Pächterwechsel offiziell bekannt wird, da die Bewertung an die Kontinuität der jeweiligen Betriebsstätte geknüpft ist.

Wirtschaftlicher Hintergrund und konzeptionelle Ausrichtung

Die Entscheidung gegen eine Fortführung am jetzigen Ort beruhe laut den Verantwortlichen weder auf finanziellen noch auf konzeptionellen Gründen. Das Unternehmen verweist darauf, dass das Sternerestaurant über einen Zeitraum von 15 Jahren wirtschaftlich erfolgreich geführt worden sei und eine sehr gute Auslastung verzeichnet habe. Das gastronomische Angebot am Standort umfasst derzeit verschiedene Konzepte, die von der gehobenen Küche bis hin zu einem Burgerkonzept aus derselben Küche reichen. Der reguläre Betrieb soll mit allen bestehenden Formaten bis zum Jahresende uneingeschränkt fortgesetzt werden.

Zukünftige Ausrichtung und regionale Verbundenheit

Bezüglich der weiteren Planung nach der Schließung teilten die Betreiber mit, der Region treu bleiben zu wollen. Ein Schwerpunkt der künftigen Geschäftstätigkeit soll der konsequente Ausbau des sogenannten Home-Dining-Konzepts sein. Damit reagiert das Unternehmen auf die sich wandelnden Anforderungen im Markt für kulinarische Dienstleistungen. Genauere Details zu neuen Räumlichkeiten nach dem Auszug aus dem aktuellen Objekt in Bietigheim-Bissingen wurden in der Mitteilung noch nicht genannt. Das Team kündigte jedoch an, auch in Zukunft weiterhin gastronomische Erlebnisse schaffen zu wollen.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ciao Bella von der Gustoso Gruppe wird neuer Gastronomiebetreiber in den Drei Höfen in Amberg. Ab August 2026 soll zunächst ein Frühstücksangebot starten, bevor im September der vollständige Restaurantbetrieb folgt.

Wer in die Tiefen der Kochkunst eindringen möchte, wird in Dresden unterirdisch fündig. Zwei Stockwerke geht es im Keller der Sächsischen Landesbibliothek - Universitäts- und Staatsbibliothek (SLUB) - abwärts, bevor sich eine kulinarische Welt der besonderen Art öffnet.

Eine Umfrage unter 142 Food-Truck-Betreibern zeigt: Die Mehrheit erzielt weniger als 40.000 Euro Jahresgewinn. Entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg scheint weniger die Arbeitszeit als vielmehr das gewählte Geschäftsmodell zu sein.

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.