Restaurant-Sharing bei Enchilada

| Gastronomie Gastronomie

Bei Enchilada wird demnächst geteilt – nicht Social Media-Beiträge oder Gerichte, sondern ein ganzes Restaurant. Das Restless in München wird somit zum dauerhaften Pop-up.

Man wolle einen Ort schaffen, der leidenschaftlichen Gastronomen Raum zur Entfaltung biete und Gäste mitnimmt auf eine immerwährende Entdeckungsreise, so die Marketing-Sprache der Gruppe für das Projekt.

Der Gastronomiebetrieb dient demnach als Experimentierfeld für Streetfood-Enthusiasten, Foodtrucker, ambitionierte Hobby-Köche, Gastronomen in- und außerhalb Münchens und künftige Gastronomen, die über den Sprung in die Selbstständigkeit nachdenken. Das Konzept verspricht damit kulinarische Abwechslung im mehrwöchigen Rhythmus. 

„Wir wollen denjenigen eine Bühne verschaffen, die sich schon immer an einem zentralen Ort mit einer modernen Restaurant-Infrastruktur ausprobieren wollen, ohne die wirtschaftlichen Risiken tragen zu müssen, gerade in einer Stadt wie München mit hohen Mietkosten“, sagt Naima Dann, Restless Betriebsleiterin.

Enchilada stellt im Restless eine voll ausgestattete Profi-Küche sowie Platz für insgesamt 100 Gäste zur Verfügung.

Die Enchilada Gruppe startet in dem Restaurant zunächst mit zwei eigenen Marlen: Das Konzept Mathilda ist eine Abwandlungen des bereits bestehenden Konzepts Wilma Wunder. Coyacán soll ab Ende November einen Vorgeschmack auf den bevorstehenden Relaunch des Enchilada geben.

Ab Anfang 2019 können dann auch externe Restaurantkonzepte in das Restless einziehen. Interessierte Gastronomen bewerben sich hier per Mail an info@restless-muenchen.de. Wer im Restless aufkochen gibt eine Umsatzbeteiligung bei den verkauften Speisen ab und trägt die Kosten für das Personal an. Miete muss dagegen nicht gezahlt werden.

Während die Küche komplett durch die Gastköche bespielt werden kann, bleibt die Bar – und damit die Getränke-Umsätze – in den Händen der Restless-Macher. Das liege unter anderem an der Schanklizenz, die ist nicht so ohne weiteres übertragbar sei.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach fünf Jahren Planung und Sanierung ist der Berggasthof Streichen im Chiemgau wieder geöffnet. Das Haus bietet 90 Plätze im Gasthof, 140 Sitzplätze im Biergarten und elf Gästezimmer; neuer gastronomischer Partner ist Augustiner-Bräu.

Nach wochenlangem Hickhack ist nun auch die Vergabe für ein letztes Wiesnzelt geklärt: Der Gastronom Klaus Bartl bekommt doch noch sein Wiesnzelt – und muss jetzt im Rekordtempo aufbauen. Der Grundsatzstreit um die Zeltvergabe ist dennoch nicht beigelegt.

Das Berliner Hotel Luc ersetzt sein bisheriges Gastronomiekonzept Heritage durch das neue Angebot You. Das Restaurant und Bar-Konzept soll künftig flexibler auf urbane Gästeanforderungen reagieren.

YouLend und Just Eat Takeaway.com haben eine Zwischenbilanz ihrer Kooperation vorgelegt. Seit dem Start der Partnerschaft im Jahr 2022 wurden demnach europaweit Finanzierungen in einer Gesamthöhe von mehr als 150 Millionen Euro an Gastronomiebetriebe vermittelt.

Die Mehrheit der Deutschen befürwortet Adults-only-Gastronomie – und würde lieber ihren Vierbeiner mitnehmen als den Nachwuchs des Tischnachbarn zu tolerieren. Die Zustimmung zu Angeboten nur für Erwachsene unterscheidet sich der Umfrage zufolge deutlich nach Altersgruppen.

Klagen, Rücktritte, geplatzte Träume: Ein Münchner Wirt sorgt für Wirbel auf dem Oktoberfest. Was steckt hinter dem überraschenden Rückzug – und wer könnte profitieren?

Der Dehoga Bayern hat die Sieger des Wettbewerbs zum Lieblingsbiergarten 2026 bekannt gegeben. Mehr als 16.300 Gäste stimmten über insgesamt 72 teilnehmende Betriebe in drei Größenkategorien ab.

Mitchells & Butlers hat in der Augsburger Innenstadt eine neue Filiale ihrer Marke Alex eröffnet. In die Zusammenlegung und den aufwändigen Umbau der zwei ehemaligen Gewerbeflächen investierte das Unternehmen rund 1,7 Millionen Euro.

Wenige Wochen vor dem Oktoberfest muss die Stadt München kurzfristig einen neuen Betreiber für die Fläche der Münchner Stubn finden. Nach dem Rückzug von Alexander Egger läuft die Suche unter engem Zeitplan – ein möglicher Nachrücker steht bereits im Fokus.

Ministerpräsident Boris Rhein und DEHOGA Hessen haben in Bensheim die besten Dorfgasthäuser Hessens 2026 ausgezeichnet. Beide hoben die Bedeutung der Betriebe als Treffpunkte, Arbeitgeber und Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens in ländlichen Regionen hervor.