Restaurantkette Mongo's stellt Insolvenzantrag

| Gastronomie Gastronomie

Die Restaurantkette Mongo's, die in Nordrhein-Westfalen vertreten ist, plant eine Restrukturierung unter dem Schutz der Insolvenzordnung. Aktuell betreibt Mongo's noch vier Restaurants in Essen, Duisburg, Düsseldorf und Köln, im Jahr 2017 waren es noch acht. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie werden als Grund für den Insolvenzantrag genannt. Die Geschäftsführung betont jedoch, dass sie ihr Angebot nicht einschränken oder auf günstigere Lebensmittel umsteigen werde.

Zur Sanierung in Eigenverwaltung wurden die Beratungsgesellschaft Thomas Uppenbrink & Collegen und der Rechtsanwalt Philipp Brück beauftragt, während der Rechtsanwalt Markus van Marwyk von der Kanzlei Resnova Rechtsanwälte aus Essen als Sachwalter tätig sein wird. Trotz des Insolvenzantrags läuft der Restaurantbetrieb ohne Einschränkungen weiter. Mongo's beschäftigt etwa 150 Mitarbeiter.

„Mongo‘s ist ein einmaliges Konzept, das asiatische Küche klassisch und doch neu interpretiert und den Gästen ein Geschmackserlebnis bietet, dass einmalig ist“, fasst Geschäftsführer Soukas zusammen, was Mongo‘s ausmacht. „Das Verfahren hilft uns dabei, unser bewährtes Konzept wieder in sicheres wirtschaftliches Fahrwasser zu bringen.“ Damit auch in den kommenden 25 Jahren viele Gäste ein neues Geschmackserlebnis bei Mongo‘s erleben können.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein komplettes Mittagessen für nur einen Euro? Das lockt viele Studierende in Frankreich an - und sorgt für Überlastung bei den Mensen. Muss das Angebot bald eingeschränkt werden?

Auf dem Wasen herrscht in den kommenden 17 Tagen wieder so etwas wie Ausnahmezustand. Bis zum 11. Oktober wird nach dem traditionellen Auftakt um 16.00 Uhr auf dem zweitgrößten Volksfest der Welt in Stuttgart wieder getrunken, geschunkelt und gefeiert.

Der Tamworth Tap aus Staffordshire ist bei den Great British Pub Awards 2026 zum Pub des Jahres gekürt worden. Insgesamt wurden 17 Kategorien ausgezeichnet, darunter erstmals die Kategorie „Best Inn“.

Die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres 2026“ haben am Flughafen Frankfurt erstmals gemeinsam gekocht. In der FRALounge präsentierten sie ein Sechs-Gänge-Menü mit persönlichen Bezügen und unterschiedlichen kulinarischen Ansätzen.

Die Besucher am ersten Wiesn-Wochenende waren weniger aber internationaler als vor einem Jahr. Am Eröffnungssamstag machten ausländische Gäste rund 33 Prozent aus, am Sonntag gut 29 Prozent, wie eine Untersuchung von Handydaten ergab.

Von der Dorfwirtschaft bis zur Vorstadtkneipe: Lisa Lindhuber und Franzi Püschel erkunden für BR Puls die bayerische Wirtshauskultur. Im zweiten Instagram-Format „Die Foodlerin“ geht Marie Schwesinger kulinarischen Fragen aus Bayern nach.

Im Frankfurter Hochhauskomplex Four öffnet die neue Tagesbar The Graevenitz ihre Türen. Hinter dem Konzept stehen der Gastronom Maximilian Graf von Saurma und seine Geschäftspartnerin Sarah Korb.

Taco Bell hat die für den 24. September angekündigte Eröffnung seines Restaurants in Köln verschoben. Der Standort soll das erste öffentlich zugängliche Taco-Bell-Restaurant in Deutschland werden.

Die Mack-Gruppe plant mit Karls Erlebnis-Dorf in Elstal eine Fahrt durch fünf Erlebniswelten mit einem Drei-Gänge-Menü. Die Eröffnung ist für Sommer 2027 vorgesehen.

Anton Schmaus beendet den täglichen à-la-carte-Betrieb im Regensburger Restaurant Sticky Fingers. Künftig setzt das Konzept auf Events, geschlossene Feiern und Winzerabende. Zum Abschluss gibt es noch eine letzte große Party.