RLP: Minister rechnet mit baldiger Öffnung der Gastronomie

| Gastronomie Gastronomie

Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) geht davon aus, dass die Gastronomie in Rheinland-Pfalz in der kommenden Woche unter Einschränkungen wieder öffnen darf. Die Ampel-Landesregierung sei für eine bundeseinheitliche Lösung in der Schalte der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin am Mittwoch. Allerdings: «Gibt es keine Einigung, gehen wir einen eigenen rheinland-pfälzischen Weg», kündigte Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) am Dienstagnachmittag in der Online-Ausgabe des «Trierischen Volksfreunds» an. «Ich gehe davon aus, dass Gastronomie im Innen- und Außenbereich im Laufe der kommenden Woche unter Einschränkungen wieder öffnen darf und Hotels für private Übernachtungen noch in diesem Monat.»

«Wir wollen Betrieben eine Perspektive bieten, um den Tourismus wieder zu beleben», sagte Wissing. Dazu zählten auch die Flussschifffahrten, die nach seinen Vorstellungen im Laufe der kommenden Woche wieder erlaubt sein sollen.

Nach den Küstenländern Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern hatte Bayern am Dienstag auch bereits angekündigt, dass Hotels und Restaurants wieder öffnen dürfen.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hatte vergangene Woche gesagt, die Branche brauche ein Signal. «Es ist für uns schon eine existenzielle Frage, da eine verantwortliche, aber auch baldige Lösung zu finden», hatte Dreyer gesagt.

Wissing plädiert inzwischen dafür, die Lockerungen der Corona-Regeln nicht mehr auf einzelne Branchen zu beziehen. Sie sollten vielmehr davon abhängen, ob Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden könnten.

Der Landkreistag setzt sich für eine Öffnung von Hotels und Gaststätten ab Mitte Mai ein. Natürlich müssten die Betriebe dabei die Abstands- und Hygieneregeln einhalten, sagte der Vorsitzende, Landrat Günther Schartz (CDU). «Dazu sehen wir das Gastgewerbe zusammen mit dem Dehoga, den Industrie- und Handelskammern und den örtlichen Gesundheits- und Ordnungsbehörden in der Lage. Jeder Gastronom und Hotelier soll daher öffnen dürfen.» Der Landkreistag fordert zudem ein Marketing-Programm für den Tourismus in Rheinland-Pfalz, das den Urlaub in Deutschland aktiv bewerbe. Vor allem für den ländlichen Raum sei das ein wichtiges Signal.

Zurück

Vielleicht auch interessant

In Stockholm wird ein Café-Konzept erprobt, bei dem die Künstliche Intelligenz Mona die operative Leitung übernimmt. Medienberichte deuten auf eine signifikante Reduzierung des Personaleinsatzes hin, zeigen jedoch auch technische Grenzen bei individuellen Kundenwünschen auf.

Das Berliner Restaurant Nobelhart & Schmutzig hat seine Regeln zur Smartphone-Nutzung im Gastraum erläutert. Hintergrund ist die Stornierung eines Gastes, der die Praxis kritisierte. Parallel haben sich mehrere Betriebe der Spitzengastronomie zu ähnlichen Fragen geäußert. Die Fotoregeln des Restaurants werden seit Jahren diskutiert.

VistaPrint und Cornelia Poletto haben fünf Finalisten für die Auszeichnung zum Lokalhelden 2026 nominiert. Bis zum 10. Mai kann die Öffentlichkeit über den Gewinner eines Preisgeldes von 20.000 Euro abstimmen.

Von schwarzem Sesam über Erdbeer-Matcha-Latte bis zu Käsekuchen mit Pistazie und Ingwer mit Zitronenschale - die Berliner Gelato Week lockt Eisfreunde erneut mit ungewöhnlichen Kreationen. Etwa 50 Eisdielen in ganz Berlin nehmen teil.

Trotz steigender Lebenshaltungskosten priorisieren viele Verbraucher Restaurantbesuche als „kleinen Luxus“. Laut einer SumUp-Umfrage planen über 30 Prozent der Menschen hierfür feste monatliche Budgets ein.

Die Kneipe 80 expandiert mit neuen Standorten am Tegernsee und in Augsburg. Parallel führt das Unternehmen mit dem Format „Kiosk 80“ ein weiteres Konzept für kleinere Flächen ein.

Weissenhaus erweitert sein gastronomisches Angebot im Schloss um das Restaurant NAMI und die Bar 1896. Zuvor hatte das Zwei-Sterne-Restaurant Courtier nach dem Weggang seiner Leitung den Betrieb eingestellt.

Starbucks hat im zweiten Quartal 2026 Umsatz und Gewinn gesteigert. Das Unternehmen meldet höhere vergleichbare Umsätze und hebt seine Jahresprognose an.

Neue Daten des Bundes der Steuerzahler zeigen deutliche Unterschiede bei Terrassengebühren in deutschen Städten. Die Spannweite reicht von 0 bis 2.000 Euro für einen einheitlichen Musterbetrieb.

Kochroboter, kein Gastraum, alles für die Auslieferung: Wie eine Küche in Frankfurt den Gastronomie-Alltag verändern könnte – und warum menschliche Gastfreundschaft trotzdem unverzichtbar bleibt.