Ruff's Burger kommt nach Bamberg

| Gastronomie Gastronomie

Die Restaurantkette Ruff's Burger eröffnet am 7. Mai einen neuen Standort in der Bamberger Innenstadt. Die Eröffnung markiert die Umgestaltung eines Objekts, das zuvor fast zehn Jahre lang unter der Marke Burgerheart geführt wurde. 

Ruff's Burger hatte die Marke Burgerheart im vergangenen Jahr übernommen (Tageskarte berichtete). Die Neuausrichtung in Bamberg wird vom Unternehmen als konsequenter Schritt innerhalb dieser gemeinsamen Struktur beschrieben. Dabei sollen die bestehenden Mitarbeiter weiterhin am Standort beschäftigt bleiben. „Mit Ruff's Burger schlagen wir in Bamberg ein neues Kapitel auf, das auf einer starken Basis aufbaut", so Alexander Kleinhans, Gründer und Geschäftsführer von Ruff's Burger.

Kapazitäten und Angebot

Das Restaurant umfasst eine Fläche von rund 300 Quadratmetern und bietet Platz für etwa 250 Gäste auf zwei Ebenen. Nach einem Umbau soll die Filiale ein offeneres und moderneres Erscheinungsbild erhalten. Das kulinarische Konzept umfasst verschiedene Burger-Variationen, darunter auch fleischlose Alternativen. Nach Angaben des Unternehmens wird das Rindfleisch wahlweise klassisch medium gegrillt oder im Verfahren des Smashburgers zubereitet. 

Expansion unter dem Dach der Gustoso Gruppe

Mit dem neuen Store in Bamberg betreibt die Restaurantkette nun knapp 70 Standorte innerhalb Deutschlands. Das Unternehmen wurde 2008 in München gegründet und hat sich seitdem zu einer der größeren Marken im Segment der sogenannten Better-Burger-Konzepte entwickelt. Seit einer strategischen Neuausrichtung fungiert Ruff's Burger als Tochtergesellschaft der Gustoso Gruppe GmbH

Trotz der überregionalen Expansion betont die Geschäftsführung, dass bei der Weiterentwicklung bestehender gastronomischer Konzepte die lokale Identität gewahrt bleiben soll. Laut Kleinhans liege der Anspruch darin, die bestehende Burgerkultur vor Ort weiterzuführen und gleichzeitig den Fokus auf das Produkt und das Erlebnis zu verstärken. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.