Russischer Rapper übernimmt Starbucks-Filialen in Russland

| Gastronomie Gastronomie

Nach dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ziehen sich immer mehr westliche Unternehmen aus dem Land zurück. Nach McDonald’s, Burger King oder Ikea schließt auch Starbucks seine Filialen. Auf Kaffee müssen die Russen aber nicht verzichten. Stattdessen übernimmt ein russischer Rapper die Vermögenswerte des Kaffeegiganten.

Der neue Besitzer ist der russische Rapper und Kreml-Freund Timur Ildarovitsch Yunusov alias Timati, der auch in Deutschland mit dem Song „Welcome to St. Tropez“ gemeinsam mit DJ Antoine einen Hit landete.

Gemeinsam mit dem Unternehmer Anton Pinskiy übernehmen sie die ehemaligen 130 Filialen sowie fast 2.000 Angestellte, berichtet die Schweizer Zeitung Blick. Der Rapper bestätigte auf Instagram die Übernahme der Vermögenswerte und nahm in dem Zug auch Vorschläge für den neuen Namen der Kaffeekette entgegen.

„Wir werden ein Produkt von völlig neuer Qualität anbieten“, so Timati. „Wir wollen von Anfang an besser sein als das, was seit Jahrzehnten auf der anderen Seite des Ozeans gebaut wird.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Michelin Guide hat elf verbreitete Irrtümer rund um Sterne, Inspektoren und Bewertungsverfahren aufgegriffen. Die Organisation erläutert dabei ihre Kriterien für die Auszeichnung von Restaurants und die Arbeitsweise ihrer Prüfer.

Das Berliner Zwei-Sterne-Restaurant Facil startet zum 25-jährigen Jubiläum eine sechsteilige Podcastreihe mit Reiner Veit. Das Audioformat beleuchtet ab dem 24. Juni 2026 die Geschichte und die personelle Kontinuität des Gastronomiebetriebs.

Bei den Frankfurter Gastro Talent Awards 2026 wurden Liv Geller als Kochtalent und Mihail Zaiat als Bartalent ausgezeichnet. Die Veranstaltung kehrte nach einer dreijährigen Pause als Teil des Rahmenprogramms der Michelin-Gala zurück.

Am Dienstag gibt der Guide Michelin in Frankfurt am Main die neuen Sterne für Deutschland bekannt. Bereits eine Woche zuvor hatte der Restaurantführer zehn neue Bib-Gourmand-Auszeichnungen veröffentlicht.

Starbucks Korea hat nach einem Werbe-Skandal sämtliche der über 2.000 Filialen in Südkorea vorzeitig geschlossen. Die Cafés wurden am Nachmittag dichtgemacht, damit Mitarbeiter an einer verpflichtenden Geschichtsschulung teilnehmen können.

Der Dresdner Historiker Andreas Rutz sieht Restaurants, Kneipen und gemeinsames Essen als wichtige Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens. Zugleich beobachtet er einen Wandel der Esskultur durch Fast Food, To-go-Angebote und veränderte Lebensgewohnheiten.

Der Wirt Alexander Egger bleibt bei einer Klage gegen die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest erneut erfolglos. Das Verwaltungsgericht wies seinen Eilantrag ab. Das letzte Wort ist aber nicht gesprochen.

Lidl hat in Dundonald bei Belfast seinen ersten Pub eröffnet. Hintergrund sind besondere Regelungen des nordirischen Alkoholrechts, die dem Discounter den Verkauf alkoholischer Getränke in einer Gaststätte ermöglichen.

Die Zelte für das Münchner Oktoberfest können trotz eines Gerichtsstreits aufgebaut werden. Das Bayerische Oberste Landesgericht lehnte den Eilantrag eines Wirtes ab, wonach die Betreiber zweier Festzelte zunächst nicht zur Wiesn zugelassen werden sollten.

Partner für Berlin hat zum 30-jährigen Jubiläum der Berliner Meisterköche die Nominierungen für das Jahr 2026 verkündet. Eine Jury wählte aus rund 150 Vorschlägen die Finalisten in sechs Kategorien aus, deren Gewinner im November gekürt werden.