„Schlag ins Gesicht“: Aus für Alain Ducasse im Plaza Athénée

| Gastronomie Gastronomie

Frankreichs höchstdekorierter Sternekoch Alain Ducasse und das Hotel Plaza Athénée gehen künftig getrennte Wege. Wie die Hotelgruppe Dorchester Collection bekannt gab, werde die Partnerschaft nach ihrem Auslaufen am 30. Juni nicht verlängert. Gründe für diese Entscheidung wurden nicht genannt. Allerdings vermuten französische Medien, dass die Folgen der Corona-Krise schuld seien. Die Luxushotels wollen sich demnach von der französischen Haute Cuisine trennen.

 

Ducasse war 21 Jahre für das Restaurant verantwortlich und wurde dort zuletzt mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet. Angeblich seien beide Seiten mit der Trennung einverstanden gewesen, doch laut einem Kritiker sei es für Ducasse „ein Schlag ins Gesicht“, wie der Telegraph berichtet. Wer den 21-fachen Sternekoch beerben wird, ist noch nicht offiziell bekannt.

Laut Restaurant-Ranglisten.de steht allerdings der Name Jean Imbert hoch im Kurs. Der Franzose betreibt aktuell mit RnB-Star Pharrell Williams ein Restaurant in den USA sowie in Saint Tropez. Außerdem trägt er die Verantwortung über das Encore in New York.

Die Restaurants im Pariser Hotel Le Meurice (zwei Sterne) sowie im Londoner The Dorchester (drei Sterne) laufen weiterhin unter seiner Leitung.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.

Clara Schoper von der «Zephyr Bar» in München holt den Sieg beim renommierten Cocktailwettbewerb «Made in GSA». Ihr Drink scheint ein alter Bekannter: «Rum-Cola». Es sei jedoch ein Nachbau anno 2026.

Die Berliner Burgerkette Burgermeister expandiert nach Polen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben mindestens 20 Standorte innerhalb von drei Jahren und strebt mittelfristig einen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro an.

Das Hamburger Frühstückscafé kropkå von Katrin Koch hat die Aktion „Lokalhelden gesucht“ von VistaPrint und Cornelia Poletto gewonnen. Die Auszeichnung ist laut Veranstalter mit 20.000 Euro Preisgeld verbunden.

Schampusduschen verboten, Blasmusik schon eine Stunde früher und -mal wieder - Streit um die Zeltvergabe: Noch ist nicht mal Sommer, da zurrt München die Planung für die Wiesn im Herbst fest.

35 Jahre Jeunes Restaurateurs (JRE) Deutschland stehen nicht nur für kulinarische Entwicklung, sondern auch für den Wandel innerhalb der Spitzengastronomie. Warum diese heute mehr leisten muss als gutes Essen, erklärt Oliver Röder, Präsident der JRE-Deutschland.