Schon wieder Wein-Raub: Edle Tropfen für 240.000 Franken aus Restaurant gestohlen

| Gastronomie Gastronomie

Schon wieder haben Diebe in einem Weinkeller zugeschlagen: Diesmal traf es den Weinkeller des Schweizer Gourmetrestaurants L'Ermitage in Vufflens-le-Château VD am Genfersee. Wie blick.ch berichtet, sollen mehr als 100 Weine im Wert von 240.000 Franken (rund 225.000 Euro) gestohlen worden sein. Für den Besitzer, Sternekoch Bernard Ravet, ein herber Verlust.

Die Diebe kamen mitten in der Nacht und verschafften sich Zugang zum Weinkeller des Spitzenrestaurants. Wie die Zeitung berichtet, erwiesen sich die Diebe als echte Weinkenner und nahmen nur die 120 teuersten Flaschen mit. Darunter zwei Flaschen „La Romanée Conti im Wert von je 25.000 Franken (rund 23.000 Euro).

Während der Betrieb im Restaurant wie gewohnt weitergeht, hat Bernard Ravet bereits Anzeige erstattet. Hoffnungen, dass er die Flaschen zurückbekommt, hat er aber keine. Trotzdem will sich Ravet, dessen Familie seit 30 Jahren Wein sammelt, vor dem nächsten Einbruch schützen und hat die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt.

Erst kürzlich haben Diebe den Keller des Sternerestaurants „Schwarzer Adler“ in Vogtsburg-Oberbergen von Winzer und DFB-Präsident Fritz Keller ausgeräumt. Dabei sollen viele hochpreisige Weine gestohlen worden sein (Tageskarte berichtete).


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.