Schuhbeck macht jetzt Küchenkabarett

| Gastronomie Gastronomie

Der Bayerische Rundfunk hat sich mal wieder ein neues Format mit Alfons Schuhbeck ausgedacht. Der Herrscher des Münchner Platzls, wie ihn die Süddeutsche nennt, macht jetzt auch noch Küchenkabarett. Für die sechsteilige Kurzserie wird Schuhbeck mit verschiedenen Kabarettisten kochen und plaudern. Ausgestrahlt wird das Ganze jeweils Sonntag um 17:15 Uhr. In der Mediathek gibt es sie aber schon jetzt zu sehen. 

Für die neue Reihe hat sich Gastgeber Alfons Schuhbeck die bayerische Crème de la Crème des Kabaretts eingeladen: Bayerns derzeit wohl bekanntester Humor-Export Monika Gruber, die Ex-Mama-Bavaria vom Nockherberg Luise Kinseher und die junge Schlierseer Kabarettistin Christine Eixenberger. Auf der männlichen Seite kochen und plaudern: Helmut Schleich, der zwischen Schuhbeck und König Ludwig II. so manche Parallele entdeckt, Günter Grünwald mit seinem kulinarischen Alter Ego Joe Waschl, und zwei tierische Franken: Sebastian Reich und seine Nilpferd-Dame Amanda – sie findet bei Alfons alles "gschmackich".

Folge 1: Monika Gruber – Sonntag, 18. November 2018, 17.15 Uhr

Mit Monika Gruber ist der Alfons auch privat befreundet. Und so ist es kein Wunder, dass die Moni bei Alfons so richtig aus dem Nähkästchen plaudert: Über ihre Vergangenheit als Kellnerin zum Beispiel oder über ihre Arbeit auf der Bühne, als sie einmal einen kompletten Blackout hatte, und wie sie sich elegant aus der Affäre zog. 

In „Schuhbecks Küchenkabarett" kommt aber auch das Kochen nicht zu kurz. Da Monika Gruber ein echter Wurst-Fan ist, macht Schuhbeck ihr einen italienischen Wurstsalat, um dann eine von Monis Lieblingsspeisen zu servieren: Rindsrouladen. Als Running Gag hat natürlich auch Schuhbecks Lieblingsgewürz, der Ingwer, seinen Auftritt. Oder vielmehr nicht. Denn der hat, wie Alfons sagt, heute frei, nachdem Monika Gruber eine Verwendung im Wurstsalat – augenzwinkernd natürlich – verweigert hat.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Plex Coffee ist von München nach Frankfurt expandiert. Parallel setzt das Cafékonzept nach eigenen Angaben auf Künstliche Intelligenz, um interne Abläufe und die Mitarbeiterschulung zu organisieren.

Der aktuelle Gastronomie Trendbericht 2026/27 von Pierre Nierhaus analysiert die Branche als sozialen Klebstoff. Die Untersuchung zeigt, wie Digitalisierung und eine neue Gastgeberkultur das Gastgewerbe zwischen Effizienz und persönlicher Nähe neu definieren.

Der Guide Michelin veröffentlicht am 18. März 2026 seine neue Restaurant-Selektion für Österreich. Nach der letztjährigen Vergabe von 82 Sternen stehen diesmal neben der regionalen Qualität und Saisonalität auch wieder spezielle Auszeichnungen für Service und Nachwuchskräfte im Fokus der Bewertung.

Mit Beginn des Jahres 2026 rückt die Spitze der deutschen Gastronomieszene enger zusammen: Ein neues Trio führt das Ranking der Restaurant-Ranglisten an. Durch den Wegfall des Gault&Millau aus der Wertung und zahlreiche Aufsteiger in der Spitzengruppe, ergibt sich ein umfassend neues Bild der besten kulinarischen Adressen Deutschlands.

Die britische Schuhmarke Dr. Martens hat in der Londoner Brewer Street im Stadtteil Soho einen neuen Beacon-Store eröffnet. Im Zentrum der rund 316 Quadratmeter großen Fläche steht nicht nur der Verkauf von Schuhen, sondern ein erweitertes Konzept aus Gastronomie, Handwerk und Gemeinschaft.

Fünf Schließungen statt zehn: Die Hygienebilanz der Gastronomie in Sachsens großen Städten fällt besser aus als im Vorjahr. Doch Mängel fanden die Kontrolleure weiterhin häufig.

Kaum ist die Trauerfeier für die 40 Todesopfer des Infernos von Crans-Montana vorbei, rücken die Ermittlungen gegen den Barbetreiber in den Mittelpunkt. Die Staatsanwaltschaft sieht Fluchtgefahr.

Die Bremer Innenstadt erhält einen neuen gastronomischen Zuwachs. Am 9. Januar 2026 eröffnet in der Martinistraße 58 ein Standort der schwedischen Kette Pincho Nation. Die Ansiedlung des Unternehmens wird durch die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH im Rahmen des Programms City UpTrade finanziell unterstützt.

Im Januar essen viele Menschen weniger Fleisch oder trinken weniger Alkohol. Manche verzichten gleich ganz und setzen auf Trends wie Veganuary oder Dry January. Was sagt die Gastro zu der Entwicklung?

In den USA sieht sich McDonald’s mit rechtlichen Konsequenzen konfrontiert. Kunden werfen dem Unternehmen vor, Verbraucher durch die Vermarktung des „McRib“-Burgers über die tatsächliche Beschaffenheit des verwendeten Fleisches zu täuschen.