Spendenrekord durch Verkauf einer limitierten Auflage der Sacher-Torte

| Gastronomie Gastronomie

Auch in diesem Jahr wurde wieder eine künstlerische Version der Original Sacher-Torte gestaltet. Im Jahr 2009 wurde die "Sacher Artists‘ Collection" ins Leben gerufen. „Genießen und dabei Gutes tun“ lautete schon damals das Motto. Der Verkaufserlös kommt jedes Jahr einem ausgewählten Sozialprojekt zugute. Das Kunstwerk, das nun das Holzkistchen schmückte, ist das Motiv „Visage-Paysage no. 9“ des Malers Karel Appel.

Die Rekordsumme von 36.000 Euro für die auf 555 Stück limitierte Auflage kommt in diesem Jahr der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde in der Klinik Favoriten zugute. Damit werden zwei computerunterstützte Trainings- und Rehabilitationsgeräte finanziert, die Kindern helfen, ihre Beweglichkeit zu verbessern und die Funktion ihrer Arme und Hände wiederzuerlangen. Das sei besonders wichtig beim Gesundwerden, weiß Prof. Dr. Günther Bernert, Vorstand und Leiter der Abteilung. 

„Wir sind sehr dankbar dafür, dass uns das Sacher die Finanzierung dieser so wichtigen Geräte ermöglicht! Sie kommen bei Kindern und Jugendlichen mit ein- oder beidseitiger Schädigung der Arm- und Handfunktion zum Einsatz und werden besonders effektiv zur Verbesserung oder zum Wiedererlangen der intakten Funktion der Gliedmaßen eingesetzt“, so Bernert.

„Die Unterstützung wohltätiger Projekte zugunsten von Kindern ist Sacher seit jeher eine Herzensangelegenheit. Gerade in einem ereignisreichen und für uns alle herausfordernden Jahr wie 2020, wollen wir nicht mit dieser lieb gewonnenen Tradition brechen.“ ergänzt Alexandra Winkler, Mit-Eigentümerin.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Bristol Berlin hat am Kurfürstendamm das Restaurant Flaneur eröffnet. Die Brasserie bietet französisch geprägte Küche und verfügt über 120 Plätze im Innenbereich sowie 86 Terrassenplätze.

Das Hotel der Stern in Bad Hersfeld kündigt die Schließung des L’étable zum 2. Januar 2027 an und nennt fehlende Gäste als Grund. Küchenchef, Restaurantleiter und Mitarbeiter würden im Haus bleiben und an einem neuen gastronomischen Konzept mitarbeiten.

An einer Tankstelle in München kann man sich von einem Kochroboter Käsespätzle, Kaiserschmarrn oder eine asiatische Tom-Kha-Gai-Suppe kochen lassen. In etwa fünf Minuten bereitet der autonome Koch eine warme Mahlzeit zu.

Kneipe 80 eröffnet erstmals einen Standort außerhalb Bayerns. In Münster kooperiert die Münchner Marke mit dem Betreiber der Ausgehlocation Das Schaf. Am Tegernsee wird der saisonale Kiosk 80 zum Klub 80 in Rottach-Egern.

Nach dem dramatischen Einbruch der Besucherzahlen beim diesjährigen Cannstatter Wasen steht noch immer die Frage im Raum, wie es dazu kommen konnte. Beteiligte äußern offenbar unter vorgehaltener Hand die Vermutung, die Zahlen könnten in der Vergangenheit beschönigt worden sein.

32 Künstler und ein Vier-Gänge-Menü aus mehreren Restaurantküchen gehören zur neuen Europa-Park Dinner-Show „The Grand Club“. Die Veranstaltung ist für ausgewählte Abende vom 21. November 2026 bis zum 21. Februar 2027 angekündigt.

Seit vergangener Woche wurde nach einem Medienbericht spekuliert, dass Starbucks eine auf mexikanische Küche spezialisierte Restaurant-Kette kaufen könnte. Doch dazu kommt es nicht.

Rund 2,5 Millionen Gäste statt 4,2 Millionen im Vorjahr: Der Cannstatter Wasen endet mit deutlich geringeren Besucherzahlen. Wie die dpa berichtet, gehe auch der Bierkonsum weiter zurück. Veranstalter und Festwirte zeigen sich dennoch zufrieden.

Schwabinger Tor Bräu hat ein Wirtshaus im Andaz-Hotel in München eröffnet. Die angeschlossene Brauerei produziert seit 2025 und beziffert ihre mögliche Jahresproduktion auf bis zu 100.000 Liter Bier.

Weißer Trüffel gilt als wertvoll – nun macht ihm auch der Klimawandel zu schaffen. Die Delikatesse könnte nach Hitze und Dürre in diesem Sommer noch teurer werden. Experten hoffen auf den Spätherbst.