Starbucks & Co. müssen Kaffee mit Krebswarnung versehen

| Gastronomie Gastronomie

Starbucks und andere Kaffeeanbieter sollen in den USA ihre gerösteten Kaffeeprodukte mit einer Krebswarnung versehen, so hat es ein Richter in Kalifornien entschieden. Demnach hätten die Unternehmen offenbar nicht beweisen können, dass eine chemische Verbindung, die beim Rösten entstehe, nicht gesundheitsschädlich sei.

Wie die „Los Angeles Times“ berichtet, hatte Nichtregierungs-Organisation „CERT“ („Council for Education and Research on Toxics“) Klage gegen mehr als 90 Kaffeeröster eingereicht, weil diese nicht vor einer hohen Konzentration von Acrylamid in ihren Produkten warnen würden.

Acrylamid gehört zu den über 850 bestätigten oder vermuteten krebserregenden Stoffen, vor denen nach kalifornischem Gesetz gewarnt werden muss. Die Kaffeeindustrie behauptete, dass es unmöglich sei, Acrylamid zu bei Rösten auszuschließen, ohne den Geschmack zu beeinflussen. Zudem sei die enthaltene Menge harmlos.

Jetzt können beide Seiten noch Einspruch erheben. Bleibt der Richter bei seinem Beschluss können Verbraucher laut Gesetz zwischen einem US-Cent und 2.500 US-Dollar Entschädigung erhalten, wenn sie nicht davor gewarnt wurden, dass soe einer gefährlichen Chemikalie ausgesetzt gewesen sind.
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Laut YouGov ist der Anteil der Alkoholtrinker in Deutschland innerhalb von zehn Jahren von 78 auf 68 Prozent gesunken. Der Barmanager der Hamburger Skyline Bar 20up berichtet zugleich von steigender Nachfrage nach alkoholfreien Cocktails – ihr Anteil am Cocktailverkauf liege bei rund 30 Prozent.

Uber hat den Kauf der US-Cateringplattform ezCater für 2,3 Milliarden US-Dollar vereinbart. Mit der geplanten Übernahme soll Catering in das Angebot von Uber Eats eingebunden werden; der Abschluss steht noch unter Vorbehalt.

Die meisten Gourmetrestaurants seien weniger gefragt als noch vor einigen Jahren, erklärt Gusto-Gründer Markus Oberhäußer und verweist auf ein Überangebot an Fine-Dining-Konzepten. Zum Koch des Jahres kürt der Restaurantführer Sebastian Obendorfer vom Eisvogel in Neunburg vorm Wald.

True Food Kitchen hat ein Chapter 11-Verfahren beantragt und zwölf Restaurants geschlossen. Die US-Kette, an der Oprah Winfrey weiterhin beteiligt ist, betreibt noch 34 Standorte und plant einen gerichtlich beaufsichtigten Verkaufsprozess.

Am 2. November verkündet der Michelin Guide Schweiz seine Restaurantauswahl für das Jahr 2026. Die Zeremonie findet dieses Jahr auf fast 1.500 Metern Höhe in Andermatt in den Schweizer Alpen statt.

Das Münchner Oktoberfest ist ein Millionen-Spektakel. Doch noch nie war so viel los wie in diesem Jahr. Von einer «Gute-Laune-Wiesn» spricht die Stadt - doch wo viel Licht ist, gibt es auch Schatten.

Paris führt das Streetfood-Ranking von Radical Storage vor Athen und Thessaloniki an. Die Untersuchung aus April 2026 vergleicht 6.897 Betriebe und berücksichtigt unter anderem Anbieterdichte, Preise und Bewertungen.

Napoli on the Road in London führt die Rangliste 50 Top Pizza World 2026 vor Una Pizza Napoletana in New York und Confine in Mailand an. Pizza Zulu in Fürth erreicht als einziger deutscher Betrieb Platz 33.

Das Münchner Oktoberfest ist bisher ausgesprochen gut besucht. Bis inklusive Mittwoch kamen 5,2 Millionen Besucher, wie aus anonymisierten Mobilfunkdaten hervorgeht. Das waren rund 700.000 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Das «Fogón Asado» in Buenos Aires steht in der jährlichen Tripadvisor-Rangliste ganz oben in der weltweiten Gunst der Restaurantbesucher. In dem Grilllokal wird Fleisch ähnlich wie Wein verkostet.