Starbucks prüft Verkauf des Geschäfts in Großbritannien

| Gastronomie Gastronomie

Die Kaffeehaus-Kette Starbucks erwägt, einem Medienbericht zufolge, den Verkauf ihres Geschäfts in Großbritannien. Starbucks habe ihren Berater Houlihan Lokey gebeten, das Interesse an ihrem britischen Geschäft zu prüfen, berichtete die „Sunday Times“.

Die Kaffeekette prüft weiterhin „strategische Optionen“ für ihre firmeneigenen internationalen Aktivitäten, berichtete die Zeitung, ohne zu spezifizieren, woher sie die Informationen hat.

Ein Starbucks-Sprecher sagte Bloomberg, dass sich das Unternehmen „nicht in einem formellen Verkaufsprozess für das britische Geschäft“ befinde.

Das Vereinigte Königreich ist der größte Markt von Starbucks in Europa, dem Nahen Osten und Afrika. Im vergangenen Jahr hatte Starbucks 1.000 Filialen in Großbritannien, davon 297 firmeneigene und 703 von Lizenznehmern betriebene, wie das Unternehmen in seinem Finanzbericht für das im Oktober 2021 endende Geschäftsjahr mitteilte.

Die Gesamteinnahmen beliefen sich im Geschäftsjahr auf 328 Millionen Pfund, und Starbucks UK Coffee hatte ein Darlehen der Muttergesellschaft in Höhe von 25 Millionen Pfund vollständig zurückgezahlt, um die Verluste aus dem Umsatzrückgang in den ersten Monaten der Coronavirus-Pandemie auszugleichen, so das Unternehmen.

Zwar verzeichnete die Kaffeekette einen Umsatzanstieg, nachdem die Covid-19-Schließungen im Vereinigten Königreich nachgelassen hatten, doch die finanzielle Leistung der unternehmenseigenen Filialen habe sich noch nicht auf das Niveau vor der Pandemie erholt, hieß es. Büro-, Reise- und innerstädtische Läden blieben hinter anderen Standorten zurück. Starbucks eröffnete im Geschäftsjahr 2021 14 neue Filialen und schloss fünf, hieß es.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Feinkost Käfer baut seine Aktivitäten in Japan aus. In Fukuoka hat die erste Käfer Alps Kitchen eröffnet. Das Engagement des Münchner Unternehmens in Japan reicht bis 1992 zurück – und bereits 2016 gab es Pläne für eine eigene Coffee-Shop-Kette.

Bei den Uber Eats Awards 2026 wurden durch ein öffentliches Online-Voting 16 Betriebe als Bundesland-Gewinner für das Halbfinale ermittelt. Eine Jury um Sternekoch Tim Raue kürt im Finale in Berlin den Sieger des mit 40.000 Euro dotierten Titels.

Das Gastronomiekonzept The Dawn eröffnet einen neuen Standort mit 250 Sitzplätzen auf dem Dach des Kalle Neukölln in Berlin. Neben ganztägigem Frühstück setzt der Betrieb auch auf kulturelle Veranstaltungen.

Das Berlin Food Network ist mit rund 100 Gästen in der Hauptstadt gestartet. Der neue Verein will Akteure der gesamten Food-Branche vernetzen, ihre Sichtbarkeit erhöhen und sie auch bei politischen Terminen vertreten. Eine GRW-Förderung für den weiteren Aufbau ist bereits bewilligt.

Das britische Gastronomieunternehmen Loungers expandiert erstmals nach Deutschland und eröffnet im Oktober einen Standort in Essen-Rüttenscheid. Unter dem Markennamen Southville wird das Konzept für den deutschen Markt angepasst.

Frank Buchholz übergibt sein Mainzer Bootshaus zum 1. September an das Gastronomieunternehmen Cuisyn. Küchenchef Lucas Kriesel und Betriebsleiter Slim Ennakhla bleiben im Restaurant und übernehmen Verantwortung für den Betrieb.

Hackbällchen in Tomatensoße im Sternerestaurant: Das Berliner Nobelhart & Schmutzig serviert Polpette nach einem Familienrezept. Das Gericht ist Teil der Reihe „Wir kochen Heimat“.

Die schwedische Gastronomiekette Pincho Nation kündigt für 2027 die Eröffnung eines neuen Standorts in Lübeck an. Das Unternehmen mietet dazu ein denkmalgeschütztes Bürgerhaus in der Innenstadt und setzt seine Expansion in Norddeutschland fort.

Die Berliner Traditionsmarke Rogacki soll zunächst mit einem Kochbuch zurückkehren. Die Crowdfunding-Kampagne stößt auf LinkedIn auf überwiegend positive Reaktionen. Eine Wiedereröffnung des Stammhauses zum Jubiläum 2028 bleibt ein weitergehendes Ziel.

Was im Sommer 2011 mit einem einzigen Restaurant an der Linzer Promenade begann, ist heute ein Netzwerk von 17 Restaurants in ganz Österreich geworden. Anlässlich des Jubiläums lud L'Osteria Österreich nun zu einer Feier an genau jenen Ort, an dem alles begann.