Starkoch The Duc Ngo nicht mehr im Althoff Seehotel Überfahrt

| Gastronomie Gastronomie

Die Zusammenarbeit von Starkoch The Duc Ngo mit dem Althoff Seehotel Überfahrt in Rottach-Egern ist beendet. Ngo hatte das damalige Drei-Sterne-Restaurant im Sommer zunächst als Pop-up übernommen, nachdem Küchenchef Christian Jürgens nach Missbrauchsvorwürfen freigestellt wurde. (Tageskarte berichtete) Der Abgang des Kochs kommt überraschend. Anfang Oktober hatte Duc noch in einem Interview gesagt, dass er einen Vertrag bis Mai 2024 habe, mindestens bis zur Michelin-Sternevergabe.

Duc sagte sogar gegenüber RollingPin: „Sollten wir nächstes Jahr also einen Stern bekommen, dann stimmt die Richtung. Und wer weiß, vielleicht können wir in Zukunft auch von einem zweiten Stern träumen. Ich traue uns mit diesem Team einfach sehr viel zu.“

Jetzt ist das Pop-up Geschichte und The Duc Ngo will sich wieder auf Berlin fokussieren. „Mit dem im Juni 2023 am Tegernsee eröffneten Pop-Up-Restaurant „le duc tegernsee | überfahrt“ setzte die Althoff Collection über den Sommer hinweg innovative Akzente und präsentierte, wie gewohnt, außergewöhnliche kulinarische Erlebnisse auf höchstem Niveau“, teilte das Hotel laut „Gourmetwelten“ mit. Und weiter: „Das aufregende und auf höchster Kochkunst entwickelte Konzept, welches mit The Duc Ngo umgesetzt wurde, erzeugte außerordentliche Aufmerksamkeit und kam bei den Gästen hervorragend an.“

Die Erlebnisse aus dem Pop-up-Projekt in Bayern nimmt Ngo mit nach Berlin, wo im nächsten Jahr das Fine-Dining-Restaurant Le Duc Berlin, eröffnet, wie Rolling Pin schreibt. Der Gastronom plant demnach die Eröffnung mehrerer Fine-Dining-Restaurants.

Warum die Zusammenarbeit am Tegernsee jetzt schon Ende Oktober endete ist nicht bekannt. Ursprünglich war das Gastspiel bis Jahresende geplant, wie die Althoff Hotels seinerzeit mitteilten. Das neue Konzept des Restaurants am Tegernsee soll in den nächsten Wochen vorgestellt werden.

Für Althoff hat Berliner Gastronomieunternehmer The Duc Ngo auch den „club l’indochine“ im Hotel Villa Belrose nahe Saint Tropes in Südfrankreich mit entwickelt.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Drei-Sterne-Restaurant Aqua im The Ritz-Carlton, Wolfsburg schließt im März 2026 nach über 25 Jahren. Spitzenkoch Sven Elverfeld setzt damit einen bewussten Schlusspunkt unter sein bisheriges Lebenswerk, während das Hotel eine gastronomische Neuausrichtung plant.

Die Maß auf der Wiesn wird jedes Jahr teurer. Das will der Bierbrauerpräsident ändern - und stattdessen Eintritt verlangen. Münchens Oberbürgermeister und der Wiesn-Chef halten dagegen.

Restaurant Brands International (RBI) verfolgt ambitionierte Ziele für den chinesischen Markt. Bis zum Jahr 2035 soll das Netzwerk von Burger King auf mehr als 4.000 Restaurants anwachsen.

Ein Drink zu viel oder schon ein Verbrechen? Warum die Dunkelziffer bei K.o.-Tropfen in Sachsen-Anhalt so hoch ist und wie Clubs versuchen, ihre Gäste vor unsichtbaren Angriffen zu schützen.

Mitchells & Butlers ist wieder mit zwei Standorten in der Hansestadt vertreten. Nach dem Auszug aus dem Alsterpavillon im Oktober 2025 wurde nun das ALEX am Rothenbaum offiziell eröffnet.

Das Berliner Sternerestaurant Bonvivant verfolgt konsequent seine Strategie der nachhaltigen Weiterentwicklung. Wie der Betrieb bekanntgab, wurde das gesamte kulinarische Angebot nun vollständig auf eine rein pflanzliche Basis umgestellt.

Das Gourmetrestaurant im Severin*s – The Alpine Retreat in Lech am Arlberg präsentiert mit Marius Pieper eine neue kulinarische Ausrichtung. Der 30-jährige Küchenchef fokussiert sich auf eine Kombination aus regionaler Verwurzelung und internationaler Küchentechnik.

Das Restaurant Berta in Berlin hat nach einer konzeptionellen Überarbeitung wieder seine Türen geöffnet. Unter der Leitung von Chefkoch Assaf Granit präsentiert der Betrieb eine israelisch inspirierte Küche, die osteuropäische Traditionen mit modernen Akzenten verbindet.

Die Vergabe der begehrten Standplätze auf dem Oktoberfest steht im Fokus einer Debatte in München. Eine Münchner Wirtsfamilie fordert durch ihre Bewerbung auf Brauerei-Standplätze die traditionelle Vergabepraxis heraus, während bereits dementierte Berichte über eine mögliche Einschaltung des Europäischen Gerichtshofs für Aufsehen sorgen.

Der Valentinstag entwickelt sich zunehmend zu einem der wichtigsten Umsatzbringer für die deutsche Gastronomie. Eine aktuelle Studie zeigt für 2026 eine steigende Reservierungsbereitschaft, neue Zielgruppen und klare Erwartungen an Service und Etikette.