Steffen Henssler steigt im Restaurant „Henssler Henssler” aus

| Gastronomie Gastronomie

Steffen Henssler und sein Vater Werner gehen kulinarisch getrennte Wege. Vor fast 25 Jahren gründeten der TV-Koch und sein Vater gemeinsam das Restaurant „Henssler Henssler” am Hamburger Fischmarkt. Jetzt teilte Steffen Hensslers PR-Agentur mit, dass Steffen Henssler Ende vergangenen Jahres als Miteigentümer des Sushi-Tempels ausgestiegen ist. Es geht um unterschiedliche Ansichten.

Henssler trennt sich also von seinem Vater. „Nach fast 25 erfolgreichen Jahren des Henssler Henssler habe ich gemerkt, dass die gastronomischen und konzeptionellen Ansichten meines Vaters und meiner Person nicht mehr übereinstimmen, weswegen ich mich nun aus dem Henssler Henssler zurückgezogen habe“, teilte Steffen Henssler am Donnerstag mit.

Des Weiteren heißt es in der Meldung, dass Steffen Henssler deswegen nun auch eine Namensänderung des auf Sushi und Sashimi spezialisierten Restaurants anstrebe: „Bereits nach meinem Ausscheiden aus dem Lieferdienst ‚Henssler at Home‘ im Jahr 2019, welcher immer noch unter dem Namen betrieben wird, kam und kommt es immer wieder zu Nachfragen und Verwechslungen, was ich in diesem Fall durch eine Umbenennung des Restaurants vermeiden möchte. Hierzu wird es eine rechtliche Klärung geben.“

Erst vor wenigen Wochen war bekannt geworden, dass Steffen Henssler und sein Bruder Peter Ende 2024 aus der Restaurantkette Restaurantmarke „Ahoi“ by Steffen Henssler ausgestiegen sind. Die Jaclavis GmbH, unter der Leitung von Theo Bührmann, übernahm 100 Prozent der Anteile der Ahoi Franchise GmbH, die bisher mehrheitlich von der Henssler Gastro GmbH gehalten wurden. Mit diesem Schritt verabschieden sich Steffen und Peter Henssler von der Marke. (Tageskarte berichtete)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.